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Schlagwort »Smartphone«
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NO AD: NYC – Die App, die Werbung in Kunst verwandelt

Der öffentliche Nahverkehr ist prädestiniert für Werbung, denn tagtäglich nutzen ihn viele (hundert)tausend Menschen, die frei nach Simmel es tunlichst vermeiden werden, andere Mitreisende anzuschauen. Sofern sie also nicht gerade in ihr Smartphone starren (wo wahrscheinlich auch Werbung auf sie wartet), sind sie besonders empfänglich für die Werbeposter an Bahnsteigwänden, auf Zügen, in Zügen, auf Treppenstufen usw.

Um sich gegen die Flut der Werbung in der New Yorker U-Bahn zur Wehr zu setzen, hat „The Heavy Projects“ eine App entwickelt, die, wenn man das Smartphone oder Tablet vor die Werbung hält, per Augmented Reality Kunstwerke darüberprojiziert. Aktuell sind 50 Künstler enthalten, es sollen aber noch weitere folgen. Das digitale Ad Busting ist eine geniale Idee, nur schade, dass man dafür auch wieder das Smartphone vor die Nase halten muss.

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Urban Hacking: Die beste Position in der U-Bahn zum Umsteigen

Foto ©: Efficient Passenger Project

Foto ©: Efficient Passenger Project

Das »Efficient Passenger Project« (EPP) in New York hat es sich zum Ziel gemacht, die großen Geheimnisse von Profi-Pendlern der New Yorker Subway jedermann zugänglich zu machen. Denn eine der wichtigsten Informationen, um im vielfach verzweigten U-Bahnnetz mit den Menschenmassen in der Rush Hour schnell und effizient umsteigen zu können ist, an der richtigen Stelle in den Zug zu steigen. Dafür hat das EPP Schilder entworfen, die täuschend echt den offiziellen Schildern der Metropolitan Transportation Authority (MTA) nachempfunden sind, die darauf hinweisen, wo man einsteigen soll, um an zentralen Umsteigeknoten möglichst nah an der passenden Treppe aussteigen zu können.

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Verkehrssicherheitskampagne für Smartphone-Texter

Das New Yorker Künstlerkollektiv Improv Everywhere hat mal wieder zugeschlagen: Nach der Touristenspur auf Gehwegen und dem U-Bahn-Schlafwagen, haben sie nun ein höchst kritisches Problem des 21. Jahrhunderts angegangen: Endlich keine Zusammenstöße mehr von Fußgängern, die beim Laufen ihr Smartphone bedienen. Als Mitarbeiter des Department of Transportation verkleidet haben sie daher als Beitrag zur Verkehrssicherheit einen Begleitservice für „texting and walking“ ins Leben gerufen, bei dem Fußgänger sich an Leinen festhalten können, die an den Westen der „Seeing Eye People“ befestigt sind. Die „Seeing Eye People“ stellen so sicher, dass die Smartphone-Texter nicht gegen einander oder gar vor ein Auto laufen.

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