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Schlagwort »Streetart«
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#StreetartWochen #2: Die Korkmännchen in Berlin

Korkmännchen in Berlin

Finde das Korkmännchen

Praktisch jeden Morgen steht die Ampel an der Ecke Greifswalder / Prenzlauer Berg (so heißt die Straße tatsächlich) für mich als Radfahrer auf Rot. Zeit ein bisschen in der Gegend rumzugucken, die Sonne zu genießen und dem kleinen Korkmännchen auf dem Straßenschild „Guten Morgen“ zu sagen. Groß war meine Freude und Überraschung, als ich es das erste Mal dort erblickte. Keine Ahnung, wie lange es da vorher schon unentdeckt seine Übungen machte.

Wenn man erstmal damit angefangen hat, den Blick gelegentlich nach oben zu richten, entdeckt man diese kleinen Figuren immer wieder in der Stadt. Eine kleine Freude ist das jedes Mal, wie ein spontanes kleines Geheimnis, dass man nun gegenüber den anderen Wartenden und Vorbeiziehenden hat.

Die Idee für die Korkmännchen entstand übrigens bereits im Jahr 2010 in einer Yoga-Schule. Auf einer Website werden alle Figuren dokumentiert und für die Nachwelt festgehalten.

In den kommenden Tagen werden wir im Rahmen der „Streetart-Wochen auf urbanophil“ weitere Fundstücke aus unseren privaten Foto-Archiven veröffentlichen. Wer selbst mitmachen möchte, postet ein Foto gerne mit persönlichen Worten auf unserer Facebook– oder Twitter-Seite. Am besten mit dem Hashtag #StreetartWochen. Zu den weiteren Beiträgen der StreetartWochen geht es HIER.

 

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#Streetart-Wochen #1: Schmetterling in Stockholm

Schmetterling in Stockholm

Schmetterling in Stockholm

Ich war gerade nach Stockholm gezogen und zur Begrüßung wurden die neuen Austausch-Studenten auf eine Stadtrallye geschickt. Schon bei einem ersten Stockholm-Besuch ein paar Monate zuvor war mir aufgefallen, dass die Streetart in Stockholm eher klein und unauffällig daher kommt – dafür aber umso kreativer. Dieser Schmetterling ist ein gutes Beispiel dafür. Ich habe nie wieder ein vergleichbares Exemplar in Stockholm oder anderswo gefunden.

In den kommenden Tagen werden wir im Rahmen der „Streetart-Wochen auf urbanophil“ weitere Fundstücke aus unseren privaten Foto-Archiven veröffentlichen. Wer selbst mitmachen möchte, postet ein Foto gerne mit persönlichen Worten auf unserer Facebook– oder Twitter-Seite. Am besten mit dem Hashtag #StreetartWochen. Zu den weiteren Beiträgen der StreetartWochen geht es HIER.

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#StreetartWochen bei urbanophil

Streetart kann auch ganz winzig sein

Miniatur-Streetart in Stockholm (2009)

Wir öffnen unsere privaten Foto-Archive!

Seit Jahren wandeln wir begeistert durch Städte auf der ganzen Welt und häufig fällt unser Blick auf Kleinigkeiten, die Städte so interessant machen. Sie erzählen von aktuellen Stimmungen und Diskussionen, zeigen die Subkultur einer Stadt oder zeugen von einer bestimmten Lebensart. Bei vielen von uns haben sich daraus umfangreiche und sehr schöne Fotoarchive u. a. zu den unterschiedlichsten Themen der Streetart entwickelt: Stencils, Graffiti, Plakate und andere Formen und Spielarten urbaner Interventionen.

Und weil wir auf unserem Blog gerne auch über diese Themengebiete schreiben und unsere Bilder nicht mehr länger in unseren Archiven versauern sollen, werden wir in den kommenden Wochen ein paar dieser kleinen Schätze heben. Wir zeigen Euch unsere persönlichen schönsten Streetart-Fotos und erzählen die eigene Geschichte dazu. Viel Spaß

Wer selbst mitmachen möchte, postet ein Foto gerne mit persönlichen Worten auf unserer Facebook– oder Twitter-Seite. Am besten mit dem Hashtag #StreetartWochen. Zu den weiteren Beiträgen der StreetartWochen geht es HIER.

Streetart ist "Free Art"

Streetart ist „Free Art“

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Nothing Stops Detroit – Kurzportrait über den Street-Artist Evan Rossell

In diesem rund 5-minütigen Kurzfilm portraitiert Riley Blakeway das tägliche Werken des gebürtigen Detroiter Street-Artist Evan Rossell, a.k.a. STINK. STINK malt insbesondere bunte Monster (siehe z.B. hier) und hat mit Detroits Ruinen eine riesige Leinwand für seine Arbeit. Im Video, das mit 8 und 16 mm-Kameras gedreht wurde, kommt Rossell zu einem von Außen vielleicht nicht so zu erwartenden Urteil: Das Leben in Detroit ist toll!

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Sitzmuster & Polstercodes

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei "Bustour" den Sitzmustern angenommen.

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei „Bustour“ den Sitzmustern angenommen.

Während wir letzte Woche über selbstgemachte Gestaltungselemente in öffentlichen Verkehrsmitteln berichteten, geht es nun um grafische Elemente in Bussen und Bahnen, die anscheinend wirklich so geplant wurden: Sitzmuster. Ein Blog mit dem etwas übertriebenen Namen Sitzmuster des Todes hat wahrliche Scheußlichkeiten zusammengetragen, die montägliche Pendler-Übellaune tatsächlich noch verschlimmern können.

Die Kommentare zu den Bildern sind mit Vorsicht zu genießen. Eine Ausnahme sei hier jedoch erwähnt: ‚Vorauseilender Vandalismus‚ als Design-Haltung, die wohl auch beim klassischen Berliner U-Bahn-Sitzmuster zum Einsatz kam: eddingfarbenes Gekrakel – rot-blau-schwarz:

In der Galerie enthalten ist auch ein Werk der Stuttgarter Künstlerin Menja Stevenson, die sich filmisch und fotografisch mit demselben Thema auseinander gesetzt hat, aber eine ganz andere Ästhetik transportiert (siehe oben).

Auch auf dem tumblr-Blog Public Pattern Transport werden die grafischen Schönheiten der Busse und Bahnen dieser Welt gesammelt. Präzise Bezeichnungen von Stadt und Linie lassen ein Inventar der Sitzmuster-Vielfalt entstehen, das wahrlich in Betracht gezogen werden sollte, UNESCO-Weltdokumentenerbe zu werden.

Doch so unterhaltsam die nahezu endlosen Sitzmuster-Galerien sind, lassen sie doch drei essentielle Fragen unbeantwortet: Warum ist die Unterschiedlichkeit der Sitzmuster so enorm groß, dass es wohl kaum zwei Städte gibt, die die gleichen Polstercodes haben? Liegt dies daran, dass kein Muster als gelungen bezeichnet werden kann und es somit kein Best Practice gibt, das sich irgendwann durchsetzt? Und schließlich die grundsätzliche Frage: Wie könnte ein gelungenes Sitzmuster aussehen?

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