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Schlagwort »Stadtentwicklung«
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urbanize! Festival 5. – 14. Oktober in Berlin

Wie lässt sich Stadt zusammen emanzipativ-demokratisch gestalten?

Das „Internationale Festival für urbane Erkundungen in Berlin“ ist eine zehntägige Vernetzungs-, Theorie- und Praxisplattform für Menschen, die sich für das „Recht auf Stadt“ interessieren und engagieren. Das Festival unter dem Motto „BEWEGUNG. MACHT. STADT.“ findet zum ersten Mal in Berlin statt – damit laden rund dreißig stadtentwicklungs-politische Berliner Akteur*innen und dérive – Zeitschrift für Stadtforschung (Wien) zum Diskurs.

Eröffnet wird das Festival am 5. Oktober um 18 Uhr im ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik. In den folgenden Tagen finden zahlreichen Workshops, Führungen, Podien, Exkursionen und Vorträge statt, bei denen Menschen aus allen Teilen der Stadtgesellschaft zusammenkommen sollen, um Wege für die plurale und kollaborative, solidarische und gemeinwohlorientierte Stadt(re)produktion zu erkunden.

Stadt ist divers. Und Bewegung ist aufregend. Denn Macht fragt nach Gegenmacht. Was in Berlin seit Jahren und aktuell wieder besonders spürbar ist, davon werden die Veranstaltenden von urbanize! in Berlin im Laufe des Abends vielstimmig erzählen und dabei einen feierlichen Einblick in die ereignisreichen zehn Festivaltage geben.

Weitere Infos: Facebook-Veranstaltung und das gesamte Programm des Urbaniz.

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Y-Table Talk „Stadt und Digitalwirtschaft“ am 7. Mai im DAZ

In der Reihe „Wir müssen reden!“ laden das Deutsche Architektur Zentrum DAZ und urbanophil am 7. Mai um 18 Uhr zum Gespräch an den Y-Table. Wir diskutieren über das Thema „Stadt und Digitalwirtschaft“. Eine Debatte zu neuen Akteuren, urbanen Herausforderungen und nachbarschaftlicher Verantwortung.

Mit der Digitalwirtschaft bildet sich ein neuer Akteur der Stadtentwicklung heraus. Die Branche nimmt durch ihre lokale Konzentration im Innenstadtbereich und die dadurch resultierenden Agglomerationseffekte unmittelbaren Einfluss auf ihr städtisches Umfeld.

In Berlin sind diese Entwicklungen besonders deutlich sichtbar. Die Affinität der IT-Firmen für urbane Zentrumslagen sorgt für Spannungen, denn die voranschreitende Wohnungs- und Gewerbegentrifizierung wird zusätzlich beschleunigt. Es stellt sich die Frage, welche Verantwortung die Unternehmen für ihr urbanes Umfeld tragen.

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Mayors / Players / Urban Visions / Filmabend 2: Henners Traum

Mayors henners-traum-plakat

Filmabend in der Reihe Mayors / Players / Urban Visions:
Geschichten von Stadtentwicklungsprojekten in China und Deutschland zwischen Vision und Scheitern, Macht und Ohnmacht.

Termin: Dienstag, 27.02.2018, 19.30 Uhr
Ort: CLB Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2 (Eingang Oranienstraße), 10969 Berlin­-Kreuzberg
Der Eintritt ist frei und der Regisseur ist bei der anschliessenden Diskussion anwesend.

Henners Traum (Regie: Klaus Stern, D 2008, 94 Minuten)
Das nordhessische Berberbeck zählt zu den kleinsten Dörfern der strukturschwachen Region. Zentrum der Domäne ist ein klassizistisches Schloss, für das der sympathische CDU-Bürgermeister Henner Sattler große Pläne hat. Sein Traum: Aus dem verschlafenen Nest soll ein luxuriöses Tourismus-Ressort werden. Dafür müssten 420 Millionen Euro investiert werden – um Luxushotels, Villen, Lagunen und eine Trabrennbahn zu bauen. Und 1000 Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Bürgermeister und sein Architekt Tom Krause planen ganz unbescheiden das größte Tourismusprojekt Europas. Beide wollen in Zeiten der Wirtschaftskrise Investoren von ihrem Traum überzeugen. Zweieinhalb Jahre folgte ihnen Klaus Stern bei Terminen mit Finanziers und Bürokraten.

Anschliessend sind im Gespräch:
Klaus Stern
, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor, Regisseur von “Henners Traum” und
Hartmut Rein, Professor für Nachhaltiges Destinationsmanagement und einer der Direktoren des Zentrum für nachhaltigen Tourismus (ZENAT) an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, geschäftsführender Gesellschafter des touristischen Beratungs-, Planungs- und Marketingbüros BTE Tourismus- und Regionalberatung in Berlin.

Danach ist Zeit für Diskussion und Getränke.

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Call: „Kirche in der Stadtentwicklung“

Abb. Tobias Meier

Die Zeitschrift Raumplanung ruft zur Einreichung von Beiträgen zum Themenheft „Kirche in der Stadtentwicklung“ auf. Interessierte können bis zum 30.03.2018 Beiträge einreichen.

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Einladung zum KRACH machen in Chemnitz

 

Glocke II

 

Krach ist immer. Krach ist laut, Krach ist leise. Krach nervt. Krach beruhigt und Krach belebt. Das Grundrauschen in unserem Alltag: Schließlich gibt es keine Mute-Taste für das Leben. Wo Krach ist, ist Kreation, ist Aktivität, ist Kultur, treffen Menschen aufeinander.

Hohe Mieten, fehlender Räume, große Konkurrenz. So geht es vielen Kreativen in den großen Städten des Landes. Aber auch andere Städte haben einiges zu bieten, wenn es um die Ansiedlung und Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft geht. Ein spannendes Beispiel, wie es jenseits der Hotspots gehen kann, wird gerade in Chemnitz umgesetzt. Einer Stadt mit Kopf und Underdog-Status auf dem Weg zur europäischen Kulturhauptstadt, eine der letzten Großstädte, in denen es noch ernsthaft viel Platz für anderes Leben und Arbeiten gibt… urbanophil sprach mit dem Team von KRACH aus Chemnitz und hat sich das Anliegen erklären lassen.

Wofür steht KRACH?

Als erstes ist es eine Abkürzung für „Kreativraum Chemnitz“ – verbunden mit einer Aufforderung: Wir wollen Aktive, die KRACH machen, die aufrütteln und Dinge anstoßen,  Dinge bewegen. Denn Krach wird wahrgenommen. Immer! Er ist nie egal und verschwindet nie in der Beliebigkeit. Der passende Name also für den Förderpreis für die Kultur- und Kreativwirtschaft, den Chemnitz ausschreibt.

Das KRACH Logo

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