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Schlagwort »Spanien«
Städtebau & Architektur →

urbanoREISE #1 – Madrid

Ob Spanien oder Italien, Hauptsache Madrid.

von Verena Pfeiffer-Kloss und Anna Galda

Gran Vía Madrid

Madrid ist bekanntlich die Hauptstadt Spaniens. 3 Millionen Menschen sind hier gemeldet, 5.000 teilen sich jeweils einen Quadratkilometer der hügeligen Stadtfläche. So ist Madrid dicht bebaut und oftmals auch ziemlich in die Höhe strebend. Die Straßen schlängeln sich beinahe arabisch und sind doch lange, weitläufige und sonnige städtische Bühnen. Auf den Kopfsteinpflastern der kleineren Straßen und an den Rändern der Plätze hat kaum ein Auto Platz, entsprechend ungestört ist hier das quirlige Perlen der spanischen Sprache. Bar an Bar, Restaurant an Restaurant, Kioske, Designläden und Modelabels, lokal, national, international. Stühle, Tische, Leute. Sangría mit frischen Apfelstücken, Gin-Mixgetränke mit Erdbeeren in hohen, bauchigen Gläsern, Sonne im Gesicht, nie Gedränge. Eigenartig: Madrid riecht nicht. Völlig clean, neutral und nur ab und an ein Duft von Tapas und Kaffee.

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Digitale Stadt →

„Vernetzte Stadt“ zum Anfassen – Professor Muñoz zu Smart Santander

Smart Santander Map

Smart Santander Map

Die nordspanische Stadt Santander hat die Möglichkeiten neuer IT-Infrastruktur oder auch das „Internet of things“ (IoT) zu ihrem Thema gemacht. Beim diesem Internet der Dinge handelt es sich grundsätzlich um via Internet verbundene und kommunizierende Geräte und Datenbanken. Dieser Daten- oder Informationsaustausch soll dabei zu einem städtischen oder unternehmerischen Mehrwert führen. Ähnlich wie in Friedrichshafen (D) oder Songdo (China) kooperieren die Stadt (Bürgermeister, Fachverwaltungen), Forschungsinstitut und ein großes Telekommunikationsunternehmen. Die Partner in Smart Santander ergreifen die technischen Möglichkeiten um Prozesse in der Stadt zu analysieren, zu vermessen und durch resultierende Erkenntnisse oder neue Systeme besser zu steuern. Was heißt das praktisch?

Im Austausch mit Luis Muñoz, Professor an der Universität von Cantabria und technischer Manager von Smart Santander, konnte unser Gastautor Stefan Fritzsche von clubvirtuel Fragen klären und einen handfesten Eindruck vom Stand der intelligenten Stadt „Smart Santander“ gewinnen.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtumbau in Barcelona

Torre Agbar Barcelona 2008

Nachts leuchtet er über der Stadt und ist nun zu einem der Wahrzeichen Barcelonas geworden: der Torre Agbar. Als Symbol für den Stadtumbau im Stadtteil Poble Nou, das unter dem Namen 22@ den alten industriellen Bezirk fit für das 21. Jahrhundert machen soll, bekommt er nun Konkurrenz. Das neu entstehende Medien- und Hightechzentrum Campus Audiovisual nimmt Formen an und die Hochhäuser wachsen in die Höhe.

Denn wo noch vor 2 Jahren kleine Häuser standen, leuchten nun die Hochhaustürme.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Proteste gegen Wohnungsnot in Spanien


(foto by Vivienda Digna)

Heute ist Eröffnungsveranstaltung zur der Ausstellung „Horizons of Public Housing„, in der über den öffentlichen Wohnungsbau der letzten 25 Jahre in Madrid berichtet wird. Die Ausstellungsankündigung hört sich sehr positiv an – so ist von „neuen Standards“, „neuen Technologien“ und der „Restaurierung der des historischen Stadtkerns“ die Rede. So sehr hier auch Erfolge zu verzeichnen sind und einige gute und spektakuläre Bauten entstanden, so sehr gibt es auch zunehmend Probleme mit Wohnraum in Madrid. Hiervon ist in der Ankündigung allerdings nicht die Rede. Bleibt zu hoffen, dass dies in der Diskussion thematisiert wird.
Wohnungen sind inzwischen so teuer, dass „48% höhere Preise als in den anderen spanischen Provinzhauptstädten […] 22% der 30 bis 34-jährigen Madrile?±os noch immer bei ihren Eltern wohnen“ lassen (Strasser, DI Gerti, 2005). Der enorme Spekulationsboom, führt zu enormen Preissteigerungen in ganz Spanien – insbesondere aber in den Großstädten Madrid und Barcelona. Dies geht so weit, dass der UN-Berichterstatter Kothari von einer „housing crisis“ in Spanien spricht (vgl. auch www.forum-ue.de).
Als Gegenbewegung gründete sich die Bewegung Vivienda Digna, die sich für einen „würdevollen Wohnraum“ einsetzt und sich gegen Immobilienspekulationen zur Wehr setzt. Hierzu ein Audio-Bericht auf Indymedia, und ein Video auf youtube. Eine vergleichbare Bewegung in Barcelona ist VdeVivienda.
In diesem Rahmen sei auch noch auf die Veranstaltung Wohnungsbesetzungen gegen Wohnungsnot hingewiesen, die sich mit dem gleichen Problem in Paris beschäftigt.

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Spanische Architektur

Die spanische Architektur wude in den letzten Jahren stark beachtet und viele der „Jungen spanischen Architekten“ (so der Titel des Buches von David Cohn) zählen inzwischen zu den großen der Szene. Gleichzeitig ist die Bautätigkeit in Spanien eine der regsten in Europa und dieser ungebrochene Bauboom produziert auch „andere“ Architektur. Einen Einblick geben diese Bilder.

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