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Schlagwort »Technikmoderne«
Städtebau & Architektur →

Adventskalender Tag 1: Tierversuchsanstalt der FU Berlin

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Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin; Quelle: www.findingberlin.com

Als im Jahr 1973 der junge Regisseur George Lucas das Drehbuch zu Star Wars zu schreiben begann, der erfolgreichsten Science-Fiction-Produktion der Kinogeschichte, da lagen in Berlin bereits die fertigen Pläne für ein Gebäude vor, dessen martialische Außenform frappierend an die “Imperial Star Destroyer” erinnert. Das Dampfer-Motiv der Architektur der klassischen Moderne wurde in diesem Bauwerk in Richtung eines futuristischen Kriegsschiffes uminterpretiert: Die schrägen, mit Betonplatten gepanzerten Wände scheinen dafür konzipiert zu sein, Geschosse abzulenken. Bei den schmalen Sichtschlitzen mit ihren Augenliedern aus Beton könnte es sich auch um Bunkeröffnungen handeln. Und nicht zuletzt die aus der Fassade abstehenden Rohre verleihen dem Gebäude das Aussehen einer waffenstarrenden Kriegsmaschine.

Städtebau & Architektur →

Forschungsinitiative zum ICC

Das ICC bei Nacht. Fotograf: Maik Bischoff via flickr.

Endlich hat sich für die große Schatzkiste an der Avus eine Forschungsinitiative aus Architekten und Kunsthistorikern gefunden, die einen Diskurs über den Wert des ICC anstoßen möchte. Sie öffnet eine Plattform, auf der über die Herausforderungen hinsichtlich des Erhalts dieses und ähnlicher Gebäude diskutiert werden soll.

Wir sind überzeugt, dass eine behutsame Sanierung mit den richtigen Partnern, viel Sachverstand und Kreativität auch ohne den Verlust der Originalsubstanz zu bewerkstelligen ist. (For ICC)

Städtebau & Architektur →

Betonburg ade

Bauten und Plätze der 1960er und 1970er Jahre prägen vielerorts unsere Städte oder setzen markante Akzente. Die heute oft als Klötze gescholtenen Großbauten sind in die Jahre gekommen: Sie bedürfen daher der Pflege und ganz besonders der Vermittlung ihrer Qualitäten an die breite Öffentlichkeit (BHU).

Die Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Laatzen besteht aus einem 1970 geplanten, vollklimatisierten 8,5-geschossigem Hauptgebäude mit je vier Großraumbüros pro Etage für 2.500 Mitarbeiter und 1,5 Technikgeschossen. Die Materialität des Bauwerks verleiht ihm eine gewisse Zeichenhaftigkeit. 1977 von den Mitarbeitern bezogen, soll der heute überdimensionierte Verwaltungssitz durch einen Neubau abgelöst werden. Die Zukunft des Betonungetüms als „eine weithin sichtbare Landmarke von Laatzen“ war zunächst offen, sollte das Haus verkauft und von einem Investor umgenutzt werden.

URBANOPHIL →

TV Tipp Abendschau: Berlin, schrecklich schön


Diese Woche widmet sich die rbb-Abendschau Orten mit hohem Streitwert. Es geht um Orte, Bauwerke und Plätze, die manche “ganz schön schrecklich und andere ganz schrecklich schön finden”. Heute Abend in der Sendung, die um 19.30 beginnt und Nachrichten aus Berlin und Brandenburg bringt, geht es um den Bierpinsel. Urbanophil findet den Bierpinsel bekanntermaßen schrecklich schön. Die guten Gründe dafür erklärt unser urbanophil-Bierpinselexperte Lukas Foljanty dem rbb-Team. Reinschauen! 19.30 Uhr, rbb. Auch online live und in der Mediathek.

Städtebau & Architektur →

Call for papers: Post-War Architecture in Europe

Poliklinik Halle

Das Netzwerk 45+ sucht Beiträge für die nächste Konferenz am 7./8. September 2012 in Darmstadt, bei der es hauptsächlich um den “community space” gehen wird. Einreichungen bis zum 22. April an 45plus@fgstadt.org:

Large housing estates of the post-war era have shaped the face of many cities throughout Europe. In the original plans of the 1950s-1980s they were to amend the urban structure and in many cases they were expected to enable a superior form of communality and urbanity. The estates were built to ease the housing shortage, but were also thought to quite literally become the home for a “new society”, be it under socialist regimes or the democratic welfare state. The reformation of society was linked to plans for a constructed environment and was expected to be supported by the environment of the estates and, most crucially, their community spaces.

  • Terminkalender

    Apr
    2
    Mi
    all-day Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Apr 2 – Nov 30 all-day
    35 Jahre nach der Einweihung am 2. April 1979 schließt das ICC. Aus diesem Anlass zeigt die Architektenkammer Berlin eine Fotoausstellung zum Internationalen Congress Centrum. Mila Hacke hat bereits 2002 mit der fotografischen Dokumentation des[...]
    Okt
    30
    Do
    all-day FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    Okt 30 – Nov 1 all-day
    Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente mit dem FESTIVAL OF FUTURE NOWS in der Ausstellung „Sticks and Stones“ von David Chipperfield in der Neuen Nationalgalerie   Fünf Jahre lang stellte das Institut für Raumexperimente der Universität[...]
    Nov
    3
    Mo
    18:00 Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Nov 3 @ 18:00 – 20:00
    Farben in der Stadt - Lebensräume als Farbräume erfassen @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101 | Berlin | Berlin | Deutschland
    Am 3. November 2014 spricht der Kunsthistoriker Lino Sibillano, Co-Leiter des Haus der Farbe, Zürich, an der TU Berlin zum Thema: Lebensräume als Farbräume erfassen, darstellen, analysieren Farbe ist in unseren öffentlichen wie auch privaten[...]

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