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Schlagwort »Städtebau der DDR«
Kunst & Kultur →

Das Neue Hoyerswerda

Neu im urbanophil Verlag!

Das Neue Hoyerswerda.
Ideenhaushalt, Aufbau und Diskurs der

zweiten sozialistischen Stadt der DDR

Autor: Felix Richter
368 Seiten
110 Abb.

Satz und Gestaltung: punktgrau.de
ISBN: 978-3982-0586-1-0

01/2020
32 €

zum Buch

Zukunftsfroh begann 1955 der Aufbau der sozialistischen Musterstadt. Das Neue Hoyerswerda zog Schriftsteller, Künstler und tausende Arbeiter für das Kokskombinat Schwarze Pumpe an. Eine neue Stadt für neue Menschen wurde geplant, mit neuen Formen des industriellen Bauens experimentiert und überraschend öffentlich darüber diskutiert.

Felix Richter zeigt kontrastreich das Planen und Bauen sowie die lebhafte Debatte um Urbanität und Lebensqualität in Hoyerswerda. An Zeitzeugenberichten und Medienanalysen, an kritischen Kommentaren von Brigitte Reimann, Gerhard Gundermann und zahlreichen Bewohner*innen vollzieht er facettenreich nach, wie der Diskurs zu einer grundlegenden Erneuerung des städtischen Ideenhaushalts in den späten 1960er Jahren führte. Erstmals diskutiert er diesen Wertewandel als Abfolge einer ersten zu einer zweiten Moderne im  DDR-Städtebau: Von Zukunftsträumen zu Geborgenheitsversprechen, von der Kultur- zur Sport- und Freizeitstadt veränderten sich die Realitäten der Musterstadt und der sozialistischen Gesellschaftsutopie. 

Für die roségoldene Publikation von Felix Richter können wir uns wirklich begeistern. Einen Blick ins Buch und die Möglichkeit zur Bestellung gibt es hier.


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Call for Papers: Von Platten und Ideen

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Ein Workshop am Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) lädt junge Wissenschaftler*innen ein, die Raumproduktion in der DDR zu hinterfragen. Anhand von Kurzbeiträgen aus der eigenen aktuellen Forschung sollen die Teilnehmer*innen diskutieren, wie sich die heutige Gesellschaft ihrer DDR Vergangenheit bemächtigt, wie sie sie aneignen und deuten kann. Gewünscht werden daher Beiträge, die sich der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit dem räumlichen und dem immateriellen Erbe der DDR widmen und insbesondere Strategien analysieren, wie DDR Geschichte erzählend konstruiert wird.

Näheres zu Inhalt und Bewerbung in dieser pdf: cfp_von-platten-und-ideen.

Städtebau & Architektur →

Alte Mitte – neue Liebe? Dialogprozess startet am Samstag.

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte - neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte – neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Kommendes Wochenende startet das lange angekündigte und intensiv vorbereitete Dialogverfahren zum Umgang mit dem Platz unter dem Fernsehturm in der historischen Mitte Berlins.

Unter dem Titel „Alte Mitte – neue Liebe?“ ruft die Senatsverwaltung für Stadtenwicklung und Umwelt die Bürger_innen auf, sich für die Zukunft dieses Ortes einzubringen. Längst steht hier nicht mehr nur die eher unkritische Rekonstruktion verlorener baulicher Strukturen in Form von Town Houses auf dem Plan, vielmehr engagieren sich mittlerweile viele Institutionen mit unterschiedlichen Vorschlägen und Anregungen für die Gestaltung und Nutzung dieses Stadtplatzes. Vom Tisch aber ist der historisierende Vorschlag nicht und es fehlen immer noch eine schlüssige Idee für die Zukunft oder eine Lobby für den Bestand.

Am 18. April 2015, 13-18 Uhr findet im bcc eine Auftaktveranstaltung statt, bei der Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und Kuratorium den Dialogprozess eröffnen. Anschließend findet eine „Living Library“ statt, in der Experten zum Thema zu einem Vier-Augen-Gespräch „ausgeliehen“ werden können. Unter diesen lebendigen Büchern ist auch Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Außerdem gibt es ein „Mitte Café“, wo Ideen für die Gestaltung des Ortes gesammelt werden und Spaziergänge durch die historische Mitte. Weitere Informationen, ein Link zur Anmeldung und die Möglichkeit, vorab einen Beitrag in die Diskussion einzubringen gibt es auf der Internetseite stadtdebatte.berlin.de

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