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Schlagwort »Spacemag«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

urban spacemag #4 | Call for Papers | EGO – URBAN – ISMUS

Der Call for Papers für die 4. Ausgabe des urban spacemag wurde soeben veröffentlicht, Thema EGO – URBAN – ISMUS. Klingt so, als könnte man da einige Berliner Themen unterbringen (Stichworte: Knaack, SO 36, Touristendebatte…). Hier der Call im Wortlaut:

EGO – URBAN – ISMUS
Stadt ist Verhandlungssache – und alle machen mit – ob bewusst, zufällig, aktiv, passiv, wütend, selig, angepasst, nur für sich, für oder gegen alle.

Zurzeit erleben wir ein großes öffentliches Interesse an Stadt. Die Beteiligung, das Durchsetzen, das Machen und das Positionieren der eigenen Interessen nimmt sichtbar zu. Neue Räume entstehen, verlieren, werden erkämpft und verlassen, bestrickt, beklebt, besprochen und zerredet. Dabei stehen nirgendwo Partikularinteressen und Gemeinwohl so dicht beieinander wie in der Stadt. Oft enthüllt sich im Verzicht auf Kompromisse die Bedeutung und Kraft des Partikularen. Die Stadt für sich und seines Gleichen zu beanspruchen führt an vielen Orten zu harten Verhandlungen, zu scharfen Trennungen, zu Kämpfen und Allianzen. Das Aushandeln von Ansprüchen und Bedürfnissen bewegt sich dabei zwangsläufig im Spannungsfeld von Allein- und Gemeinwohl.

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Die Kunst des Kopierens

urbanspacemag#3 copy+paste, 110 Seiten, 9,90 Euro

urbanspacemag#3, 110 Seiten, 9,90 €

Das aktuelle urbanspacemag # 3, herausgegeben vom Hamburger spacedepartment, geht der Frage nach, was das Prinzip „Copy and Paste“ für die Architektur, die Stadt und darüber hinaus zu leisten vermag.

Copy and Paste – das bedeutet, schnell und preisgünstig zu sein, wie man in den Texten zum aktuellen Bauen in China nachlesen kann, die zudem noch Hintergründe chinesischer Baukultur beleuchten (Viktor Oldiges: „ReisschnapsKonfuzianismus“ und Tobias Mohn: „Open up the West“). Es zeigt sich, dass Copy und Paste eine Kulturtechnik sein kann, die auch schon im Potsdam des 19. Jahrhunderts angewandt wurde und bis heute gemocht wird (Erik Hannibal: „Preussische Palmen“).

Copy and Paste – das bedeutet, Irritationen hervorzurufen, bei denen, die kopiert werden als auch bei denen, die kopieren.

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Call for Contributions: spacemag#3 »Copy & Paste«

Unsere Freunde vom space department haben vor kurzer Zeit mit dem spacemag#2 zum Thema „Gaffa-Urbanismus“ ein hervorragendes Heft vorgestellt. Urbanophil hat zum Anlass der Veröffentlichung vom zweiten spacemag-Hefts mit den Machern ein Interview geführt.
Nun hat das space department einen Aufruf für Beiträge zum spacemag#3 gestartet. Das Thema dieses Mal: Copy & Paste

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Interview zum spacemag #2

Wir von urbanophil sind aus dem Häuschen: Kürzlich erschien Ausgabe 2 des Magazins spacemag, vom Hamburger spacedepartment. Die Ausgabe steht unter dem Motto ‚Gaffa Urbanismus‚, jedes einzelne Titelblatt der Ausgabe ist individuell mit verschiedenen Tapebändern gestaltet (s. Foto) und inhaltlich sind wir von der Vielseitigkeit und dem Gehalt des Magazins durchweg begeistert. Im Impressum ist zu lesen, dass das spacemag „ein Magazin für urbane Phänomene und urbane Alltagskultur“ ist. Wir von urbanophil wollten es ein bisschen genauer wissen: spacedepartment, wer ist das eigentlich? Wie kam es zum spacemag, was ist jetzt nochmal genau Gaffa Urbanismus und darf man zukünftig noch mehr erwarten?
Genügend Anlässe für ein ausführliches Interview mit Sven Lohmeyer vom spacedepartment aus Hamburg. Neben den bereits angesprochenen Themen ging es um derzeitige Entwicklungen in der Hansestadt, wie die Künstlerproteste im Gängeviertel und die Diskussionen um den Innenstadt-Ikea in Hamburg Altona und welchen Einfluss das Internet und soziale Medien auf Stadtplanung und Stadtentwicklung ausüben.

UP: Wie kam es zu dem Thema eurer aktuellen Ausgabe des spacemag: „Gaffa Urbanismus“?
SD: Einige Mitglieder vom spacedepartment beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema des informellen Städtebaus und wir wollten daher ein Magazin darüber machen. Lange Zeit war also „Informelle Stadt“ der Arbeitstitel dieser Ausgabe. Aber das war uns am Ende ein zu sperriger Begriff. Wir haben dann „Gaffa Urbanismus“ als Kunstwort erfunden, als Synonym für etwas ’nicht reglementiertes‘, etwas ‚(noch) nicht fertiges‘. Wir haben dann ein ‚Call for Papers‘ veröffentlicht und gewartet was passiert: Was weckt dieser Begriff für Assoziationen? Wie entwickelt sich der Begriff? Im Magazin ist nun natürlich viel über Streetart, viel über Gaffa-Kunst und das Gaffa-Tape zu lesen, aber eben auch über…

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Call for Papers zum Thema „Gaffa-Urbanismus“

Die erste Ausgabe haben wir ja schon mit Freuden gelesen. Nun geht das nächste Magazin des hamburger SpaceDepartment an den Start. Das Thema ist diesmal “Gaffa-Urbanismus”:

Gaffa Urbanismus ist das Resultat spontaner und improvisierter Kombination von Objekten und Ideen im städtischen Kontext. Oft vorbei an bestehenden Kenntnissen, Gewohnheiten und Regularien führt die Gaffa-Methode zu neuen kulturellen Erscheinungsformen und städtischen Funktionsmustern. ‚Ä®‚Ä®Gaffa Urbanismus geht über den Begriff der “informellen Stadt” hinaus. Das SpaceDepartment sucht nicht die DNS des Informellen, sondern vielmehr lokale und globale Geschichten aus den Bereichen Mensch, Ökonomie, Stadt und Gesellschaft und möchte damit einen Diskurs über die Wellblechhütte hinaus anregen. (spacedepartment.de)

Einsendeschluss ist der 31.10. Wir sind gespannt auf eure Beiträge…

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