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Schlagwort »Stadtwahrnehmung«
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Morgen: Stadtforschertraining #10 – Eine Stadt für Zigeuner

Eine Stadt für Zigeuner

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“Zigeuner” ist ein übel beleumundetes Wort, welches für manche schon im Gebrauch rassistisch konnotiert ist. Trotzdem fällt es schwer, sich mit dem Mythos dieser Menschen  auseinander zu setzen ohne dieses Wort zu gebrauchen.
Denn das, was dieses Wort assoziert, soll uns bei diesem Stadtforschertraining begleiten.

Uns interessiert bei unserem Walk besonders der Mythos vom frei umherschweifenden Zigeuner. Er übte besonders auf die Situationisten und ihre Stadterkundungstechnik des “Derivé” großen Einfluss aus. Der Situationist Constant schließlich schuf aufbauend auf sein Schlüsselerlebnis – der Begegnung mit einer Gruppe Zigeuner – einen ganzen Stadtkosmos, das Projekt “New Babylon”.

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Beginn: Morgen, 16. August 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im U-Bahnhof Paracelsusbad, Bahnsteigmitte

Achtung: Wir werden wärend des Walk zweimal mit der BVG und S-Bahn fahren, bitte Fahrkarten vorher besorgen !

Dauer: Ca. 3 Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

Alle weiteren Infos auf www.mikromakrowelt.de

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Die Stadt durch Kinderaugen wahrnehmen

Am 13. April eröffnet im Labyrinth Kindermuseum die interaktive Bauausstellung „Platz da! Kinder machen Stadt“. Die Ausstellung wurde mit dem Ziel konzipiert, Kinder für die Themen Architektur, Baukultur und Stadtplanung zu begeistern. Die jungen Besucher werden dazu ermutigt, ihr Lebensumfeld Stadt nicht nur bewusst wahrzunehmen, sondern auch aktiv mitzugestalten.

Dabei entsteht in der Montagehalle der ehemaligen Zündholzmaschinenfabrik in der Osloer Straße, die seit 1997 Heimat des Kindermuseums ist, ein urbaner Mikrokosmos. Verteilt über verschiedene Stationen erstreckt sich eine Stadt zum Mitmachen, Ausmalen und Umplanen. Die Kleinen finden einen typischen Berliner Hinterhof, ungenutzte Brachflächen und bunte Altbau-Fassaden, die nur darauf warten, von kreativen Kinderhänden verschönert zu werden. Auch zwei von Berliner Kindern entworfene Häuser des schwedischen Projekts „Building Blocks“ stehen zum Entdecken bereit.

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Im Gegensatz zu klassischen Museen geht es in einem Kindermuseum weniger um die Exponate, sondern um das, was die Besucher damit machen. Im Labyrinth verschreibt man sich der Devise „Learning by Doing“: Anfassen, Umräumen, Ausprobieren und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht, sagt Geschäftsführerin Ursula Pischel. In der neuen Ausstellung können Kinder zum Beispiel Wände ausmalen, ein flexibles Straßensystem immer neu gestalten oder an den Leuchttischen im Planungsbüro ihre eigenen Ideen zu Papier bringen. Die Großen entdecken dabei staunend neue, spannende Perspektiven und Ansätze, auf die sie wohl selbst nie gekommen wären.

Längst ist es an der Zeit, die Stadt auch mit Kinderaugen zu betrachten. Ein Besuch im Labyrinth ist dafür ein guter Anfang.

„Platz da! Kinder machen Stadt“
ab 13. April 2014
für Kinder von 3 bis 11 Jahren

Labyrinth Kindermuseum Berlin
Osloer Straße 12
13359 Berlin

Preise und Öffnungszeiten:
www.labyrinth-kindermuseum.de

Der Beitrag wurde verfasst von Alexandra Resch

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SA. 14.12.2013 14:00 Uhr: Stadtforschertraining #06 mit Sebastian Strombach

Sebastian Strombach macht sich im letzten Stadtforschertraining in diesem Jahr auf die Suche nach den sichtbaren und unsichtbaren Stätten und Städten, die sich im Laufe der Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte in Berlin übereinander gelegt haben oder unter die historischen Schichten gegraben wurden.

Hinweise auf geheime Wege?

Hinweise auf geheime Wege?

Unter dem Motto DER TUNNEL – UNSICHTBAR-SICHTBAR ODER SICHTBAR-UNSICHTBAR? führt der Spaziergang oberhalb des Tiergartentunnels an die versteckten, unsichtbaren und sichtbaren Orte, die auf den Tunnel und die Geschichte, die sich mit dem Ort und dem Bauwerk verbindet, verweisen.

Alle Infos zu Thema, Zeit und Ort, könnt ihr auf  dem Blog der Veranstalter mikromakrowelt nachlesen.

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Reminder: mikromakrowelt Spaziergangswettbewerb 2013 endet in fünf Tagen

MMW Logo

(english version below) Beeilung, Beeilung! Der Spaziergangswettbewerb 2013 endet in fünf Tagen (31.10.2013), weswegen wir euch nochmal an die Teilnahme erinnern wollen.

Alle Infos zur Einreichung und zur Jurierung findet ihr hier. Für Rückfragen stehen wir unter der Mailadresse  wettbewerb(bei)mikromakrowelt(punkt)de gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und Weiterleitungen über eure Verteiler
Karsten Michael Drohsel, Eva Maria Epple, Werner Pregler, Andrea Respondek und Aline Löw

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(english) Hurry, hurry! The mikromakrowelt walking competition will end in five days (31.10.2013), so we want to remind you, if you are interested to send us a walk.

Here you will find the whole informations on the competition. if you have questions, please ask: wettbewerb(aet)mikromakrowelt(dot)de

please post this reminder on your own plattforms

looking forward to your texts, pictures, soundfiles…
karsten michael drohsel, eva maria epple, werner pregler, andrea respondek and aline löw

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Webseite: http://www.mikromakrowelt.de

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Willkommen in Nikolandia – Ein Walk durch die Wiege Berlins

Kommenden Freitag und Samstag finden im Nikolaiviertel zwei situationistische Spaziergänge statt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf die Reise nach Nikolandia, einen Mikrokosmos im Nukleus Berlins, nehmen. Die Spaziergänge finden im Rahmen des Transeuropa Festivals statt, das am kommenden Wochenende in der Allianz Stiftung und der Böll Stiftung zu Gast sein wird.

Die Umgebungskarte von Nikolandia Grafik: OnElf

Die Umgebungskarte von Nikolandia Grafik: OnElf

Nikolandia ist „ein transeuropäischer Spaziergang ins Nikolaiviertel, der „Wiege Berlins“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fiktion, Eisbein und Cupcakes. Eine spielerisch verspielte Tour durch gebaute Geschichte(n), Visionen und gefundene Identitäten von OnElf und den European Alternatives Berlin.“

Die Spaziergänge finden statt am Fr. 18. & Sa. 19. Oktober, 16-19 Uhr
Treffpunkt ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz

Anmeldung mit Angabe des Tages, an dem ihr teilnehmen wollt unter transeuropawalk@gmail.com

Alle Infos findet ihr hier

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