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Schlagwort »Stadtentwicklung«
Kunst & Kultur →

Die Straße als Laufbahn

"Ready.Steady.Go!"-Installation in Graz

Die österreichischen Architektinnen Sandra Janser und Elisbeth Koller haben im Rahmen des Designmonats Graz 2010 zwei Straßen im Jakomini-Viertel zu einer Laufbahn umgestaltet. In der Jakoministraße und der Klosterwiesegasse wurden 17 Tonnen roter Farbe und Granulat aufgetragen und rund 1.200 Meter Bahnmarkierungen aufgebracht. So entstand ein rund 750 Meter langer Laufkurs über Straße und Bürgersteige.

Mit Fertigstellung des Projektes ist nun die Installation der visuellen Klammer abgeschlossen, die eine ablesbare und positive Identität für das Jakominiviertel schaffen wird. Sie zieht die Aufmerksamkeit auf die Veränderungen im Viertel […].
Quelle: Creative Industries Styria

Ziel dieser Kunstinstallation war die Schaffung eines positiven Images für den Stadtteil um somit zur Revitalisierung beizutragen.

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BUENOS AIRES – Avenida 9 de Julio und der Obelisk / Teil 1


Die breiteste Strasse der Welt…

Wenn man sich Buenos Aires aus der Luft oder auf einem Stadtplan anschaut, erkennt man schnell die typische Struktur des Schachbrettrasters auf dessen strikter Ordnung die Stadtplanung der Stadt seit ihrer Gründung  beruht. Im Verlauf der Zeit haben diverse Eingriffe an verschiedenen Stellen der Stadt die Grundstruktur verändert. Eine der zahlreichen Modifikationen ist der Abbruch vieler kompletter Häuserblöcke wobei  eine der breitesten Strassen der Welt, die Avenida 9 de Julio, entstand.  Mit 140 Metern Breite braucht man schon mal zwei Ampelphasen um die gegenüberliegende Seite zu erreichen.

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urbanophil auf der EXPO

Im Vorfeld der EXPO wird ja bekanntermaßen immer viel um die Architektur der Pavillons diskutiert. Allen voran die Fachzeitschriften mit ihren markigen Kurzporträts der Pavillons mischen bei unser Meinungsbildung -weit weg von dem eigentlichen Ausstellungsort- ordentlich mit. Doch das Motto der Shanghaier EXPO „Better City Better Life“ verspricht mehr als nette Pavillon Architektur. Mit welchen Visionen für unsere Städte sind die Teilnehmerländer nach China gekommen? Und was kann man von dieser EXPO eigentlich erwarten- IBA oder ITB? Urbanophil war vor Ort und hat sich ein Bild gemacht. In der EXPO Reihe wollen wir Woche für Woche einen Länder- oder Themenpavillion mit euch besuchen. Diese Woche: Willkommen auf der EXPO & der UK Pavillion

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Video, Film & Fotografie →

Wem gehört Berlin? Videoreportage auf Spiegel Online

Spiegel Online hat eine Videoreportagenserie online gestellt, in der in sechs kurzen Videos, verschiedene Akteure und Betroffene der Berliner Stadtentwicklungspolitik zu Wort kommen. Es geht um Mediaspree, Luxuslofts, Gentrifizierung und die Deutungshoheit, wem die Stadt gehört.

via architekturvideo.de

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100 Jahre „immerfort werden und niemals sein“

immerfort zitiert - niemals gelesen? Karl Scheffler: Berlin. Ein Stadtschicksal. 1910.

Die wahrscheinlich berühmteste Aussage über Berlin  – es sei „dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein“ – wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Aus Anlass dieses Geburtstags und aufgrund der so hohen Zitierquote ein Plädoyer, die treffsichere und polemische Analyse „Berlin. Ein Stadtschicksal“ von Karl Scheffler einmal zu lesen.

„Wo rückhaltlose Bejahung unmöglich ist, die Verneinung des von der Geschichte Gegebenen aber lächerlich wäre, bleibt nur jener Blick auf die Bestimmung, die mit dem isolierten Objekt zugleich dessen Entwicklungsgesetz wahrnimmt und darüber die Worte schön und häßlich fast vergißt.

Fast! Denn wer vermöchte diesen Standpunkt eines ehrfürchtigen Fatalismus dauernd zu behaupten!“

Karl Scheffler beschreibt Berlin als Kolonialstadt, als eine geplante Gründung zum Zweck des Handels, der Besiedlung und der Anbindung bzw. Eroberung weiter östlich gelegener Gebiete. Aus diesem Ursprung leitet er als Entwicklungsgesetz der Stadt ab, dass diese sich fortan immer „unter Schwierigkeiten aller Art und zur Hälfte immer künstlich entwickeln musste und […] sich ungünstigen Verhältnissen anzupassen hatte“ und daher zu den Städten gehöre, die Charakteren gleiche, „die es sich mit dem Leben müssen sauer werden lassen und die durch die Lebensmühe, die sie haben, unliebsam und problematisch werden.“ Dieser Unliebsamkeit spricht Scheffler eine bedeutende Existenzberechtigung zu:

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