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Schlagwort »Stadtpolitik«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

8ha für Pioniere der Zwischennutzung

Übersicht des Tempelhofer Felds (oder Park) mit den Flächen, die nun für die Pioniernutzung freigegeben werden.

Am zweiten Mai-Wochenende wurde das Tempelhofer Feld für die Berliner und Berlinerinnen zugänglich gemacht, zur Freude der zahlreichen Besucher und Besucherinnen – bis am Samstag um 17 Uhr plötzlich alle Zugänge verschlossen waren, niemand mehr rein, niemand heraus konnte und, was das Schlimme ist, niemand wusste, warum. Warum sich nun vor allen Eingängen Menschenmassen drängten und stauten, warum sich plötzlich an ganz andere Begebenheiten erinnernde Szenen abspielten, in denen Menschen über den Zaun aus dem Gelände heraus kletterten. Kein Wunder, dass latente Aggression zu spüren war.

Denn das war wieder ein Beispiel für die gelinde gesagt lausige Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Senatsverwaltung, die bei der Debatte um den Volksentscheid begann und sich bei der Frage um die Öffnung des Feldes als Grünfläche zuspitzte.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Erörterungstermin Planfeststellungsverfahren A100


Ab morgen werden im Berliner Congress Center am Alexanderplatz die Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 verhandelt.

Auf Grund der Vielzahl an fristgerecht eingegangenen Einwendungen sind folgende neun Erörterungstermine angesetzt:

  • 12. und 13. November,
  • 16. bis 18. November sowie
  • 24. bis 27. November

je von 9 bis 20 Uhr. Einlass finden zunächst nur Personen, die eine Einwendung verfasst haben. Es jedoch möglich, dass auf Antrag auch die Öffentlichkeit zugelassen wird.

Weitere Informationen unter http://www.stop-a100.de/

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtforum: Alles muss raus? Die Zukunft der Liegenschaftspolitik in Berlin

Heute findet das Stadtforum zum Thema Liegenschaftspolitik in Berlin statt.

„Öffentliche Liegenschaften sind Teil des Tafelsilbers der Kommunen. Städte können ihre Grundstücke und Gebäude selbst nutzen oder sie zur Verfügung stellen; sie können sie verkaufen oder als Vorhalteflächen für die Zukunft sichern, gegebenenfalls auch den Bestand mehren.
Hinter den Optionen stehen konkurrierende Ziele: Fiskalpolitisch betrachtet können durch die Veräußerung Einnahmen generiert werden. Im Sinne der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftspolitik können die Liegenschaften aber auch selbst entwickelt oder an Akteure vergeben werden, deren Projekte die Umsetzung von Planungszielen unterstützen. Infolge unterschiedlicher Prioritätensetzungen gab es auch in Berlin immer wieder Veränderungen in der strategischen Grundausrichtung von Liegenschaftspolitik.
Ist es wieder Zeit für eine Neuausrichtung? Welche Strategien und Instrumente sind erforderlich und realistisch?“
(Stadtforum Berlin)

wann: 8.10.2009 17:00-20:00
wo: Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, Berlin-Charlottenburg

Städtebau & Architektur →

Zuverlässiger Architekt für Berliner Schloss gesucht!

Mitglieder von Urbanophil wussten es schon im Dezember, als die Schlossentwürfe vorgestellt wurden…

Vor ein paar Tagen gab es erfreuliche Nachrichten durch das Kartellamt. Dieses hat den Vertrag zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses zwischen dem italienischen Architekten Franco Stella und dem BBR für nichtig erklärt. Geklagt hatte der Architekt Hans Kollhoff, der im Wettbewerb lediglich Dritter geworden war. Grund für die Klage war, dass Stella sehr wahrscheinlich die Teilnahmebedingungen nicht erfüllt hat (bzgl. Mitarbeiter und Umsatz) und stattdessen zwei große Architekturbüros als „Subunternehmer“ (Stella) beschäftigt hat. Diese Architekturbüros – die bekannten Gerkan, Marg und Partner (gmp) und Hilmer, Sattler und Albrecht (HSA) – hatten ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen, waren jedoch ausgeschieden. In dem 50-seitigen (!!!) Urteil des Kartellamtes wird das ganze Desaster deutlich, wie auch der Tagesspiegel berichtete: Es gebe laut Vergabekammer „massive Zweifel an der Fähigkeit [des Architektenteams] auch wirklich zusammenzuarbeiten“. So würden gmp und HSA häufig gemeinsame Sache gegen Stella machen, der deshalb faktisch nicht als Projektleiter fungieren würde. Laut Kartellamt habe die Vereinbarung zwischen dem Bund und Stella deshalb den „Charakter eines Scheinvertrages“. Im Urteil des Kartellamtes

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mediaspree? Megaspree!

MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!!

Dass das Thema Mediaspree ein viel diskutiertes und umkämpftes Thema ist, dürften inzwischen alle mitbekommen haben. Und alle, die sich dem Aufruf anschließen möchten, sollten morgen mit demonstrieren gehen. So heißt es im Aufruf:

Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Mitmachen, mitdemonstrieren und seine Meinung kundtun. Für ein vielfältigeres, kreativeres und partizipatorisches Berlin!

Wer sich weitergehend informieren will, bekommt auf megaspree weitere Infos zu den Gründen und Initiatoren dieser Demonstration.

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