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Schlagwort »Stadtsoziologie«
aktuelle Termine →

Identität und Erbe feiern.

Flyer

Die DFG fördert seit dem 1. Oktober 2016 das Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“ an der Technischen Universität Berlin und der Bauhaus Uni Weimar. Man darf gespannt sein und in Zukunft die Ohren spitzen: Das Forschungsprogramm klingt vielversprechend und die Feier zur Eröffnung des Kollegs am 22. November wird sicherlich nicht die einzige Veranstaltung sein, deren Besuch sich lohnt. Informationen zur Eröffnungsfeier unter diesem Link.

22. November 2016, 19 Uhr, TU Berlin, Hauptgebäude, H 2013.

Um Anmeldung wird gebeten.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

urbanoSalon#4: Walter Siebel im Gespräch

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Vor über 25 Jahren ist das bedeutende Werk „Neue Urbanität“ von Hartmut Häußermann und Walter Siebel zum Denken über die Stadt erschienen. Am 24.04.2013 wird sich urbanophil mit Prof. Dr. Walter Siebel darüber unterhalten, welche Implikationen in der heutigen Zeit gesehen werden und welche Fragen zukünftig wichtig werden.
Wir möchten beispielweise darüber reden, wie sich das Berufsbild des Planers geändert hat oder wie man den Begriff Nachbarschaft in der heutigen globalen Gesellschaft definiert.

Alle Interessierten sind am 24.04.2013 um 20.00 Uhr zu diesem Gespräch in das Deutsche Architektur Zentrum DAZ, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin eingeladen. Das Interview wird zeitgleich auf den Blog www.urbanophil.net gestreamt, denn wir wollen Sie (wenn Sie nicht anwesend sein können) auch online beteiligen: Stellen Sie Fragen über Facebook (www.facebook.com/urbanophil) und Email (info@urbanophil.net).

Der urbanoSALON#4 findet mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V. – Regionalgruppe Berlin/Brandenburg statt.

Der Livestream wird unter folgender Adresse übertragen: http://www.ustream.tv/channel/urbanophil
Zu Beginn kommt ein kurzer Werbespot, danach geht es gleich weiter!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Kritische Forschung unter Terrorverdacht

Am 01. August wurde der Berliner Soziologe Dr. Andrej H. in Untersuchungshaft genommen, da ihm die “Bildung einer terroristischen Vereinigung” zum Vorwurf gemacht wird (attac, zeit, taz). Laut Anklage soll er Mitglied der sogenannten militanten Gruppe (MG) sein. Aufsehen erregt die Festnahme vor allem deswegen, weil der Verdacht auf die Zugehörigkeit zu der terroristischen Vereinigung mit folgenden Argumenten begründet wird (vgl. freeandrej):

  • So ist von einer Mitgliedschaft von Dr. Andrej H. in einer terroristischen Vereinigung auszugehen, weil er sich mit Themen beschäftigt, die sich auch in Schreiben der mg wieder finden; eine wissenschaftliche Abhandlung von Dr. Andrej H. von 1998 enthalte „Schlagwörter und Phrasen“, die in Texten der „militanten Gruppe“ gleichfalls verwendet werden (u.a. den in der Stadtforschung gebräuchlichen Begriff der „Gentrification“),
  • einem beschuldigten promovierten Politologen stünden „als Mitarbeiter eines Forschungszentrums Bibliotheken zur Verfügung, die er unauffällig nutzen kann, um die zur Erstellung der militanten Gruppe erforderlichen Recherchen durchzuführen“,
  • er und die weiteren wissenschaftlich Tätigen verfügten über die „intellektuellen und sachlichen Voraussetzungen, die für das Verfassen der vergleichsweise anspruchsvollen Texte der militanten Gruppe erforderlich sind“

Daher schreiben die Verfasser des offenen Briefs folgendes:

„Solche Argumente lassen jede wissenschaftliche Tätigkeit als potentiell kriminell erscheinen. Die Begründungen der Bundesanwaltschaft stellen eine direkte Bedrohung für alle dar, die kritische Wissenschaft, Publizistik und Kunst betreiben und für diese mit ihrem Namen in der Öffentlichkeit einstehen. Kritische Forschung, auch in Verbindung mit sozialem und politischem Engagement, darf nicht zum terroristischen Tatbestand erklärt werden.“

Um ein hohe Aufmerksamkeit zu erreichen und um dem Brief Nachdruck zu verleihen, kann er von jedem mitunterzeichnet werden (freeandrej.net.ms/). Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und Verbreitung.

Weitere Infos:

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