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Schlagwort »Shopping«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spacemag – Neues Magazin zu Stadt und Raum

Das spacedepartment dürfte den regelmäßigen Lesern inzwischen bekannt sein, da wir über ihre Aktionen, wie das Betonleuchten berichtet haben. Nun überraschen sie uns mit einem neuen und sehr schicken Magazin. Die erste Ausgabe widmet sich dem (nicht gerade) alltäglichen Thema des Konsums:

Die erste Ausgabe des SpaceMag widmet sich voll und ganz der Welt des Einkaufens und der Shopping-Center. Fokussiert auf die Entwicklungen und Trends im Handel, soll das Magazin einen konstruktiven Beitrag innerhalb der Frage leisten, wie Shopping und Stadt sich gegenwärtig und in Zukunft gestalten und miteinander verbinden lassen. (Quelle)

Dabei überzeugt das Druckwerk, das wir schon in Händen halten durften, nicht nur haptisch und visuell, sondern auch inhaltlich. Interessante Berichte, informative Statistiken und ein neugieriger Blick auf ein Thema, das man sonst eher Investoren oder Werbern überlässt. Aber gerade deswegen lohnt der Blick aus einer stadtplanerisch-architektonischen Perspektive. Das macht Lust auf mehr und wir warten gespannt auf #2.

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urbanoFILMS#6 – Reverend Billy and The Church of Stop Shopping

Die Wiederentdeckung des öffentlichen Raumes als politische Sphäre!?“

urbanoFILMS#6 findet wie letztes Mal im ZMF in Mitte statt. Wir zeigen den Film „Reverend Billy and the church of stop shopping“. Reverend Billy ist der Künstlername von Bill Talen, einem politischen Aktivisten in San Fransisco, der den öffentlichen Raum als Bühne für seine Gesellschafts- und Konsumkritik nutzt. Zusammen mit Studenten und dem Chor der Church of Stop Shopping sind die Ziele seiner Aktionen große Konzerne, welche wichtige Orte besetzen und so die Gesichter vieler Städte schleichend verändern.

In letzter Zeit lässt sich beobachten, dass der öffentliche Raum wieder verstärkt für politische Aktionen, Freizeitaktivitäten, illegale Parties, Frühstücksrunden und subversive Kunst genutzt wird. Als Gäste haben wir daher Monty Cantsin und Karen Eliot von der Hedonistischen Internationalen, einer in ihren Ansätzen und Zielen verwandten Gruppe aus Berlin, sowie den Regisseur des Films Dietmar Post und die Produzentin Lucia Palacios eingeladen. Mit ihnen wollen wir folgende Fragen diskutieren: Ist der öffentliche Raum noch der richtige Ort für öffentliche Meinungsbildung und Proteste? Können heutzutage andere Medien diese Aufgabe effektiver erfüllen? Wie viel Spaß und Spontanität braucht eine Protestbewegung? Welche Chancen für die Stadt liegen auch in eher „spaßorientierten“ Aktionen?

UrbanoFILMS#6 – Reverend Billy and the church of stop shopping
29.10.2007
20:15 Uhr
ZMF – Brunnenstr. 10/ HH
Eintritt: frei!

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