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Schlagwort »Tempelhof«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Was bleibt von der Tempelhofer Freiheit?

Prärie von grossmax via SenStadt

Am 15. April 2011 wurden “gross.max” und “sutherland architects” als Sieger des Wettbewerbsverfahrens Parklandschaft Tempelhof gekürt. Der Auswahl ging ein langes und intensives Wettbewerbs- und Verhandlungsverfahren voraus, indem aus zunächst 78 Entwürfen sechs Preisgruppen ausgewählt wurden, die ihre Arbeiten in einem fast einjährigen Prozess zur Abgabereife brachten. Angepasst wurden die Entwürfe den in Bürgerforen abgefragten Wünschen der Berlinerinnen und Berliner, den Beiträgen der Fachleute und der Bezirke und der rasanten Entwicklung des Feldes, die es ganz ohne jegliche Planung vollzog.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

dérive #42 erschienen | Beitrag zur Transformation des Tempelhofer Feldes

Gerade frisch erschienen ist die 42. Ausgabe vom dérive-Magazin. Die aktuelle Ausgabe hat keinen speziellen Schwerpunkt, wenngleich es wie immer Querverbindungen zwischen den einzelnen Artikeln gibt – Stadt und Kommunikation lautet das verbindende Leitmotiv der Beiträge diesmal.
In dem Heft findet sich auch ein Beitrag vom Urbanophilen Nikolai Roskamm zur Transformation des Tempelhofer Feldes. Hier ein kurzer Auszug:

Tempelhofer Feld ist der Name für das fast 400 ha große Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof, zentral gelegen innerhalb des Berliner S-Bahnrings. Der Flughafenbetrieb wurde am 31. Oktober 2008 eingestellt, seit dem 8. Mai 2010 ist die Freifläche tagsüber für die Öffentlichkeit geöffnet. Seit den 1990er Jahren gibt es eine intensive und vielschichtige Diskussion über die Nachnutzung des Flughafens. Besonders intensiv wurde diese Debatte in den 18 Monaten nach der Schließung des Flughafens geführt, in denen das Areal nicht zugänglich und vehement abgeriegelt gewesen ist. In den Diskussionen über das Tempelhofer Feld wurden und werden auch weiterführende und grundlegende Themen verhandelt, etwa die Frage „Wem gehört die Stadt?“, die Möglichkeiten alternativer Stadtentwicklungsmodelle oder die Forderung auf ein Recht auf Stadt. Die intensiv geführte Debatte wird von der aktuellen Entwicklung (der Öffnung des Feldes) beeinflusst, auch die tatsächliche Aneignung des riesigen öffentlichen Raums durch die Berlinerinnen und Berliner – so meine These – hinterlässt Spuren in der Auseinandersetzung über die Zukunft des Geländes.
Um diese Debatten besser verstehen und einordnen zu können, soll hier ein Blick auf die bisherige Transformation des Areals geworfen werden. Im Folgenden möchte ich also die Geschichte der historischen Entwicklung und die aktuellen Geschichten des öffentlichen Raums Tempelhofer Feld respektive der öffentlichen Debatte zum Tempelhofer Feld erzählen und danach diskutieren, was diese Geschichten miteinander verbindet (oder verbinden könnte).

Die aktuelle Ausgabe von dérive gibt es für 7 Euro beim Zeitungshändler Eures Vertrauens oder direkt auf der dérive-Webseite.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

DRadio: Das schönste Nichts Berlins

DRadio hat vor Kurzem ein Radio-Feature zur derzeitigen Nutzung des Tempelhofer Feldes mit dem urbanophil-Mitglied Nikolai Roskamm ausgestrahlt.

Seit einigen Monaten ist das Flugfeld des ehemaligen Flughafens in Berlin-Tempelhof für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Vergleich zu anderen Parks und Grünflächen ist die Anlage eine riesige Freifläche, mit wenig Strukturen und Vorgaben für die Nutzung. Hier tut sich eine für den Großstadtmenschen ungewohnte Weite auf, Freiräume in unbekannten Dimensionen öffnen sich, die Großstadtenge ist plötzlich passé.
Wie reagieren die Menschen auf diese Weite, auf die Freiheit, wie nutzen sie den Freiraum, wie erschließen oder besiedeln sie diesen? Unser Reporter Andrè Hatting hat sich auf eine Erkundungstour begeben, begleitet wurde er vom Stadtplaner Nikolai Roskamm.

Auf der Webseite von DRadio kann man das Feature anhören.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

8ha für Pioniere der Zwischennutzung

Übersicht des Tempelhofer Felds (oder Park) mit den Flächen, die nun für die Pioniernutzung freigegeben werden.

Am zweiten Mai-Wochenende wurde das Tempelhofer Feld für die Berliner und Berlinerinnen zugänglich gemacht, zur Freude der zahlreichen Besucher und Besucherinnen – bis am Samstag um 17 Uhr plötzlich alle Zugänge verschlossen waren, niemand mehr rein, niemand heraus konnte und, was das Schlimme ist, niemand wusste, warum. Warum sich nun vor allen Eingängen Menschenmassen drängten und stauten, warum sich plötzlich an ganz andere Begebenheiten erinnernde Szenen abspielten, in denen Menschen über den Zaun aus dem Gelände heraus kletterten. Kein Wunder, dass latente Aggression zu spüren war.

Denn das war wieder ein Beispiel für die gelinde gesagt lausige Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Senatsverwaltung, die bei der Debatte um den Volksentscheid begann und sich bei der Frage um die Öffnung des Feldes als Grünfläche zuspitzte.

Städtebau & Architektur →

Flughafenarchitektur

Mit Beginn des Jet-Zeitalters wurde der Grundstein für das globale Reisen, wie wir es heute kennen gelegt. Die ersten düsengetriebenen Passagierflugzeuge wurden in einer Zeit entwickelt, als gesellschaftlich ein (nachkriegs)modernistischer Gedanke vorherrschte. Spätestens die Einführung der mit Stahltriebwerken ausgestattete Boeing 707 (1958) verhalf den Düsenjets zum internationalen Durchbruch. Die neuen Großraumflugzeuge machten auch einen neuen Typ Flughafen notwenig – inklusive neuer Abfertigungsterminals. Und so entstanden in den 1960er und -70er Jahren außergewöhnliche Gebäude, von denen einige an dieser Stelle exemplarisch und steckbriefartig vorgestellt werden sollen.

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    Mi
    all-day Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Apr 2 – Nov 30 all-day
    35 Jahre nach der Einweihung am 2. April 1979 schließt das ICC. Aus diesem Anlass zeigt die Architektenkammer Berlin eine Fotoausstellung zum Internationalen Congress Centrum. Mila Hacke hat bereits 2002 mit der fotografischen Dokumentation des[...]
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    all-day FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
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    Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente mit dem FESTIVAL OF FUTURE NOWS in der Ausstellung „Sticks and Stones“ von David Chipperfield in der Neuen Nationalgalerie   Fünf Jahre lang stellte das Institut für Raumexperimente der Universität[...]
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    18:00 Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Nov 3 @ 18:00 – 20:00
    Farben in der Stadt - Lebensräume als Farbräume erfassen @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101 | Berlin | Berlin | Deutschland
    Am 3. November 2014 spricht der Kunsthistoriker Lino Sibillano, Co-Leiter des Haus der Farbe, Zürich, an der TU Berlin zum Thema: Lebensräume als Farbräume erfassen, darstellen, analysieren Farbe ist in unseren öffentlichen wie auch privaten[...]

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