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Schlagwort »Städtebauförderung«
Städtebau & Architektur →

Experimentierfeld Brunnenviertel: Zeitzeugengespräch und Rundgang

Einladung Geschichtscafé Brunnenviertel

Einladung Geschichtscafé Brunnenviertel

Abriss und Neubau – das galt in den 1960er Jahren als die Lösung, um Altbauquartiere zu sanieren und die Lebensqualität für die Bewohner*innen zu verbessern. Ein Beispiel für diese Strategie der Flächensanierung ist das Brunnenviertel in Berlin-Wedding. Hier wurde Ende der 1960er Jahre in großem Umfang damit begonnen, die Altbauten Block für Block abzureißen, um die „moderne Stadt von morgen“ zu errichten.

Das Geschichtsprojekt „Anno erzählt“ hat in Zusammenarbeit mit URBANOPHIL den 86-jährigen Architekten und Stadtplaner Heinrich Suhr ins Brunnenviertel eingeladen. Heinrich Suhr ist einer der Architekten und Planer, der – zusammen mit seinen Kollegen – in den 1960er Jahren das Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße (SWB) umgestaltete. Am Sonntag, den 16. September, wird er beim Geschichtscafé „Das Brunnenviertel als Experimentierfeld für die Stadtplanung“ von dem Sanierungsprozess und den damaligen Vorstellungen und Zielen berichten.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Demografischer Wandel in der historischen Stadt! Junge Autoren gesucht.

Call for Papers - Infodienst Städtebaulicher Denkmalschutz

Call for Papers – Infodienst Städtebaulicher Denkmalschutz

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt jährlich die Publikation „Informationsdienste Städtebaulicher Denkmalschutz“ heraus.

Der kommende, 38. Band soll in Vertiefung des 20. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz unter dem Arbeitstitel „Individueller und bunter – Historische Stadtquartiere zwischen Bedeutungsgewinn und Schrumpfung“ erscheinen. Hierzu sucht die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz im Auftrag des BMVBS  junge Autorinnen und Autoren, die eine eigene und frische Sicht auf die Thematik einbringen möchten. Zudem werden hervorragende Abschlussarbeiten zum Thema gesucht. Wer sich also bereits mit dem Thema beschäftigt hat oder dies gerne tun möchte und schon immer mal am fachlichen Austausch mit dem Bund teilnehmen wollte – hier ist eine Chance dazu.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Call for papers: Die Zukunft der Behutsamkeit

KlausenerPlatz

Am Klausener Platz in Berlin: Modellprojekt der Behutsamen Stadterneuerung in den 1980ern. Foto: Christian Kloss

Wie soll Stadt weiterentwickelt werden? Welche Wege gibt es, die Anforderungen an Sanierung von Gebäuden, Partizipation, sozial gerechter Stadtentwicklung und ausgewogene Mietpreise in Einklang zu bringen? Vor allem in Berlin und anderen Großstädten wird darüber diskutiert und sich dabei häufig auf die Strategien der „Behutsamen Stadterneuerung“ berufen. Behutsamkeit war das paradigmatische Leitbild der Stadterneuerung der vergangenen drei Jahrzehnte – doch welche Zukunft bleibt dieser Form der Bestandsentwicklung? Dieser Frage widmet sich die Tagung des Jahrbuch Stadterneuerung 2012 und ruft zu einem call for papers (pdf) auf.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Es wird gekürzt! Städtebauförderung 2012 – Neues aus dem Bundestag

Im Bundestag wurde jetzt über die Städtebauförderung debattiert. Im letzten Jahr wurden die Mittel des Bundes für die Städtebauförderung um rund 150 Mio. Euro gekürzt. Die große Kritik an der Sparmaßnahme wurde von Urbanophil durch die Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ unterstützt. Und jetzt wieder: Es wird gekürzt.

Die Mittel sinken um 10%, was allerdings durch ein neues KfW-Programm zur energetischen Stadterneuerung in Höhe von rund 90 Mio. Euro kompensiert werden soll. Die Argumentation von Peter Ramsauer zur neuen Mittelverteilung und die zum Teil emotionalen Zwischenrufe können in einem Videomitschnitt des Bundestages nachvollzogen werden. Sehenswert auch oder gerade, weil einige Fragen bleiben: Warum wird das Programm „Soziale Stadt“ im letzten Jahr drastisch gekürzt und jetzt als „segensreiches“ Programm bezeichnet und die Mittel wieder erhöht? Warum betont Peter Ramsauer in diesem Jahr die große Bedeutung der Städtebauförderung für die Wirtschaftskraft in den Kommunen, wenn doch im letzten Jahr der Eindruck entstand die Städtebauförderung sei überflüssig?

Weitere Infos und das Video aus dem Bundestag unter www.bmvbs.de

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Wo ist eigentlich der ländliche Raum?

Eingang zur Bibliothek in Stadtkirche

Jakobikirche in Mühlhausen - heute Stadtbibliothek.

Der Fokus von raumbezogener Planung und Forschung liegt häufig auf städtischen Strukturen. Dabei sind die Auswirkungen von schrumpfender Bevölkerung, zunehmender Alterung und fehlender Wirtschaftskraft im ländlichen Raum oftmals viel deutlicher spürbar und offensichtlich. Die Herausforderungen für die Entwicklung von Nutzungskonzepten für leer stehende Gebäude und die Umsetzung von Strategien im Umgang mit dem demographischen Wandel sind hier deshalb ungleich größer. Also alles hoffnungslos?

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