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Schlagwort »Tokio«
Kunst & Kultur →

Sternenstädte

© Thierry Cohen

© Thierry Cohen

Der aus Paris stammende Künstler Thierry Cohen arbeitet seit 2010 an seiner Fotoserie »Villes Éteintes«, in der er wunderbare Fotomontagen von verdunkelten Städten kreiert. Dabei macht er zunächst ein Foto von der Stadtszene und notiert sich dabei exakt die Uhrzeit, den Aufnahmewinkel sowie die Längen- und Breitengrade. Mithilfe dieser Informationen nimmt er dann Fotos vom Sternenhimmel über den Wüsten dieser Welt, die der Mojave, Sahara oder Gobi, die er dann in den Hintergrund der urbanen Szene montiert. So entsteht ein so wohl nie in der Realität zu erlebender Moment ganz ohne Lichtverschmutzung, selbst an den am stärksten beleuchteten Orten der Welt, wie in Tokyo oder New York.

Städtebau & Architektur →

Das schrumpfende Hochhaus

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Das Hochhaus an der Ecke wird nicht mehr gebraucht? Also weg damit. Doch wie? Eine Sprengung ist teuer, macht viel Dreck und geht nicht immer gut. Ein konventioneller Rückbau ist auch dreckig und macht vor allem über viele Wochen und Monate richtig Lärm.

Eine Lösung dafür haben jetzt japanische Ingenieure entwickelt: Sie lassen das Haus schrumpfen! Dazu werden die obersten Etagen wie bei einem Kokon verpuppt. Die Außenschale wird mit mächtigen Stützen am Gebäude gesichert und mit leistungsstarken Hydraulikpressen ausgestattet. Nun rückt schweres Gerät an, um die Geschosse unterhalb des Daches abzutragen. Der Kokon samt Dach kann so langsam abgesenkt werden und die Bautrupps nehmen sich die nächsten Etagen vor. Und so dringt weder Staub noch Lärm in die Umwelt.
Als Pilotprojekt wird das Verfahren derzeit am Grand Prince Hotel Akasaka in Tokio durchgeführt, das in beindruckendem Tempo schrumpft (im Video oben etwas ausführlicher auf Japanisch und unter im Zeitraffer).

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via The Atlantic Cities

urbanoQUIZchen →

urbanoQUIZchen#5: Fernsehtürme

urbanoQUIZchen#5: Fernsehtürme

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Die Antworten sind unten hervorgehoben
Frage 1
Warum ist der Radio-Warschau-Mast nicht mehr das höchste Bauwerk der Welt?
A
Der KVLY-TV-Mast in North Dakota wurde im Jahr 1996 mit einer neue Antennenanlage ausgestattet, den den Radio-Warschau-Mast um 3 Meter überragt.
B
Durch die Installation einer leistungsstärkeren Sendeanlage im Herbst 1999 konnte die Höhe des Mastes reduziert werden.
C
Er stürzte im Jahr 1991 während Konservierungsarbeiten ein.
Question 1 Explanation: 
Der Radio-Warschau-Mast stürzte bei Konservierungsarbeiten ein, als zwei Halteseile rissen. Ursache war, das zuvor Instandhaltungsarbeiten hinausgezögert oder nur unzureichend durchgeführt wurden. Der Einsturz des von 1974 bis 1991 höchsten Bauwerks der Welt mit 646,38 m dauerte 15 Sekunden.
Frage 2
Der Tokyo Sky Tree ist seit 2010 der höchste Fernsehturm der Welt. Wie hoch ist er?
A
634 m
B
759 m
C
655 m
Question 2 Explanation: 
Der Tokyo Sky Tree wird voraussichtlich im Februar 2012 eröffnet. Im März 2010 erreichte er seine volle Höhe von 634 m und löste damit den Guangzhou Canton Tower als höchsten Fernsehturm der Welt ab. Der Tokyo Sky Tree folgt einem bewährten Nutzungskonzept, bei dem neben den Sendeanlagen ein Observationsdeck und ein Restaurant für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.
Frage 3
Welcher Architekt hat den Prager Fernsehturm entworfen?
A
Karel Hubáček
B
Václav Aulický
C
Bedřich Rozehnal
Question 3 Explanation: 
Der aufregende Prager Fernsehturm entstand bis 1985 nach Plänen von Václav Aulický. Er hat eine Gesamthöhe von 216 Metern. An die drei etwa 6 Meter dicken Stahlbetonsäulen sind kapselähnlich die Räumlichkeiten für die Sendeanlagen, ein Restaurant und eine Observationsplattform eingehängt. Karel Hubáček hat übrigens den ebenfalls sehr sehenswerten Fernsehturm Ještěd entworfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm_Ještěd
Frage 4

Quelle: http://potseblog.de/tag/fernmeldeamt/

Wenn man in Berlin an Sendetürme denkt, denkt man natürlich erst einmal an Funk- und Fernsehturm. Doch in Schöneberg gibt es einen weiteren Sendemast - eine Stahlkonstruktion in rot-weiß, ähnlich dem Tokyo Tower (nur viel kleiner). Wo findet man ihn?
A
Im Kleistpark, dem ehemaligen Sitz des Alliierten Kontrollrates
B
Auf dem Gelände des ehemaligen RIAS in der Mettestraße
C
Auf dem Gelände des Fernmeldeamts Schöneberg in der Winterfeldtstraße
Question 4 Explanation: 
Der kleine Sendeturm in Schöneberg ist Teil des ehemaligen Fernmeldeamts Schöneberg (heute Dt. Telekom). Die Gebäude wurden entworfen von Otto Spaltung und zwischen 1923 und 1924 errichtet. Ob Spaltung auch den Sendeturm entworfen hat, ist unbekannt.
Frage 5
Ob in Riga, Tallinn, Berlin oder Almaty. Unter sowjetischer Herrschaft wurden im ehemaligen Ostblock eine Vielzahl an Fernsehtürmen gebaut. Oft als "Geschenk" des großen russischen Bruders an die jeweilige Nation. Doch warum gibt es in Warschau keinen Fernsehturm? Oder doch?
A
Doch, östlich der Weichsel gibt es auf einer Anhöhe einen Sendeturm, der aber nicht öffentlich zugänglich ist.
B
Nein, die polnische Bevölkerung entschied sich in einer Abstimmung für die U-Bahn als Geschenk der Sowjets.
C
Doch, der Kulturpalast ist zugleich auf Radio- und Fernsehturm.
Question 5 Explanation: 
Die Sowjets stellten tatsächlich der Bevölkerung Warschaus zur Auswahl, ob sie lieber einen Kulturpalast oder eine U-Bahn hätten. Die Bevölkerung stimmte für die U-Bahn und bekam dennoch den Kulturpalast.
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Video, Film & Fotografie →

Tokio Slow Mo

Ein schönes Video von Tokio in Slow Motion, aber Fast Soundtrack. Viel Spaß!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die Bucht von Tokio im Wandel der Zeit

Im Gegensatz zu den künstlichen Insellandschaften in Dubai, die per Computer entworfen und mit modernsten Technologien errichtet wurden, wurde in Tokio bereits in der Edo-Zeit (1603 bis 1868) damit begonnen, Siedlungsfläche im Meer zu schaffen. Und das mit den einfachsten baulichen Mitteln, die damals zur Verfügung standen. Diese Animation des NHK zeigt eindrucksvoll, wie die Bucht von Edo und später Tokio Schritt für Schritt zugebaut wurde. Das letzte Bild ist eine aktuelle Satellitenaufnahme.

via Mutantfrog

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