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Schlagwort »Stadtplanung«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Anwesende Abwesenheit

Derzeit auf dem Schloßplatz: gleichzeitige Anwesenheit der Abbilder zweier Abwesenheiten

Derzeit auf dem Schloßplatz: gleichzeitige Anwesenheit der Abbilder zweier Abwesenheiten

Ein Spaziergang durch die Innenstadt lohnt auch im November: Die Humboldt-Box probiert das zukünftige Kleidchen des Humboldt-Forums an, die Kunsthalle spielt Volkspalast (und fühlt sich in dieser Verkleidung scheinbar wenig wohl, denn auf der Rückseite kommt schon wieder die Wolke durch.) Sehenswert sind derzeit auch die erwartungsgemäß akribisch ausgeführten aber wenig spektakulären archäologischen Grabungen auf dem Marx-Engels-Forum und vor dem Roten Rathaus sowie die Rückseite der Humboldt-Box. Dort präsentiert das zukünftige Schloß auch seine zukünftige Umfeldgestaltung. Interessanterweise soll wohl ein Parkplatz auf dem Platz zwischen Schloß und der Straße Unter den Linden entstehen. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um ein weiteres Versehen bei der Gesamtplanung handelt.

Am Freitag, dem 27. Nov findet ein Workshop im Neuen Stadthaus zur Zukunft des „Rathausforums“ statt. Vgl. http://www.urbanophil.net/index.php/stadtplanung/berliner-rathausforum-wie-weiter-zwischen-spreeinsel-und-alexanderplatz/

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Urban Age Istanbul

Das auf sechs Jahre angelegte Netzwerk „Urban Age“ hat im Rahmen seiner diesjährigen Konferenz, die vom 4. bis 6. November in Istanbul stattgefunden hat, eine sehr lesenswerte Broschüre mit dem Titel „Istanbul – City of Intersections“ herausgebracht, die die Stadt am Bosporus aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Autoren sind u. a. Saskia Sassen, Richard Sennett und Orhan Esen.

Kostenloser Download unter http://www.urban-age.net/publications/newspapers/istanbul/media/UrbanAgeIstanbulNewspaper_en.pdf (22 MB)

Passend dazu dieser Veranstaltungshinweis im urbanophil-Terminkalender.

Video, Film & Fotografie →

Film – „Die Architekten“

zu Gast: Regisseur Peter Kahane
Der Architekt Daniel Brenner bekommt den Auftrag, im Neubaugebiet Berlin-Marzahn ein Kulturzentrum zu bauen. Er versammelt ein Team von engagierten jungen Architekten um sich, die gemeinsam nach Alternativen zur Monotonie der Neubauten suchen. Doch die Utopie scheitert an staatlichen Verordnungen und auch Daniels Privatleben gerät ins Wanken, als seine Frau Wanda mit ihrer Tochter aus der DDR ausreist (DDR 1990, 108′).

„Gerade als das gesellschaftliche Gefüge der DDR auseinander bricht, erhält der Filmemache Peter Kahane die Drehgenehmigung für seinen Film DIE ARCHITEKTEN. Unweigerlich wird der Spielfilm zu einem Dokument des Umbruchs, das Bilder vom Alltag der DDR in ihren letzten Zügen festhält.“

Besprechung auf www.friedlicherevolution.de

Senatsreservenspeicher, Cuvrystr. 3-4, Berlin-Kreuzberg (U1 Schlesiches Tor)

Weitere Informationen unter www.writethewall.net und www.artitu.de

Kunst & Kultur →

Jane`s Walk – Alternative Stadtrundgänge in Gedanken an Jane Jacobs

[Gastbeitrag von Olaf Schroth]

Den meisten urbanophilen Leserinnen und Lesern dürfte die kanadische Autorin Jane Jacobs und ihr wegbereitendes Buch “The Death and Life of Great American Cities “(1961) bekannt sein. Leider ist die große alte Dame der Stadtplanung 2006 im Alter von 89 Jahren verstorben, aber schon wenige Tage nach ihrem Tod organisierten die ersten urbanen Aktivisten in Erinnerung an sie kostenlose Stadtrundgänge. In Vancouver hat es sich die “Think City Societyzur Aufgabe gemacht, in diesem Geiste Jane Jacob`s Todestag am 25. April mit einem breiten Angebot an sozialkritischen Stadtrundgängen, allesamt von Freiwilligen organsiert und geführt, zu begehen.

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Digitale Stadt →

Google Earth, der Blick von oben und die Auswirkungen auf unsere Städte

Entwurf des Büros ALL-Architekten

Ein Entwurf für ein Gebäude, welches auch per Google Earth zu sehen wäre (Quelle: ALL-Architekten)

Ein Beitrag in eigener Sache: Ich freue mich mitteilen zu können, dass mein Artikel „Ein neuer Blick auf die Welt – Die Demokratisierung der Gottesperspektive“ auf Telepolis veröffentlicht wurde.

In dem Artikel, mit dem ich an meine Diplomarbeit zum Thema „Google Earth in der Stadtplanung“ anknüpfe, beschreibe ich die Veränderungen der Weltsicht durch technische Entwicklungen, wie Flugzeug und Bahn. Wenn diese Entwicklungen der Mehrheit der Menschen zur Verfügung steht, dann verändern sie mit der Zeit deren Sehgewohnheiten – und damit auch unsere Umwelt. Die Auswirkungen (auf Architektur und die gebaute Umwelt) durch die zunehmende Verbreitung von Virtual Globes werden anhand von unterschiedlichen Beispielen dargestellt.

Aber lest selbst. Über weiterführende Gedanken, Kritik und Kommentare würde ich mich freuen.

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