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Schlagwort »Stadtpolitik«
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Wohn-Projekttage der Experimentdays in Berlin

Die Netzwerkveranstaltung EXPERIMENTDAYS.18 lädt vom 8. bis 11. November 2018 unter dem Titel „Kiez. Boden. Gemeingut. / Community. Land. Trust.“ zu den (Wohn-)Projekttagen und der (Wohn-)Projektebörse auf dem RAW-Gelände ein.
Neben Diskussionen und Workshops stellen sich eine Vielfalt an Berliner und regionalen (Wohn)Projekten und Initiativen, Netzwerken und sozial-ökologisch ausgerichteten Banken und Stiftungen vor.

Experimentdays 2017

„Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für gemeinwohlorientierte Projekte. Seit 2003 bietet die Netzwerkveranstaltung die Gelegenheit Stadt weiterzudenken, sich über nicht-spekulative Wohn- und Bauformen zu informieren und Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen dafür zu finden. So setzen wir uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Fachwelt, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung für eine demokratische, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.

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urbanize! Festival 5. – 14. Oktober in Berlin

Wie lässt sich Stadt zusammen emanzipativ-demokratisch gestalten?

Das „Internationale Festival für urbane Erkundungen in Berlin“ ist eine zehntägige Vernetzungs-, Theorie- und Praxisplattform für Menschen, die sich für das „Recht auf Stadt“ interessieren und engagieren. Das Festival unter dem Motto „BEWEGUNG. MACHT. STADT.“ findet zum ersten Mal in Berlin statt – damit laden rund dreißig stadtentwicklungs-politische Berliner Akteur*innen und dérive – Zeitschrift für Stadtforschung (Wien) zum Diskurs.

Eröffnet wird das Festival am 5. Oktober um 18 Uhr im ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik. In den folgenden Tagen finden zahlreichen Workshops, Führungen, Podien, Exkursionen und Vorträge statt, bei denen Menschen aus allen Teilen der Stadtgesellschaft zusammenkommen sollen, um Wege für die plurale und kollaborative, solidarische und gemeinwohlorientierte Stadt(re)produktion zu erkunden.

Stadt ist divers. Und Bewegung ist aufregend. Denn Macht fragt nach Gegenmacht. Was in Berlin seit Jahren und aktuell wieder besonders spürbar ist, davon werden die Veranstaltenden von urbanize! in Berlin im Laufe des Abends vielstimmig erzählen und dabei einen feierlichen Einblick in die ereignisreichen zehn Festivaltage geben.

Weitere Infos: Facebook-Veranstaltung und das gesamte Programm des Urbaniz.

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Y-Table Talk „Stadt und Digitalwirtschaft“ am 7. Mai im DAZ

In der Reihe „Wir müssen reden!“ laden das Deutsche Architektur Zentrum DAZ und urbanophil am 7. Mai um 18 Uhr zum Gespräch an den Y-Table. Wir diskutieren über das Thema „Stadt und Digitalwirtschaft“. Eine Debatte zu neuen Akteuren, urbanen Herausforderungen und nachbarschaftlicher Verantwortung.

Mit der Digitalwirtschaft bildet sich ein neuer Akteur der Stadtentwicklung heraus. Die Branche nimmt durch ihre lokale Konzentration im Innenstadtbereich und die dadurch resultierenden Agglomerationseffekte unmittelbaren Einfluss auf ihr städtisches Umfeld.

In Berlin sind diese Entwicklungen besonders deutlich sichtbar. Die Affinität der IT-Firmen für urbane Zentrumslagen sorgt für Spannungen, denn die voranschreitende Wohnungs- und Gewerbegentrifizierung wird zusätzlich beschleunigt. Es stellt sich die Frage, welche Verantwortung die Unternehmen für ihr urbanes Umfeld tragen.

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Die unendliche Geschichte der Berliner Fahrradverleihsysteme

Fahrräder verschiedener Berliner Fahrradverleihsysteme vor der Technischen Universität

Seit Jahren prägen sie mehr oder weniger das Berliner Stadtbild: die beiden Fahrradverleihsysteme Call a Bike (mittlerweile Lidl-Bike) und der Konkurrent nextbike. Doch wer aufmerksam durch die Stadt läuft, bemerkt aktuell einen großen Umbruch. Denn Verleihräder neuer Systeme mit klangvollen Namen wie „mobike“ oder „obike“ tauchen plötzlich vermehrt auf Berliner Gehsteigen auf. Doch warum tut sich Berlin eigentlich so schwer mit einer funktionierenden, einheitlichen Fahrrad-Ausleihstruktur, wie sie in vielen anderen internationalen Großstädten existiert? Ein Erklärungsversuch.

Um die aktuelle Situation zu bewerten lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Berliner Fahrradverleihysteme. In den frühen 2000er Jahren startete Call a Bike in Berlin, ein Angebot der Bahn-Tochter DB Rent. Die Räder konnten flexibel ausgeliehen und wieder abgestellt werden, das System war somit stationsungebunden. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des Angebots, denn Nutzer*innen riefen tatsächlich eine Telefonnummer an, um ein Fahhrad zu entleihen. Im Jahr 2011 dann der Umbruch: Call a Bike wurde auf ein stationsgebundenes System umgestellt, die Räder waren fortan nur noch an Stationen im Berliner Stadtgebiet zu finden, wo die Ausleihe und Rückgabe möglich war. Die treuen Fans der freien Entleihe und Rückgabe waren verstimmt, jedoch wurde im Laufe der Jahre trotzdem expandiert und immer mehr Stadtteile erhielten Call a Bike Stationen mit den legendär formlosen Betonblöcken. Anders als in Hamburg beispielsweise, wo das dortige erfolgreiche StadtRAD Hamburg ebenfalls von der DB Rent betrieben wird, fasste Call a Bike in Berlin jedoch nie so richtig Fuß. Insbesondere die täglichen Ausleihhäufigkeit pro Fahrrad blieb in Berlin sehr niedrig.

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Mayors / Players / Urban Visions / Filmabend 2: Henners Traum

Mayors henners-traum-plakat

Filmabend in der Reihe Mayors / Players / Urban Visions:
Geschichten von Stadtentwicklungsprojekten in China und Deutschland zwischen Vision und Scheitern, Macht und Ohnmacht.

Termin: Dienstag, 27.02.2018, 19.30 Uhr
Ort: CLB Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2 (Eingang Oranienstraße), 10969 Berlin­-Kreuzberg
Der Eintritt ist frei und der Regisseur ist bei der anschliessenden Diskussion anwesend.

Henners Traum (Regie: Klaus Stern, D 2008, 94 Minuten)
Das nordhessische Berberbeck zählt zu den kleinsten Dörfern der strukturschwachen Region. Zentrum der Domäne ist ein klassizistisches Schloss, für das der sympathische CDU-Bürgermeister Henner Sattler große Pläne hat. Sein Traum: Aus dem verschlafenen Nest soll ein luxuriöses Tourismus-Ressort werden. Dafür müssten 420 Millionen Euro investiert werden – um Luxushotels, Villen, Lagunen und eine Trabrennbahn zu bauen. Und 1000 Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Bürgermeister und sein Architekt Tom Krause planen ganz unbescheiden das größte Tourismusprojekt Europas. Beide wollen in Zeiten der Wirtschaftskrise Investoren von ihrem Traum überzeugen. Zweieinhalb Jahre folgte ihnen Klaus Stern bei Terminen mit Finanziers und Bürokraten.

Anschliessend sind im Gespräch:
Klaus Stern
, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor, Regisseur von “Henners Traum” und
Hartmut Rein, Professor für Nachhaltiges Destinationsmanagement und einer der Direktoren des Zentrum für nachhaltigen Tourismus (ZENAT) an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, geschäftsführender Gesellschafter des touristischen Beratungs-, Planungs- und Marketingbüros BTE Tourismus- und Regionalberatung in Berlin.

Danach ist Zeit für Diskussion und Getränke.

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