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Schlagwort »Stadtpolitik«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stuttgart 21 – Teil 1

Teil 1: Zurück zur Nüchternheit der Fakten – um was geht es denn eigentlich?

Im Bundesverkehrswegeplan von 1985 ist der Beginn der Überlegungen zur Erneuerung der Infrastruktur auf den Strecken Mannheim – Stuttgart und der Ergänzungsstrecke zwischen Plochingen und Günzburg festgeschrieben. Primäres Ziel war es, die verworfenen älteren Planungen einer kompletten Neubaustrecke zwischen Stuttgart und München durch kostengünstigere Ergänzungen und Überbrückungen der bestehenden Trassen wieder aufzunehmen. Schwerpunkte waren die Befahrung der Strecke mit Reise- und Güterzugtypen im Mischverkehr und der Umbau in ein Hochgeschwindigkeitsnetz von damals 200km/h Reisege-schwindigkeit. Vor allem sollte die Geislinger Steige, eine lange Steigungsstrecke die bis heute nur geringe Geschwindigkeiten um 70km/h zulässt, für Schnellzüge befahrbar gemacht oder umfahren werden.

Einige Trassenvarianten wurden durchgespielt und schlussendlich die Heimerl-Variante präferiert, die schon 1988 eine Vision mit Trennung von Güter- und Regionalverkehr von Hochgeschwindig-keits-Reiseverkehr, Trassenführung entlang der Autobahn zwischen Stuttgart und München und einem Durchgangsbahnhof in Stuttgart vorsah. Diese Variante wurde 1992 per Kabinettsbeschluss der Baden-Württemberger Landesregierung recht-mäßig beschlossen und gleicht der heute zur Diskussion stehenden Variante.

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“Bürger an die Front“ – ZDF-Beitrag zu Community Organizing in Berlin

Das ZDF hat in seiner gestrigen heute Journal-Sendung einen kurzen doch interessanten Beitrag zu Community Organizing ausgestrahlt. Der Beitrag mit dem Titel “Bürger an die Front“ (ZDF Mediathek) portraitiert die Arbeit der Bürgerplattform Wedding/Moabit “Wir sind da!“, die seit 2006 sich hauptsächlich den Themen Bildung und öffentlicher Raum widmet.
Community Organizing wurde in den 1940er-Jahren von Saul Alinsky in den Arbeiterslums von Chicago als Bottom-Up-Bürgerbeteiligung entwickelt. Durch die Gründung einer Dachorganisation (Bürgerplattform), in der möglichst alle lokal aktiven Organisationen und Institutionen Mitglied sind, wir die Machtbasis der organisierten Bevölkerung massiv gestärkt, so dass die Verhandlung über die Themen und Probleme des Stadtteils mit der Politik und Verwaltung auf Augenhöhe erfolgen kann.
In Deutschland gibt es bislang drei Bürgerplattformen. Drei weitere sind im Aufbau. (siehe Deutsches Institut für Community Organizing)

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DRadio: Das schönste Nichts Berlins

DRadio hat vor Kurzem ein Radio-Feature zur derzeitigen Nutzung des Tempelhofer Feldes mit dem urbanophil-Mitglied Nikolai Roskamm ausgestrahlt.

Seit einigen Monaten ist das Flugfeld des ehemaligen Flughafens in Berlin-Tempelhof für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Vergleich zu anderen Parks und Grünflächen ist die Anlage eine riesige Freifläche, mit wenig Strukturen und Vorgaben für die Nutzung. Hier tut sich eine für den Großstadtmenschen ungewohnte Weite auf, Freiräume in unbekannten Dimensionen öffnen sich, die Großstadtenge ist plötzlich passé.
Wie reagieren die Menschen auf diese Weite, auf die Freiheit, wie nutzen sie den Freiraum, wie erschließen oder besiedeln sie diesen? Unser Reporter Andrè Hatting hat sich auf eine Erkundungstour begeben, begleitet wurde er vom Stadtplaner Nikolai Roskamm.

Auf der Webseite von DRadio kann man das Feature anhören.

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Interview zur ePetition von urbanophil zur Kürzung der Städtebauförderung

Die ePetition von urbanophil gegen die Kürzung der Städtebauförderung, wie sie im Sparpaket der Bundesregierung vorgesehen ist, läuft seit dem 1. August und wurde bereits von über 850 Unterstützenden unterzeichnet.
Unsere Kollegen von hauptstadtblog.de haben derweil ein Interview mit unserem Mitglied Christian Kloss über unsere Initiative geführt.

Bitte weitersagen – die 1.000 wollen wir mindestens schaffen!

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Rezension + Tipp: „Post Oil City“

 

Noch bis zum 18. Juli ist in der Berliner ifa-Galerie eine höchst empfehlenswerte Ausstellung zu besichtigen: Post Oil City, über die „Stadt nach dem Öl“. Die Ausstellung ist auf Grundlage der gleichnamigen Arch+-Ausgabe vom Januar 2010 konzipiert worden (das Heft ist in der Ausstellung oder über die Website käuflich erhältlich).

Post Oil City ist nach den Oberthemen „Nachhaltigkeit“, „Stadtverkehr“ und „Stadtsystem“ gegliedert. Für jedes der drei Themen wurde eine umfangreiche und höchst informative

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