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Schlagwort »Technikmoderne«
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In der Röhre geschaut: „VWS Der Findling“

VWS der Findling in der Rosa Röhre. Foto: Oper Dynamo West

VWS der Findling in der Rosa Röhre. Foto: Oper Dynamo West

„…was mir bleibt, wenn mir nichts blieb“ steht mitunter zu Beginn des Stücks in Buchstaben aus Licht an einem schmalen, langen Streifen der Bühne der Oper Dynamo West. Von dem gestrigen Abend bleibt viel.

Nach dem Bahnhof Zoo, dem Europacenter und dem Bikinihaus am Breitscheidplatz sind es nun die Flachwasserrinne und ihr Beckenrand einige Stockwerke unter der Rosa Röhre, unter dem Zentrum der Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffbau, die sinnlich in Szene gesetzt werden.

Die Oper Dynamo West inszeniert “VWS Der Findling”, eine Musiktheater-Performance nach Heinrich von Kleist und Heiner Müller in der “Rosa Röhre” im Tiergarten. Die Regisseurin Janina Janke, der audiovisuelle Komponist Maurice de Martin und die Autorin Kristin Schulz entwickelten die am Donnerstag uraufgeführte Neuinterpretation des Motivs vom Findling als Musiktheater.

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OPER DYNAMO WEST in der „Rosa Röhre“

TUB Umlaufkanal "Rosa Röhre", 1975/76, Ludwig Leo. Foto: TUB
TUB Umlaufkanal „Rosa Röhre“, 1975/76, Ludwig Leo. Foto: TUB

Die West-Berliner OPER DYNAMO WEST inszeniert ab dem 19. August 2010 (Premiere) „VWS Der Findling“, eine Musiktheater-Performance nach Heinrich von Kleist und Heiner Müller in der „Rosa Röhre“ im Tiergarten (Foto).

OPER DYNAMO WEST haben sich 2006 in West Berlin gegründet und sind ein Theater des Urbanen. Sie inspizieren und erforschen Orte, führen Interviews, sammeln Materialien und verweben diese Fundstücke und Ergebnisse mit fiktiven Elementen. Daraus entstehen Stücke, die vor Ort in der Stadt oder im Theater gezeigt werden. Architektur, Geschichte und urbane Strukturen der Spielorte sind werden so zum Bestandteil der Stücke.

„VWS Der Findling“ geht aus von Heinrich von Kleists „Der Findling“ (1811) und „Der Findling – Wolokolamsker Chaussee V“ (1987) von Heiner Müller. Die Regisseurin Janina Janke, der audiovisuelle Komponist Maurice de Martin und die Autorin Kristin Schulz entwickelten eine Neuinterpretation des Motivs vom Findling als Musiktheater.

Die „Rosa Röhre“, offiziell „TUB Umlaufkanal“, am Rand des Tiergartens ist ein markantes und einzigartiges Gebäude, das der Öffentlichkeit nur selten zugänglich ist. Das 1975/76 von Ludwig Leo errichtete Gebäude gehört zum Institut für Wasserbau und Schiffbau (VWS) der TU Berlin.

„VWS Der Findling“ ist eine Produktion von OPER DYNAMO WEST und ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro, gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten, und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Bundes.

Termine: 19. (Premiere), 20., 21., 25., 27. August 2010, jeweils 20:00 Uhr

Ort: „Rosa Röhre“, Müller-Breslau-Straße, Charlottenburg

Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro

Aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl von max. 50 Personen pro Aufführung wird eine Kartenreservierung unter tickets@operdynamowest.org empfohlen.

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OPER DYNAMO WEST bespielt die „Rosa Röhre“

TUB Umlaufkanal "Rosa Röhre", 1975/76, Ludwig Leo. Foto: TUB

TUB Umlaufkanal "Rosa Röhre", 1975/76, Ludwig Leo. Foto: TUB

Die West-Berliner OPER DYNAMO WEST inszeniert ab dem 19. August 2010 (Premiere) „VWS Der Findling“, eine Musiktheater-Performance nach Heinrich von Kleist und Heiner Müller in der „Rosa Röhre“ im Tiergarten (Foto).

OPER DYNAMO WEST haben sich 2006 in West Berlin gegründet und sind ein Theater des Urbanen. Sie inspizieren und erforschen Orte, führen Interviews, sammeln Materialien und verweben diese Fundstücke und Ergebnisse mit fiktiven Elementen. Daraus entstehen Stücke, die vor Ort in der Stadt oder im Theater gezeigt werden. Architektur, Geschichte und urbane Strukturen der Spielorte sind werden so zum Bestandteil der Stücke.

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Sakralbauten der Nachnachvorpost

Maria Königin des Friedens (Neviges) - Quelle: Wikipedia

Die Architektur und der Städtebau der späten 1960er und der 1970er Jahre war in (West-)Deutschland geprägt von neuen Formensprachen und dem Einsatz neuer Materialien. Insbesondere bei öffentlichen Projekten wie Rathäusern, Schwimmbädern, Schulen oder Stadthallen fand die neue Ästhetik Anwendung. Doch darüber hinaus entstanden in dieser Zeit auch hochgradig spektakuläre Sakralbauten. Die Architekten sind zumeist in Vergessenheit geraten und die Gebäude werden häufig nicht geliebt. Dennoch oder gerade deshalb – auch als fortwährende Beschäftigung von urbanophil mit der von uns bislang unzureichend als „Nachnachvorpost“ umschriebenen Architekturepoche – sollen an dieser Stelle – so wie zuletzt ausgewählte Flughafengebäude – einige Bauwerke exemplarisch und steckbriefartig vorgestellt werden.

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Die Satellitenschüssel als Leinwand

Tarnkappensatellitenschüssel in Berlin-Wedding

Die Berliner Zeitung berichtet heute von der vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden initiierten Aktion „Von innen nach außen“ am 1977 nach Plänen des Architekten Jürgen Sawade errichteten Pallasseum in Berlin-Schöneberg. Der Künstler Daniel Knipping nutzte die zahllosen Satellitenschüsseln am Gebäude als Leinwände und bemalte ebendiese mit Motiven, die in Abstimmung und nach Wünschen der Bewohner entstanden.

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