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Schlagwort »Stadtentwicklung«
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urbanophil auf der EXPO

Im Vorfeld der EXPO wird ja bekanntermaßen immer viel um die Architektur der Pavillons diskutiert. Allen voran die Fachzeitschriften mit ihren markigen Kurzporträts der Pavillons mischen bei unser Meinungsbildung -weit weg von dem eigentlichen Ausstellungsort- ordentlich mit. Doch das Motto der Shanghaier EXPO „Better City Better Life“ verspricht mehr als nette Pavillon Architektur. Mit welchen Visionen für unsere Städte sind die Teilnehmerländer nach China gekommen? Und was kann man von dieser EXPO eigentlich erwarten- IBA oder ITB? Urbanophil war vor Ort und hat sich ein Bild gemacht. In der EXPO Reihe wollen wir Woche für Woche einen Länder- oder Themenpavillion mit euch besuchen. Diese Woche: Willkommen auf der EXPO & der UK Pavillion

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Video, Film & Fotografie →

Wem gehört Berlin? Videoreportage auf Spiegel Online

Spiegel Online hat eine Videoreportagenserie online gestellt, in der in sechs kurzen Videos, verschiedene Akteure und Betroffene der Berliner Stadtentwicklungspolitik zu Wort kommen. Es geht um Mediaspree, Luxuslofts, Gentrifizierung und die Deutungshoheit, wem die Stadt gehört.

via architekturvideo.de

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100 Jahre „immerfort werden und niemals sein“

immerfort zitiert - niemals gelesen? Karl Scheffler: Berlin. Ein Stadtschicksal. 1910.

Die wahrscheinlich berühmteste Aussage über Berlin  – es sei „dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein“ – wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Aus Anlass dieses Geburtstags und aufgrund der so hohen Zitierquote ein Plädoyer, die treffsichere und polemische Analyse „Berlin. Ein Stadtschicksal“ von Karl Scheffler einmal zu lesen.

„Wo rückhaltlose Bejahung unmöglich ist, die Verneinung des von der Geschichte Gegebenen aber lächerlich wäre, bleibt nur jener Blick auf die Bestimmung, die mit dem isolierten Objekt zugleich dessen Entwicklungsgesetz wahrnimmt und darüber die Worte schön und häßlich fast vergißt.

Fast! Denn wer vermöchte diesen Standpunkt eines ehrfürchtigen Fatalismus dauernd zu behaupten!“

Karl Scheffler beschreibt Berlin als Kolonialstadt, als eine geplante Gründung zum Zweck des Handels, der Besiedlung und der Anbindung bzw. Eroberung weiter östlich gelegener Gebiete. Aus diesem Ursprung leitet er als Entwicklungsgesetz der Stadt ab, dass diese sich fortan immer „unter Schwierigkeiten aller Art und zur Hälfte immer künstlich entwickeln musste und […] sich ungünstigen Verhältnissen anzupassen hatte“ und daher zu den Städten gehöre, die Charakteren gleiche, „die es sich mit dem Leben müssen sauer werden lassen und die durch die Lebensmühe, die sie haben, unliebsam und problematisch werden.“ Dieser Unliebsamkeit spricht Scheffler eine bedeutende Existenzberechtigung zu:

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Urbanophil in Warschau


Das Warschauer Centrum.

Anknüpfend an unsere Veranstaltung Cities in Transmission mit Warschauer Studenten besuchten 2 Urbanophile die nun polnische Hauptstadt. Initiiert und organisiert wurde die Reise von Nikolai Roskamm im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen dem Institut für Stadt- und Raumplanung und der Politechnika Warszawska. Finanziert wurde der Austausch vom DAAD. Neben einem Besuch an der Architekturfakultät stand eine Stadtführung zum Thema aktueller Wohnungsbau in Warschau an. Unsere Kollegin Monika Komorowska führte uns und weitere Studenten sowie Mitarbeiter der TU Berlin durch das Neubaugebiet EcoPark und die Gated Community Marina Mokotow. Die Entstehung von Gated Communities ist eine der relevanten Entwicklungen, in einem von privaten Entwicklern dominierten Wohnungsmarkt in Polen. Die Community Marina Mokotow bezeichnet Tomasz Konicz in seinem Artikel als

„die Spitze der Evolution der Gated Communities in Polen [… ] die eigentlich schon als ein Stadtteil zu bezeichnen wäre. Auf einer Fläche von 32 Hektar befinden sich 22 Wohneinheiten, die fünftausend Menschen Platz bieten.“

Ein Besuch der Ausstellungseröffnung in der Galeria Zacheta setzte einen schönen Schlusspunkt dieser Tour. Urbanophil wird seine Aktivitäten mit Warschau weiter fortsetzen und beabsichtigt einen intensiveren Austausch mit Warschauer Planern, Architekten und Künstlern. Daher freuen wir uns über weitere Kontakte für anstehende Kooperationen.

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Stadtumbau in Barcelona

Torre Agbar Barcelona 2008

Nachts leuchtet er über der Stadt und ist nun zu einem der Wahrzeichen Barcelonas geworden: der Torre Agbar. Als Symbol für den Stadtumbau im Stadtteil Poble Nou, das unter dem Namen 22@ den alten industriellen Bezirk fit für das 21. Jahrhundert machen soll, bekommt er nun Konkurrenz. Das neu entstehende Medien- und Hightechzentrum Campus Audiovisual nimmt Formen an und die Hochhäuser wachsen in die Höhe.

Denn wo noch vor 2 Jahren kleine Häuser standen, leuchten nun die Hochhaustürme.

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