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Schlagwort »Stadtplanung«
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urbanoFORUM #4: Endlich wieder bauen!? (22. Juli 2016)

Frankfurt_Baustelle_HochVier

In der Stadtentwicklung geht es wieder vermehrt um Neubau. Ist das ein Paradigmenwechsel? Worin liegt dieser begründet und was bringt er mit sich? Was sind die Probleme, vor denen die Planenden damit – rechtlich, gesellschaftlich, städtebaulich – stehen? Wie ändernt sich das Berufsbild und was bedeutet es für die Universitäten? Im Jubiläumsjahr von urbanophil stellen wir uns den großen Fragen. Im Rahmen des „Offenen Haus der Stadt- und Regionalplanung“ an der TU Berlin diskutieren mit uns bei der Neuauflage des urbanoFORUMs:

  • Marc Schulte (Baustadtrat, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)
  • Laura Calbet i Elias (Wiss. Mitarb., Institut f. Stadt- u. Regionalplanung, TU Berlin)
  • Arno Bunzel (Stv. Institutsleiter, Deutsches Institut für Urbanistik, difu)

Moderation: Tobias Meier, Toni Karge (urbanophil)

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Planetizens Top-10-Websites 2015

Urbanophobe StreetDie US-amerikanische Stadtplanungs- und Städtebau-Website Planetizen hat wie auch schon letztes Jahr ihre Top 10 der besten Websites veröffentlicht, die sich mit Städtebau, Stadtentwicklung und Stadtplanung auseinandersetzen. Die Autoren schreiben, dass die Liste nicht unbedingt die allerneuesten Möglichkeiten von Online Tools und Crowsdoursing darstellt, sondern um gut ausgesuchte Verknüpfungen von zahlreichen denkbaren Möglichkeiten.

Urbanophils absoluter Favorit ist das Tool Streetmix (siehe Abbildungen), bei dem Straßenquerschnitt nach Belieben zusammengestellt werden können. Zwar lässt sich das Ergebnis nicht in AutoCAD oder InDesign übertragen, trotzdem ist die Gefahr groß, sich als urbanophiler Mensch hier „festzuspielen“.

Auch die anderen Webseiten der Liste können sich sehen lassen: von Fußgänger-CrowdSourcing in Denver bis zu einem Simulationstool des steigenden Meeresspiegels für US-amerikanische Großstädte. Es lohnt sich ein Besuch!

Urbanophil Street

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How to: Wie macht man eine Stadt attraktiv?

Dieses hübsch gemachte Video erklärt und was es bedarf, um eine Stadt schön zu machen, denn:

Very few out of thousands are really beautiful. Embarrassingly the more appealing ones tend to be old, which is weird because we are mostly much better at making things now. Cars, planes, phones…why not cities?

Die Punkte, die in diesem How-To aufgerufen werden sind weder neu noch überraschend und spiegeln überwiegend eine amerikanische Perspektive wider:

  1. Order and Variety
  2. Visible life
  3. Compact
  4. Orientation and Mystery
  5. Scale
  6. Make it local

Durchaus interessant und streitbar wird es allerdings zum Ende des Videos (ab ca. Minute 10), denn ab hier appelliert das Video eindringlich daran, dass man sich mit der Schönheit von Städten auseinandersetzen müsse. Denn wenn man die Diskussion um die Schönheit der Stadt als subjektiv tabuisiere, hätten rein profitorientierte Entwickler freie Hand die Scheußlichkeiten zu bauen, wie es vielerorts andauernd passiert.

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Karten für re:publica zu gewinnen

Urbanophil_re-publicaWieder steht die bekannte und wichtige Konferenz re:publica vor der Tür. Vom 05.-07. Mai wird es spannende Vorträge und Workshops geben. Das ohnehin schon reichhaltige Programm wird für alle Urbanophilen und Stadtinteressierten durch die Sub-Konferenz  „Zukunftsstadt„, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 zu eben diesem Thema läuft, erweitert. Datenschutz in der Smart City, Beleuchtungskonzepte, Ernährungssystemplanung oder die Digitalisierung der Favelas – vielerlei stadtplanerische Vorträge und Themen erwarten euch.

Urbanophil ist auch dabei – und zwar mit dem Workshop zum Thema der „User-generated-City„, in dem wir die Potentiale der Digitalisierung für bottom-up Initiativen und neue Formen der Beteiligung beleuchten wollen. Für Input und als Dikussionspartner haben wir Sarah Osswald (Leerstandsmelder), Yannick Haan (Hack your City) und Stephan Landau (Stadtmacher) eingeladen.

Wir haben 2 Freikarten bekommen, die wir unter unseren Lesern verlosen. Um zu gewinnen. solltet ihr uns eine Frage zum Thema „User-Generated-City“, die ihr gerne vom Podium beantwortet wissen wollt, zuschicken. Das Ganze bitte mit dem Betreff „Karten re:publica“ per Mail an s.hoeffken (at) urbanophil.net senden. Die Gewinner werden von uns ausgelost und am Dienstag nächste Woche benachrichtigt.

 

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Filmrezension: Wem gehört die Stadt?

Das_Publikum

Abb. Anna Ditges Köln 2014

Wem gehört die Stadt?
Dokumentation über den Kampf um das Kölner Helios-Gelände

Gehört die Stadt den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Diesen Fragen geht die Kölner Filmemacherin Anna Ditges in „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ auf den Grund.

Die bewegende 90-minütige Dokumentation, die am 19. Februar in den Kinos startete, zeichnet den Kampf um das Kölner Helios-Gelände nach, einem ehemaligen Industrieareal im Stadtteil Ehrenfeld, dessen alte Werkshallen bisher vorwiegend als Clubs, Ateliers, und Werkshallen genutzt wurden. Bis Investoren und Stadtplaner im Jahr 2009 das knapp vier Hektar große Filetstück am Rande der Innenstadt für sich entdecken und den Bau einer Shopping-Mall planen. Nutzer und Anwohner des Geländes mobilisieren, eine Bürgerinitiative nimmt den Kampf gegen die Vermarktung ihres Freiraums auf und entwirft alternative Nutzungsszenarien.

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