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Schlagwort »Schlossplatzdebatte«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

ZDF-Beitrag: Der Palast des Luxus auf dem Schlossplatz

Das Herz Berlins sitzt mittig. Foto: Galene Haun

Das Herz Berlins sitzt mittig. Foto: Galene Haun

In den mehr als fünf Jahren von urbanophil taucht ein bestimmter Ort immer wieder in den Beiträgen auf: Der Schlossplatz in Berlin. Zu Beginn lag der Fokus der Beiträge noch auf dem Palast der Republik, mittlerweile auf den ersten Anzeichen des Schlosses. Zukünftig wird es hoffentlich auch um das Nutzungskonzept des Humboldt-Forums gehen, darüber wurde und wird in dieser fast vollständig städtebaulich geprägten Debatte fast gar nicht debattiert.

Vielleicht sind die Debatten um das richtige Nutzungskonzept aber auch gar nicht notwendig. Ein Team der ZDF-Sendung Aspekte hat jedenfalls in die Zukunft geschaut und einen ziemlich unterhaltsamen Beitrag gedreht. 2017, das Geld ist alle und da kommt ein chinesischer Investor mit einer interessanten Idee daher: Der Palast des Luxus für den Schlossplatz.

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Ein Schloss wirft seine Fassade voraus

Gebaut wird auch Sonntags. "Wir danken unseren unermüdlichen Arbeiten für diese großartige Aufbauleistung!"

Gebaut wird auch Sonntags (Foto: 15. Januar 2012). "Wir danken unseren unermüdlichen Arbeitern für diese großartige Aufbauleistung!"

Derzeit wird im Palastloch an einem Stück Schaufassade der Schaufassade des Berliner Humboldt Forums gebastelt. Der Fassadenausschnitt mit Klinker und Sandsteinstuck auf Beton soll der weiteren Erprobung des Materials dienen und für das Bauprojekt werben. In Potsdam kann man bereits ablesen, wie es irgendwann mal weitergehen könnte: um das dortige Stück Schaufassade wächst in rasender Geschwindigkeit die betonnierte Staffelei für das Potsdamer Schlossbild.

Rohbau des zukünftigen Stadtschlosses in Potsdam, November 2011

Rohbau des zukünftigen Stadtschlosses in Potsdam, November 2011

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Neues vom Schlossplatz…

Frühling in Berlin. Frühling auch auf dem Schlossplatz, wo der Rasen der Republik erneut ein kräftiges Zwischengrün annimmt. Archäologen suchen in alten Kellern nach Originalem, während in der nun fertig gestellten Humboldt-Box die gewünschte Kopie gepriesen wird. Auf dessen Ostseite bewirbt Audi unzeitgemäße fossile Mobilität, während sich davor Radfahrer an der komfortablen, hölzernen Wegeverbindung zwischen Breiter Straße und Unter den Linden erfreuen (keine Schlaglöcher!). Beim Vorbeifahren ertönt hier fiepende Klangkunst, finanziert mit österreichischem Geld. Es gibt Menschen, die derartige Geräusche für einen Tinitus halten. Schön ist immer noch der Rundum-Blick, manch einem gefällt er, andere verspüren ein starkes Verlangen nach DICHTE und haben Phantomschmerz.
Die Weite und das Grün strahlen Ruhe aus, all der Streit und die Diskussionen sind für einen Moment vergessen. War da was? Was war da noch…? Schloss, Palast, Volkspalast, Ruine, Denkmal, Streitobjekt, Humboldt-Forum, Schloss, Abriss, Palast, „Rückbau“, Zwischengrün, Wiederaufbau, Schloss, Humboldt-Forum, Herz, historische Mitte, historische Bedeutung, deutsche Geschichte, Schloss, Palast, Schloss……….? Wer soll da eigentlich noch mitkommen? Selbst die Botanik ist verwirrt…:

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Zuverlässiger Architekt für Berliner Schloss gesucht!

Mitglieder von Urbanophil wussten es schon im Dezember, als die Schlossentwürfe vorgestellt wurden…

Vor ein paar Tagen gab es erfreuliche Nachrichten durch das Kartellamt. Dieses hat den Vertrag zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses zwischen dem italienischen Architekten Franco Stella und dem BBR für nichtig erklärt. Geklagt hatte der Architekt Hans Kollhoff, der im Wettbewerb lediglich Dritter geworden war. Grund für die Klage war, dass Stella sehr wahrscheinlich die Teilnahmebedingungen nicht erfüllt hat (bzgl. Mitarbeiter und Umsatz) und stattdessen zwei große Architekturbüros als „Subunternehmer“ (Stella) beschäftigt hat. Diese Architekturbüros – die bekannten Gerkan, Marg und Partner (gmp) und Hilmer, Sattler und Albrecht (HSA) – hatten ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen, waren jedoch ausgeschieden. In dem 50-seitigen (!!!) Urteil des Kartellamtes wird das ganze Desaster deutlich, wie auch der Tagesspiegel berichtete: Es gebe laut Vergabekammer „massive Zweifel an der Fähigkeit [des Architektenteams] auch wirklich zusammenzuarbeiten“. So würden gmp und HSA häufig gemeinsame Sache gegen Stella machen, der deshalb faktisch nicht als Projektleiter fungieren würde. Laut Kartellamt habe die Vereinbarung zwischen dem Bund und Stella deshalb den „Charakter eines Scheinvertrages“. Im Urteil des Kartellamtes

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