Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »Stadtplanung«
Kunst & Kultur →

Stadtmusikplanung

Stadtplanung kann manchmal ganz schön dröge sein. Mal wieder ein bisschen B-Planung für irgendeine Kleistgemeinde? Die Akteure verworren, die Verwaltung überfordert und die Bezahlung ist auch nicht so dolle?
Schluss damit! Stadtplanung kann mehr! Sie kann auch Musik machen!
Wie das? Mit Isle of Tune: Man lege ein Straßennetz, platziere Bäume, Straßenlaternen, Häuser und Büsche, die allesamt einen eigenen Sound haben und lasse Autos entlang der Straßen fahren.
Und wer glaubt, damit liesse sich nicht richtige Musik machen, der möge bei „Beat it“ von Michael Jackson reinhören!
Isle of Tune gibt es bald auch für Unterwegs für iPod, iPhone und iPad.

via Spreeblick

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

2 urbane Tagungen zu 20 Jahren Wiedervereinigung

Kurz vor Jahresende finden in Berlin zwei Tagungen (9.12. und 17.12.) statt, die sich mit den Veränderungen und Auswirkungen der Wiedervereinigung auf Stadt- und Regionalplanungsprozesse, Demografie und weitere urbane Themenfelder beziehen – passend zum 20jährigen Jubiläum der Wiedervereingung.

Demografische Spuren des ostdeutschen Transformationsprozesses.
20 Jahre deutsche Einheit.

9.-10.12.2010, Berlin
Veranstalter: Dezembertagung des Arbeitskreises „Städte und Regionen“ der Deutschen Gesellschaft für Demografie DGD in Kooperation mit dem BBSR

20 Jahre Stadt- und Regionalentwicklung und -planung seit der deutschen Wiedervereinigung
17.12.2010, Berlin
Tagung zur 20. Ausgabe der Schriftenreihe „Planungsrundschau“


Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Neuer Masterplan für Warschaus Zentrum

So könnte Warschaus Zentrum zukünftig aussehen

Seit 20 Jahren (oder noch länger) wird in Warschau über den Umgang mit dem Kulturpalast und dem städtebaulichen Umfeld gestritten. Es gab schon mehrere Anläufe, eine Planung für die umgebende Bebauung des Kulturpalastes zu finden (zuletzt bspw. der Masterplan von 2004). Im November 2010 wurde nun ein überarbeiteter Masterplan beschlossen. Demnach dürfen an der Straße Emilia Plater, an die die Sockelbauten des Kulturpalastes angebaut sind, drei Hochhäuser entstehen. Zwei dieser Wolkenkratzer dürfen höher als der Kulturpalast (230 m) gebaut werden (bis zu 245 m), das dritte etwas niedriger. Bereits heute gibt es westlich Hochhäuser, die annähernd die Höhe von Kulturpalast haben – zukünftig noch ein weiteres nach Plänen von Daniel Libeskind.
Im Inneren des Areals dürfen weitere Hochhäuser gebaut werden, die allerdings deutlich niedriger als der Kulturpalast sein müssen (max. 140 m).
Das gesamte Areal soll sich zu den Straßen Aleje Jerozolimskie (südl.) und Marsza?kowska (östl.) mit einer etwa 6-geschossiger Blockrandbebauung in die umgebenden Straßenzüge einpassen. Darunter wird auch das neue Warschauer Museum für zeitgenössische Kunst nach Entwürfen von Christan Kerez sein.
Die heute noch dominierenden Parkplätze auf dem Gelände sollen zu attraktiven Stadträumen umgestaltet werden – sofern die Flächen nicht gleich mit an Investoren veräußert werden.

Und um allen die neuen Pläne schmackhaft zu machen (wohl vorrangig den Investoren), wurde eine wirklich schicke 3D-Animation erstellt.

Nun kann man zwar nicht behaupten, dass der aktuelle Zustand mit großen Beton-Einöden und Parkplätzen sehr befriedigend ist, allerdings erscheint dieses „Warszawa-Manhattan“ etwas zu hoch gegriffen. Zwar ist der Kulturpalast auf Grund der unverändert belasteten Beziehung zwischen Polen und Rußland weiterhin heftig umstritten und es gibt auch immer noch eine beachtliche Zahl an Abrissbefürwortern, allerdings ist er unbestreitbar die zentrale Landmarke Warschaus. Der neue Masterplan lässt den Kulturpalast nun in einer Skyline von beliebiger Hochhausarchitektur im internationalen Stil untergehen.

> Weitere Renderings und ausführliche Informationen auf Polnisch

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

EXPO? Welche EXPO?!

Das China in Sachen Bautempo weltweitführend ist, ist sicher kein Geheimnis mehr und so verschwindet die EXPO genau so schnell wie sie aufgebaut wurde. Die bis dato größte und erfolgreichste EXPO mit 70 Millionen Besucher (zum Vergleich Hannover 18Mio.) hat sich nach ihrem Ende am 31.10. in die weltgrößte Abrisszone verwandelt. Wie die Exporegularien es wollen, muss der Großteil der Pavillons wieder verschwinden.  Auf dem ca. 5km² großen Gelände bleiben nur eine Eventhalle und ein paar andere Prestigebauten erhalten. Noch bevor die Bagger kamen haben einige Länder ihre Pavillons versteigert und ihnen so ein zweites leben verschafft. Die Schweizer haben ihren Pavillon als ersten unter den Hammer gebracht, die Skilift-im-Haus-Attraktion wird voraussichtlich in der 6 Millionen Stadt Hangzhou wieder aufgebaut. Für schlappe 1 Mio. US Dollar hat eine chinesische Baufirma sich das begehrte Stück Schweiz bei einer online Auktion geschnappt.

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

30 Jahre Kreisel-Tripper

Blick vom Kreisel während der Bauarbeiten; Man beachte den bereits frühzeitig wieder abgerissenen Skywalk zum Hermann-Ehlers-Platz! (Quelle: bildindex Kunst & Architektur)

Eigentlich ist der Titel dieses Artikels nicht ganz korrekt: Der Höhepunkt des Bauskandals um den Steglitzer Kreisel jährt sich in diesem Jahr bereits zum 36. Mal. Doch die Eröffnung des mit 119 Metern immerhin dritthöchsten Gebäude Berlins war vor 30 Jahren. Eine gute Gelegenheit einen Blick auf die Geschichte und die mögliche Zukunft des Gebäudes zu werfen.

weiterlesen →

nach oben ↑
Themen