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Schlagwort »Slum«
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Rezension „Torre David“ von The Urban-Think Tank, ETH Zürich

Ein 45stöckiges Hochhaus mitten in Caracas, Venezuela, welches nie fertig gestellt wurde, jahrelang leer stand und nun von circa 3000 Menschen halblegal und selbstverwaltend bewohnt wird, das ist Torre David. Das Team von Urban-Think Tank beschäftigt sich bereits seit 10 Jahren mit den Wohngegenden, die benachteiligt von Regierung und Investoren sind oder denen sogar jegliche Unterstützung verwehrt bleibt. So auch Torre David. Im Rahmen ihrer Untersuchungen entstand dieses Buch, welches Einblicke in die Entstehung, die Gründe für den Abbruch des Baus, den Leerstand und die einsetzende informelle Inanspruchnahme als Wohnort anschaulich bebildert liefert.

Lars Müller Publishers

Abb.: Lars Müller Publishers

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Lernen von Dharavi?

//Gastbeitrag von Georg Jahnsen, Mumbai//

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Dharavi, Fotograf Georg Jahnsen, mehr Bilder

Was für ein Stadtviertel ! Es liegt im Herzen einer globalen Metropole, und hat direkten Kontakt zu einem innerstädtischen Flussarm mit ausgedehnten seitlichen Grünräumen. Eine klassische Hierarchie der Erschließungssysteme macht das gesamte Quartier hervorragend erreichbar und verknüpft es mit dem Verkehrsnetz der Metropole: eine ringförmige Hauptstrasse führt um das Gebiet herum, einige mittelgroße Nebenstraßen durchqueren das Quartier und die restliche Erschließung erfolgt über autofreie Gassen, die sich an vielen Stellen zu kleineren Platzabfolgen aufweiten. Innerhalb des Gebietes erfolgt die Erschließung fast ausschließlich auf diesen gefahrlos von allen Bewohnern zu begehenden Gassen.

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Dharavi – Ein Slum in Bildern und Zahlen

Dharavi hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km2 in dem Stadtteil von Mumbai, Indien.Vor anderthalb Jahren titelte der Spiegel, der Slum oder vielmehr das Gebiet wären für 2,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, in der Hoffnung dort würden so Büros und Appartements entstehen. Müssten die Bewohner dann weichen, würde eine Wirtschaftseinheit von jährlich 650 Millionen US-Dollar vertrieben.

Diese Zahl wird in der Fotoreportage „Mumbai’s Hidden Heart“ von der Los Angeles Times genannt. Aber nicht nur wegen der Zahlen ist die Reportage sehenswert, sondern vor allem wegen der eindrucksvollen Bilder.

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