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Schlagwort »Streetart«
Kunst & Kultur →

Amnesty-Kampagne “Unsichtbar”

Eine wirklich gelungene Kampagne hat Amnesty International vor kurzem in Berlin gestartet, hier ein Beispiel von der Jannowitzbrücke. Unsichtbar ist der Name der Kampagne, die auf mehrere politische Gefangene und zum Tode verurteilte Menschen aufmerksam machen soll. Verbunden mit der Kampagne ist ein Fotowettbewerb. Diejenigen, die am schnellsten Fotos von zwei verschiedenen Standorten in Berlin einsenden, bekommen ein Jahr lang das Amnesty-Journal gratis, bzw. ein Überraschungspaket zugesandt. Auf der Website finden sich Hinweise zu den anderen Standorten. Und natürlich sollte es jetzt nicht nur ums Gewinnen gehen, sondern auch um den eigentlichen Anlass der Kampagne, daher: Über die Amnesty-Seite einen Brief schreiben und dem Unmut gegenüber Unrecht Ausdruck verleihen. Dankeschön…

Die Kampagne ist übrigens u. a. durch den Streetart-Künstler Mentalgassi inspiriert, über dessen “Hidden Faces”-Projekt wir an dieser Stelle bereits berichtet haben, weitere schöne Beispiele findet Ihr bei urbanshit und natürlich bei Mentalgassi selbst.

Weitere Fotos zur Kampagne findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.

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Ich klebe meine Wohnung

Ein wunderbares Projekt haben Inés Aubert und Rubén Jódar von der Stiftung Freizeit, mit denen wir zusammen das IBA Sommerfest gestaltet haben. Mit Tapeband haben Sie an der Warschauer Brücke eine Wohnung in den öffentlichen Raum gebracht. Mit Liebe zum Detail (man beachte das Hirschgeweih) wurde eine kleine Wohnung samt Möbeln geklebt. Ein wenig zugig zwar und für die kalten Wintertage nicht geeignet, aber eine gelungene Aktion, um den öffentlich Raum anzueignen. Die erste Wohnung, wurde dann sogar bewohnt.

We measure my apartment in Kreuzberg and draw it exactly, 1:1 scale, with tape on the sidewalk. Rooms with doors, windows and furniture. We spend time inside (outside).

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Aufblasbare Streetart

YouTube Preview Image

Was am Anfang wie eine achtlos weggeworfene Plastiktüte aussieht, entpuppt sich mit dem Fahrtwind einer U-Bahn, die aus dem Luftschacht weht, als kreative Streetart. So hat der Künstler Joshua Allen Harris die Idee des Air Zoo realisiert. Aus Plastiktüten schafft er Formen, die sich mit Luft füllen und dann Tiere wie Eisbären oder Giraffen darstellen.Und damit wird nun auch gegen Global-Warning mobil gemacht:

Auch von dem Environmental Defense Fund wurde seine Arbeit anerkannt, weswegen das erste Werk in Form eines Air-Bears in dem Video ihrer Anti-Global-Warming-Kampagne verwendet wird.

 

 

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Video zur Free OZ-Aktion in Berlin

via: urbanshit.de

Hätten wir bei urbanophil etwas mehr Zeit, wäre hier bestimmt auch schon mal ein Artikel über den Hamburger Streetart-Künstler OZ erschienen. Dieser hinterlässt seit mehreren Jahrzehnten seine Spuren auf allem, was sich bemalen oder besprayen lässt. Wer offenen Auges durch Hamburg geht wird das markante OZ-Zeichen überall entdecken. Von der Polizei wird das Gesamtwerk auf 120.000 Stück geschätzt. Er saß bereits mehrere Male im Gefängnis und sitzt nun erneut, was für heftige Diskussionen gesorgt hat und unter anderem am 1. Mai zu einer Sympathiebekundung in Berlin (s. Video). Die Meinungen sind bei diesem Thema naturgemäß gespalten: Ist der Mann ein Künstler, macht er die Stadt bunter und lebenswerter, ist sein “Vermächtsnis” ein Gesamtkunstwerk und schützenswert oder ist er doch nur ein gestörter Schmierfink der anderer Leute Eigentum entwertet und beschmutzt? Eine eindeutige Antwort gibt es natürlich nicht, aber das macht das Thema und die Auseinandersetzung umso spannender. Wer sich etwas einlesen möchte, dem sei ein umfangreiches Beitrags-Dossier bei urbanshit.de ans Herz gelegt oder auch ein ausführlicher und sehr informativer Artikel in der Süddeutschen.

Video, Film & Fotografie →

Throwies-Aktion am Kottbusser Tor

Wir hatten kürzlich schon auf unserer Facebook-Seite eine Foto-Serie der Throwies-Aktion vom Kottbusser Tor veröffentlicht. Nun gibt es auch ein Video. Auf dieses sind wir via Gatukonst.se aufmerksam geworden – DER Stockholmer Seite rund um Streetart und urbane Interventionen. Wer jetzt fragt: Throwies-Aktion? Was ist das denn Bitteschön???  Also: Ein batteriebetriebenes LED-Licht wird mit einem Magneten ausgestattet und dann an Metallgegenstände befestigt oder eben geworfen. Die Erfindung reklamiert das Graffiti Research Lab für sich, welches auch für die Aktion am Kottbusser Tor verantwortlich ist. “Throwies-Aktionen” ziehen ihren Reiz unter anderem auch aus ihrer Endlichkeit. Ist die Energie aus den Batterien aufgebraucht, ist von der Aktion nicht mehr viel zu sehen. Wer mehr wissen möchte, folge den weiterführenden Links auf Wikipedia

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    all-day Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
    Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
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    Mit dem umfassenden Blick auf die unkonventionellen Ideen der Architekten und Gestalter Bodo und Heinz Rasch (1902–1996 und 1903–1995) setzt die Ausstellung das Werk der Brüder in ein aufschlussreiches Verhältnis zur jüngeren Architekturgeschichte. Vor allem[...]
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    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
    Jan
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    18:00 SMART PEOPLE & URBAN COMMONING V... @ TU Berlin, Raum HBS 005
    SMART PEOPLE & URBAN COMMONING V... @ TU Berlin, Raum HBS 005
    Jan 15 @ 18:00 – 20:00
    im Rahmen der Dialogische Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning” Die interdisziplinäre Dialogplattform „Smart People und Urban Commoning“ greift die Diskussion um die Smart City als Forschungsgegenstand auf, um gezielt die Stadtgesellschaft und die zivilgesellschaftlichen Akteur/innen und[...]

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