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Schlagwort »Streetart«
Video, Film & Fotografie →

Nothing Stops Detroit – Kurzportrait über den Street-Artist Evan Rossell

In diesem rund 5-minütigen Kurzfilm portraitiert Riley Blakeway das tägliche Werken des gebürtigen Detroiter Street-Artist Evan Rossell, a.k.a. STINK. STINK malt insbesondere bunte Monster (siehe z.B. hier) und hat mit Detroits Ruinen eine riesige Leinwand für seine Arbeit. Im Video, das mit 8 und 16 mm-Kameras gedreht wurde, kommt Rossell zu einem von Außen vielleicht nicht so zu erwartenden Urteil: Das Leben in Detroit ist toll!

Urbane Mobilität →

Sitzmuster & Polstercodes

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei "Bustour" den Sitzmustern angenommen.

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei “Bustour” den Sitzmustern angenommen.

Während wir letzte Woche über selbstgemachte Gestaltungselemente in öffentlichen Verkehrsmitteln berichteten, geht es nun um grafische Elemente in Bussen und Bahnen, die anscheinend wirklich so geplant wurden: Sitzmuster. Ein Blog mit dem etwas übertriebenen Namen Sitzmuster des Todes hat wahrliche Scheußlichkeiten zusammengetragen, die montägliche Pendler-Übellaune tatsächlich noch verschlimmern können.

Die Kommentare zu den Bildern sind mit Vorsicht zu genießen. Eine Ausnahme sei hier jedoch erwähnt: ‘Vorauseilender Vandalismus‘ als Design-Haltung, die wohl auch beim klassischen Berliner U-Bahn-Sitzmuster zum Einsatz kam: eddingfarbenes Gekrakel – rot-blau-schwarz:

In der Galerie enthalten ist auch ein Werk der Stuttgarter Künstlerin Menja Stevenson, die sich filmisch und fotografisch mit demselben Thema auseinander gesetzt hat, aber eine ganz andere Ästhetik transportiert (siehe oben).

Auch auf dem tumblr-Blog Public Pattern Transport werden die grafischen Schönheiten der Busse und Bahnen dieser Welt gesammelt. Präzise Bezeichnungen von Stadt und Linie lassen ein Inventar der Sitzmuster-Vielfalt entstehen, das wahrlich in Betracht gezogen werden sollte, UNESCO-Weltdokumentenerbe zu werden.

Doch so unterhaltsam die nahezu endlosen Sitzmuster-Galerien sind, lassen sie doch drei essentielle Fragen unbeantwortet: Warum ist die Unterschiedlichkeit der Sitzmuster so enorm groß, dass es wohl kaum zwei Städte gibt, die die gleichen Polstercodes haben? Liegt dies daran, dass kein Muster als gelungen bezeichnet werden kann und es somit kein Best Practice gibt, das sich irgendwann durchsetzt? Und schließlich die grundsätzliche Frage: Wie könnte ein gelungenes Sitzmuster aussehen?

Kunst & Kultur →

London Tube – Signbusting

Umsteigen in 'Stop Staring', © Imgur LL.C.

Umsteigen in ‘Stop Staring’, © Imgur LL.C.

Wer Adbusting / Subvertising zu politisch oder eindimensional findet, kann sich pünktlich zur Wochenmitte über diese neue Sub-Subkultur aus dem weiten Meer der Streetart freuen, bei dem wohl das Wort subversively zu subsurface umgedeutet wurde: Tube-Sign-Busting.

We apologise that all apologies for the chronic overcrowding on this train are shallow and meaningless.

Auch in Berlin gibt es schon zaghafte Versuche (siehe Bild unten), die Hinweisschilder der U-Bahn – neutral ausgedrückt – zu verändern. In London scheinen dort aber professionellere Macher am Werk zu sein, die zudem das Verhalten der Großstädter im Untergrund treffsicher auf den Arm nehmen.

Trotz wochenlangen Recherchen des Urbanophil-Teams war es leider nicht möglich, die Urheber herauszufinden und ihnen die sich aufdrängenden Fragen zu stellen. Aber die Bilder der ‘Signbusters’ auf imgur.com sind auch ohne weitere Erklärung großartig!

IMG_1431.JPG

 

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Rap-Zitate als Straßenschilder

Songs über New York gibt es zahllose. Und so einige lassen sich auch präzise einem bestimmten Ort in NYC zuordnen. Dies gilt sicherlich für (fast) jede Musikrichtung, aber insbesondere im Rap findet oft eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen lebensweltlichen Umgebung statt.

Make a right down 7th Ave to 4th St Park, feeling the whole ghetto vibe and set my mark.

- CL Smooth

Der amerikanische Künstler Jay Shells hat nun Zitate aus Rap-Songs auf offiziell aussehende Straßenschilder gedruckt, die er jeweils genau dem Ort anbringt der im Song besungen wird. Das ganze ist ein fortlaufendes Projekt, über dessen Fortgang man sich per twitter informieren kann.
Animal New York hat Bilder von allen bislang aufgehängten Rap-Straßenschildern.

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Urban Geode

Geode_01

Eine ganz andere Form von Streetart ist das Projekt Urban Geode der Künstlerin Paige Smith, das eher unscheinbaren, heruntergekommenen Orten neuen Glanz verleiht.

Rather than using traditional paint or wheat paste methods in a 2D platform, I’ve been using paper in 3D. These sculptures come in all sizes and fit in the holes of buildings and pipes found while walking around. The finished shapes represent geodes, crystal, quartz, or any mineral formation that you would normally find in nature, now in our planned out cities.

[via: ignant]

 

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