Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »Schweiz«
Digitale Stadt →

Google “Street”View der Rhätischen Bahn

YouTube Preview Image

Nach Google Maps für NES, nun eine weitere, neue Funktion von Google Maps: StreetTrainView der Rhätischen Bahn in der Schweiz, die UNESCO-Welterbe ist.

Zwar nicht im klassischen Sinne “urban”, aber einfach schön! Hier der Link zur Karte.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spielerische Müllentsorgung

Ein Labyrinth vor einem Abfalleimer. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die Vermüllung öffentlicher Räume ist in der Anonymität der Großstadt ein zunehmendes Problem. In Berlin wurde und wird insbesondere über die Müllmassen nach Wochenenden (und deren Nächten) mit schönem Wetter in den Grünanlagen wie Mauerpark oder Görlitzer Park gestritten. Größere Müllcontainer scheinen dabei kaum Abhilfe zu schaffen. Also wird appelliert und versucht, die Nutzer zu einem respektvollerem Umgang gemeinschaftlicher öffentlicher Räume zu animieren. Dass Berlins peinliches Flash-Game die kaum erreichen wird, dürfte eigentlich jedem klar sein.
Besser macht es Luzern, wo zwar auch den Spieltrieb der Menschen genutzt wird, dies aber kongenial im öffentlichen Raum geschieht. So sind auf den Gehwegboden verschiedene Kinderspielfelder aufgeklebt, die bei erfolgreichem Durchspielen natürlich am Mülleimer enden.
Tolle Idee!

>> weitere Infos und Fotos

Grüne Stadt →

Über Landschaftsarchitektur – Gärten von Guido Hager, gesehen von Robin Forster

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich ¬© Robin Forster, Fotograf London

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich © Robin Forster, Fotograf London

Das Bild und die Landschaftsarchitektur sind ein altes Paar. Schon Claude Lorrain und andere Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts haben die Entwicklung des Englischen Landschaftsgartens wesentlich geprägt. Umgekehrt liessen Maler sich von den fein komponierten Landschaften eines Lancelot Capability Brown inspirieren.
Interessanterweise kommt auch Guido Hager im Innehalten nach 25 Berufsjahren nicht ohne Bild aus. Er hat Robin Forster gebeten, seine Gärten und Pärke in Bilder zu fassen. Der englische Fotograf spiegelt das stille Wesen der Gartenschöpfungen in ruhigen, schwarz-weissen Panoramabildern. Entstanden ist eine gelassene Reflexion über Illusion und Wirklichkeit, über Hell und Dunkel, über Dichtung und Wahrheit eines synthetischen Arkadiens.
Wenn drei Landschaftsarchitekten und ihre Fotografen und Buchgestalter sich eines dieser Panorama-Bilder auswählen, dann beginnen sie diese Gartenschöpfung gedanklich zu durchwandern und davon zu erzählen, worin das Wagnis besteht, für unsere heutige schnelllebige Gesellschaft Gärten zu bauen.

Ausstellung (bis 17.4.) in der Tankstelle Bülowstraße (siehe zum Gebäude auch Tagesspiegel vom 8.6.2008: Super Tankstelle oder taz vom 30.8.2008: Die Kunstwundertankstelle)
Immer donnerstags und samstags, Bülowstraße 18 (U-Bhf Bülowstraße U2, M19, M48, M85, 106, 187)

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

“Switzerland, we have a Problem!” – Wettbewerbsergebnisse

Im Dezember 2009 hatte das Online-Architekturmagazin Archinect als Reaktion auf das Bauverbot für Minarette in der Schweiz einen Architekturwettbewerb für mobile Minarette ausgelobt (urbanophil berichtete). Im Kern des Wettbewerbs stand die Frage nach der Wirksamkeit von Architektur im Feld der Politik.

Auf der Webseite von Archinect wurden nun erste Ergebnisse präsentiert. Die Beiträge reichen von Entwürfen für Gebäude, über ausfahrbare oder aufblasbare Minarette bis hin zu tragbaren Lösungen.

Alle eingereichten Entwürfe und Vorschläge finden sich auf Flickr.

Städtebau & Architektur →

“Switzerland, we have a Problem!” Wettbewerbsaufruf für mobile Minarette

Quelle: stadionwelt.de

In Reaktion auf den erfolgreichen Volksentscheid zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz hat das Online-Magazin Archinect einen – nicht ganz ernst gemeinten – Design- und Architekturwettbwerb ausgelobt, bei dem die Teilnehmer aufgerufen werden, Minarette zu gestalten, die weniger Architektur als vielmehr Event sind. Aufgabenstellung ist, dass die Minarette anlassbezogen aufgebaut werden können (also fünf Mal am Tag), dann aber ihre volle Größe und Sichtbarkeit im Stadtbild erlangen.

Wie wäre es da mit abklappbaren Minaretten – la den Flutlichtmasten im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg?

Ob eine architektonische Annäherung an ein solches Thema zielführend ist? Auf die Beiträge kann man dennoch gespannt sein, denn gute Satire kann bekanntlich ein sehr wirksames Mittel zur Bloßstellung von Demagogen sein.

Der Einsendeschluss ist der 18. Dezember 2009.

Themen