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Schlagwort »Stadtplanung«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Nachwahlgedanken – ein Kommentar

Bundesministerium für Graffiti und Street Art Kultur

Auch eine gute Idee: Bundesministerium für Graffiti und Street Art Kultur

Dass es nach der Verkünd(ig)ung der künftigen Ressorts in der Bundesregierung immer noch kein Bundesministerium für urbane Kultur gibt, ist leider ein hinzunehmendes Übel. Die Ressortzuschnitte und personellen Besetzungen rund um urbane Themen lohnen aber trotzdem einen Blick und eine – zugegeben subjektive – Bewertung: ein Kommentar.

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Filmvorschau – The Human Scale

Eine Vielzahl der modernen Städte hat die Dimension für das Menschliche verloren. Der Dokumentarfilm „The Human Scale“ von Andreas M. Dalsgaard porträtiert diese Entwicklung und setzt ihr die Arbeit des dänischen Architekten Jan Gehl entgegen, der in seinem Schaffen für eine Rückbesinnung auf die menschlichen Bedürfnisse im Städtebau plädiert: Intimität, Gemeinwohl, Inklusion und soziale Interaktion. Das Metropolitan Laboratory zeigt den Film vorab, bevor er ab ab 31. Okober in den deutschen Kinos anläuft. Der Eintritt ist frei.

By 2050 80% of the world’s population will live in urban areas. Life in a mega city is both enchanting and problematic. Today we face peak oil, climate change, loneliness and severe health issues due to our way of life. But why? The Danish architect and professor Jan Gehl has studied human behavior in cities through 40 years. He has documented how modern cities repel human interaction, and argues that we can build cities in a way, which takes human needs for inclusion and intimacy into account. The Human Scale meets thinkers, architects and urban planners across the globe. It questions our assumptions about modernity, exploring what happens when we put people into the center of our planning.

 

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Alle Infos zur Filmvorführung findet ihr hier. Einen Trailer zum Film gibt es hier.

Programm
Welcome: Hans-Jürgen Commerell, Director ANCB, The Metropolitan Laboratory
Screening: The Human Scale by Andreas M. Dalsgaard
Language: English with German subtitles
Length: 83 min

Zeit und Ort
Mittwoch, 23. Oktober 2013, 19 Uhr
ANCB, The Metropolitan Laboratory, Christinenstr. 18-19 (Pfefferberg), 10119 Berlin

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B_Tours Festival Berlin 30. August – 1. September 2013

Ab dem kommenden Freitag findet an verschiedenen Orten in Berlin die erste Ausgabe des B_Tour Festivals statt. Zum Festival wurden Gruppen sowie Einzelkünstler eingeladen experimetelle oder künstlerische Touren durch Berlin zu entwickeln, die das Verhältnis des Individuums zur urbanen Umgebung ausloten. Auf diese Weise werden nicht nur narrative Strukturen oder Gewohnheiten und urbane Routinen hinterfragt, sondern auch die politischen Dimensionen des Gehens in der Stadt, als aktives Format der Erkenntnis- und Wissensproduktion offengelegt. Gehen ist somit als aktiver gesellschaftlich-politischer Akt zu verstehen.

Logo B-Tours

Als Terrain dient der vielfach öffentliche Raum der Stadt, der auf mehreren Spaziergängen erforscht und erlebt werden kann. An den jeweiligen Abenden können die praktisch erworbenen Erkenntnisse innerhalb von Panel-Diskussionen theoretisch untermauert werden. Im Anschluss wird getanzt.

Karsten Michael Drohsel ist mit seinem Flanier-Spiel „Mitläufer – Fellow Walker“ vertreten und möchte über dieses Spiel für die politische Dimension von Planung und Wegen in der Stadt sensibilisieren. Um Anmeldung wird gebeten.

B_Tour Berlin 30. August – 1. September 2013 an verschiedenen Orten in Berlin
Zur Eröffnung des Festivals am 29. August 2013 gibt es im ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstrasse 27, Berlin Moabit, S-& U-Westhafen)
eine Feier, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf den Webseiten: http://b-tour.org oder http://www.mikromakrowelt.de

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19. Juli: Urbanophil Filmabend zum Thema „Gehen in der Stadt“

Im Rahmen des am Wochenende stattfindenden Spaziergangswochenendes werden wir in Kooperation mit dem jungen Berliner Spaziergangslabel mikromakrowelt am Freitag den 19. Juli einen Filmabend zum Thema „Gehen in der Stadt veranstalten. Im M.I.N.T. grünen Klassenzimmer auf dem Tempelhofer Feld zeigen wir ab 20:30 Uhr die im Rahmen der Kölner Architektur Biennale „Plan 08“ entstandene Dokumentation En passant von Sybille Petrausch, welche die jeweiligen Positionen und Projekte von vier Protagonisten einer neuen Schule der Stadtwahrnehmung vorstellt.

In dieser Dokumentation werden u.a. Bertram Weisshaar, Markus Ambach, Christian von Wissel und Boris Sieverts vorgestellt und ihre Arbeit anhand von jeweils einem konkreten, in Köln stattgefundenen Projekt erläutert. Im Anschluss gibt es Möglichkeit zum Austausch oder zum Beobachten des Sonnenuntergangs in einmaliger innerstädtischer Kulisse. Bitte achtet darauf, dass es vor Ort keinen Getränkeverkauf gibt.

Wer am Nachmittag schon Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen mit Sebastian Strombach einen Spaziergang „Auf der Schwelle von Benjamin“ durch den Kiez um York-, Potsdamer- und Kurfürstenstraße zu unternehmen. Treffpunkt ist am Eingang „Yorkstraße“ zum Park am Gleisdreieck, Nahe S2, M19 und U7. Das gesamte Programm des Spaziergangswochenendes findet ihr hier, weitere Infos hier.

Die Aufführungsrechte für die Videodokumentation En Passant von Sybille Petrausch wurden uns freundlicherweise von Kay von Keitz und Sabine Voggenreiter zur Verfügung gestellt. Der Film ist Teil der Dokumentation der Kölner Architekturbiennale Plan 08 und liegt dem Band „En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung“, erschienen im Jovis Verlag Berlin, als DVD bei. Siehe auch die Rezension des Buches auf diesem Blog.

Medienpartner:
Bauwelt und Urbanophil

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Rezension »En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung« herausgegeben von Kay von Keitz und Sabine Voggenreiter

Neue Herangehensweisen an die Wahrnehmung von urbanen Räumen haben momentan Konjunktur. Begründet liegt dies in einem gesteigerten Interesse an urbanen Prozessen und den individuellen Lebensumwelten, die über unterschiedliche Formate bewusst gemacht und erlebt werden können.

Das Buch »En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung«, das aus der Stadterfahrungsreihe der Kölner Architektur-biennale »Plan« im Jahr 2008 hervorgegangen ist, greift vier unterschiedliche Positionen zur Stadtwahrnehmung auf und präsentiert diese in Form einer erweiterten Dokumentation der zugrundeliegenden Spaziergänge.

Abb. Cover des Buches "En passant", Jovis Verlag Berlin

Abb. Cover des Buches „En passant“, Jovis Verlag Berlin

Die vier Protagonisten, die von den Herausgebern und Andreas Denk, dem Chefredakteur der Zeitschrift »der Architekt«, eingeladen wurden Spaziergänge durch die Kölner Innenstadt zu entwickeln, praktizierten diese im Rahmen der Veranstaltung und reflektieren diese in ihren Texten, die im Buch versammelt sind. Mit Markus Ambach, Bertram Weisshaar, Boris Sieverts und Cristian von Wissel konnten zugleich vier der aktivsten Protagonisten der Stadtwahrnehmungsszene gewonnen werden, die Einblicke in ihre Sicht-, Denk- und Vorgehensweise gaben.

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