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Schlagwort »Stadtpolitik«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Video zur Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21

Die Kosten steigen und steigen… und während auf der einen Seite Ausstiegsszenarien diskutiert werden fällt auf der anderen Seite die Bahn weiter Bäume. Es geht drunter und drüber mit Stuttgart 21.

In Frontal 21 wurde diese Woche das Thema nochmal aufgegriffen und an die längst vorliegenden Gutachten des Bundesrechnungshofs erinnert, die schon 2009 ein sicheres Überschreiten des seinerzeit von Bund, Bahn, Land und Stadt ausgehandelten Kostendeckels prognostiziert haben.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Abriss des Tausendfüßlers

Abb. via Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftschutz e.V.

Treue Leser werden sich erinnern, dass wir 2011 von den Diskussionen um den Düsseldorfer Tausendfüßler berichtet haben. Nachdem nach langen Diskussionen im Frühsommer 2012 durch die Landesregierung bestätigt wurde, dass das Bauwerk abgerissen werden kann, steht nun der Zeitplan für den Abriss: Am 24. Februar wird das letzte Auto über den Überflieger fahren. Danach kann das Bauwerk von Fußgängern und Besuchern begangen werden, um Abschied zu nehmen, bevor es ab Ende April komplett verschwunden sein wird. Die Initiative „Lott stonn“ hatte sich bis zuletzt für den Erhalt stark gemacht und soll in der letzten Phase beteiligt werden.

URBANOPHIL wird am 24. Februar vor Ort sein und berichten. Bis dahin empfehlen wir den entsprechenden Artikel der Rheinischen Post, in dem auch einige historischen Eindrücke festgehalten sind.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Buchrezension: „Wer entwickelt die Stadt?“ von Uwe Altrock und Grischa Bertram

Abb. transcript-Verlag

Das Buch „Wer entwickelt die Stadt?“ basiert auf einer Tagung des Fachgebiets Stadterneuerung/Stadtumbau der Universität Kassel und des Arbeitskreises Planungsgeschichte in der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU) am 7. und 8. Dezember 2007 in Kassel. Anhand exemplarischer Beträge wird erkundet, welche Formen von Governance in Phasen gesellschaftlicher Umbrüche beobachtet werden können und wie sich dies vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellt. Ziel der Publikation ist es, dadurch Vorläufer und Kontinuitäten in der Stadtproduktion herauszuarbeiten und mit der „Governance-Brille“ sichtbar zu machen. Hierfür bedient sich die Publikation politikwissenschaftlicher Konzepte und geschichtswissenschaftlicher Methoden und stellt die Beträge in den Kontext der drei Sphären Staat-Markt-Zivilgesellschaft. Innerhalb dessen verdeutlichen unterschiedliche Autoren einzelne stadträumliche Entwicklungen zwischen dem 16. und 21. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt eindeutig im Zeitraum zwischen 19. und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu verorten ist. Die Beiträge sind dabei vielfältig und detailliert und geben jeweils einen punktuellen Einblick in veränderte Governance-Zusammenhänge einer bestimmten Epoche. So beschreibt Gerhard Fehl beispielsweise die Anlage Neu-Hanaus durch flämisch-wallonische Calvinisten in den Jahren 1596 bis 1602 im Rahmen eines sich wandelnden Staatsverständnisses, Celina Kress bezieht sich auf Georg Haberland und Adolf  Sommerfeld als unternehmerische Akteure der Stadtgestaltung des frühen 20. Jahrhunderts und Ingrid Lübke beschreibt die zivilgesellschaftliche Einbindung der Rotterdamer Projektgruppen in die Planung der 1970er Jahre. Die weiteren Beiträge fügen sich in ähnlicher Weise in den Betrachtungsrahmen Staat-Markt-Zivilgesellschaft ein und stellen ebenfalls eine historische Situation lokaler Governance dar.

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Kunst & Kultur →

Stadtlabor WiSe 2011/2012

Diesen Mittwoch eröffnen Eszter B. Gantner und Carolin Genz das neue Semester im Stadtlabor. Das Stadtlabor ist Bestandteil des Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin und widmet sich primär der Stadtforschung: „Wir verstehen Städte als Gesellschaftslabore der Moderne und Spätmoderne, in denen soziale und kulturelle Entwicklungen in Gang gesetzt und verdichtet werden. […] Neben den Methoden der ethnografischen Stadtforschung beschäftigt sich das Labor Stadtanthropolgie auch mit Fragen des Städtevergleichs, in denen Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Verflechtungen von Städten heraus gearbeitet werden.“

Die erste von insgesamt sechs Sitzungen widmet sich der Notwendigkeit und Problematik der Übersetzung von Lefebvres Werken: „Nicht nur die Übersetzung der „Produktion des Raums“, sondern auch andere, frühere Texte von Lefebvre sowie die Transposition von der Theorie in die Praxis des Feldes stehen im Mittelpunkt der Laborsitzung.“ Referentinnen sind Elisa T. Bertuzzo und Nina Häckler.

Galene Haun, Luise Flade und Karsten Michael Drohsel von Urbanophil sind am 11. Januar 2012 zu Gast und berichten über urbanes Bloggen und Interventionsmöglichkeiten durch urbane Blogs am Beispiel von Urbanophil.

Weitere Termine sind:

Mittwoch, 16. November 2011 -> „Urban Bugs“ – A Street Art Documentary Filmvorstellung und Diskussionsrunde mit dem Regisseur Aykut Alp Ersoy, Istanbul

Mittwoch, 7. Dezember 2011 -> IEPE – “Painting Reality” – The Artist´s Reflection mit Iepe Rubingh, Berlin

Mittwoch, 11. Januar 2012 -> Urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kulturen e.V. mit Karsten M. Drohsel, Luise Flade und Galene Haun, Berlin

Mittwoch, 18. Januar 2012 -> Stadt und Partizipation mit Dr. Sylvia Necker, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (FZH)

Mittwoch, 1. Februar 2012 -> Urban Street Games mit Sebastian Quack

Das Forschungslabor Stadtanthropologie findet zu den angegebenen Terminen immer Mittwochs zwischen 16-18 Uhr statt. Es befindet sich im Gebäude Mohrenstraße 40/41, Laborraum 107a, 10117 Berlin (nahe U Stadtmitte und U Hausvogteiplatz). Weitere Infos unter stadtlabor@hu-berlin.de und über die Webseite des Instituts

Städtebau & Architektur →

Petition für das Konsistorium

via Baunetz.de

Das Konsistorium am Rande des Hansaviertels in Berlin steht seit zehn Jahren leer, es gehört de Evangelischen Kirche. Die Veräußerung des Gebäudes sei schwierig gewesen, so zitiert der Tagesspiegel deren Pressesprecher Volker Jastrzembski. Ein Abriss sei wünschenswert. Nun ist es soweit und das Gebäude soll noch im Herbst 2011 einem Komplex mit gemischter Nutzung, also Wohnungen und Gewerbe, weichen. Die „Architekten für Architekten“ haben jetzt eine Petition ins Leben gerufen, die den Abriss des von Heinrichs und dem Senatsbaudirekor Müller entworfenen und 1968-71 erbauten Gebäudes verhindern soll. Auf dass die Alupaneelen noch weiter glänzen können! Wer mehr zum Konsistorium-Gebäude erfahren möchte, der folgt diesem Link.

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