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Schlagwort »Stadtentwicklung«
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Rezension „Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne“

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Quelle: Suhrkamp Verlag

Mittlerweile beginnt nahezu jeder Text über Stadtentwicklung – sei er akademisch oder populärwissenschaftlich – mit der Feststellung, dass seit einigen Jahren mehr Menschen in den Städten leben als auf dem Land. Das ist in „Wir sind die Stadt!“ glücklicherweise nicht so: Die Feststellung folgt erst auf der dritten Textseite.

Trotz dieser anfänglichen Ernüchterung hat der Journalist und Kunst-, Stadt- und Architekturkritiker Hanno Rauterberg ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Sprachlich äußerst gewandt greift er nahezu alle zeitgenössischen Phänomene urbaner Kultur auf und setzt sie fast schon spielerisch wie ein Tausend-Teile-Puzzle zusammen. Die Liste der Themen ist lang: Occupy und Urban Gardening, Parkour und Flashmobs, Facebook-Partys und Geocaching, Adbusting und Restaurant Day – und vieles, vieles mehr. Dabei ist es keine bloße Aufzählung, sondern eine schnell lesbare Abhandlung, die wie eine Führung durch unsere Städte erscheint.

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Heute Abend: In Kooperation mit stadt:gestalten urbanoFILMS#30 im Rahmen von Berlin UNLIMITED

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An diesem Abend wird der Fokus auf die Thematik der Migration gelegt. Migration hat viele Gesichter: so wird Penny Travlou (Dozentin an der Univerity of Edinburgh) über die Forschungsarbeit Multilocal youth and the Berlin Digital industry: Creative Class, ExperienceCapitalism and City-making sprechen. Unser andere Gast, Rene Kreichlauf präsentiert seine Masterarbeit Fortress European City – The sociospatial Exclusion of Asylum Seekers in Copenhagen, Madrid, and Berlin. Unterstützt wird der Abend durch Ausschnitte der Filme Le Heim und Mietrebellen.

Gewollte und ungewollte Migration?! Unter welchen Aspekten lassen sich die Forschungsarbeiten zusammen denken? Wir hoffen auf eine spannende Diskussion mit euch.

Über das Festival:

BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Anhand von Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung enthüllt, reflektiert, reformiert und hinterfragt BERLIN UNLIMITED die Grenzen und Limits der Stadt, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ist Berlin limited, unlimited, unlimited…?

Los gehts um 20:00 im ZK/U Moabit

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Heute Abend: urbanoFILMS#16b im Rahmen von Berlin UNLIMITED

Hiermit laden wir herzlich zum 2nd Screening der Dokumentation „Denk Mal Berlin“ am heutigen 6.10.2014 im Rahmen des Berlin Unlimited Festivals ein. Anhand des Films und mit drei Festival-Beiträgen zu Perspektiven der aktuellen Stadtentwicklung werfen wir einen erneuten Blick auf die aktuelle Berliner Stadtentwicklung.

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Rezension „The Acoustic City“ von Matthew Gandy und BJ Nilsen (Hrsg.)

Die im Sammelband „The Acoustic City“ enthaltenen Texte umkreisen den Begriff der „soundscape“ (Klanglandschaft) der Städte. Geprägt wurde der Begriff vor etwa vierzig Jahren vom kanadischen Klangforscher, Lehrer und Komponisten R. Murray Schafer in dessen Grundlagentext: „The tuning of the world“ ( dt.: „Die Ordnung der Klänge“): Schafer fiel an seinen Schülern eine stark eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit auf, die er auf eine mangelnde Fähigkeit zum Zu-Hören zurückführte. Innerhalb eines Forschungsprogramms, versuchte er diese elementare Fähigkeit mittels verschiedener Übungen zu fördern. Die dabei entwickelten Techniken, wie „soundwalks“ (Klangspaziergänge), „ear cleaning“ ( Entwicklung eines umfassenden nicht selektiven Hörens ) und „fieldrecordings“ ( Aufnahmen einer Klangsituation) bestimmen die Diskussion seither. Im von ihm mitgegründeten „world soundscape project“ wurden die Klänge der Gegenwart quasi wie in einem Klang-Museum gespeichert.

Abb.: Cover "The Acoustic City", Jovis Verlag

Abb.: Cover „The Acoustic City“, Jovis Verlag

Der vorliegende Sammelband „The acoustic City“ versucht nun eine Aktualisierung, Erweiterung und Re-Definition dieser Begriffe aus heutiger Sicht.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Berlin Unlimited Festival im ZK/U Moabit

Vom 3.- 10. Oktober findet im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit das erste transdisziplinäre Festival statt, das mittels Kunst, Architektur und urbanem Diskurs ein Bild des zeitgenössischen Berlins 25 Jahre nach dem Fall der Mauer zeichnen wird.

Die Ausstellung BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Anhand von Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung enthüllt, reflektiert, reformiert und hinterfragt BERLIN UNLIMITED die Grenzen und Limits der Stadt, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ist Berlin limited, unlimited, unlimited…?

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