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Schlagwort »Tourismus«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Interaktiver CityBrands Index

Städteslogans in Deutschland | © ZEITMagazin

Anholt GfK-Roper Research hat eine interaktive Version des CityBrand-Index erstellt. 20.000 Menschen in 20 Ländern wurden nach ihrer Meinung zu verschiedenen Städten, ihren Bewohnern, Potentialen und Images befragt.

Here’s your chance to find out what our panel of over 20,000 ordinary people in 20 different countries really think about the world’s cities: their people, their environment, their facilities and infrastructure, their culture and nightlife, their tourist attractions and their potential for immigrants.

Trotz der nicht abreißenden Touristenströme nach Berlin, schneidet die Stadt nicht sonderlich positiv ab. Selbst in der Kategorie „Pulse“ – also die Lebendigkeit einer Stadt – wird Berlin von Spaniern nur auf Platz 9 gewählt. Allerdings ist dies der Mittelwert ohne Differenzierung nach Alter oder Einkommen – diese Informationen sind der kostenpflichtigen Version des CityBrand-Index vorbehalten.

» http://www.simonanholt.com/Research/cities-index.aspx

Video, Film & Fotografie →

Private Fotografie im öffentlichen Raum

Dieses spannende Video visualisiert, welche Motive aus welchen Perspektiven von den Besuchern des Trafalgar Squares in London fotografiert werden. Welchen Blick haben die Touristen auf die Stadt? Welche Gebäude, städtischen Räume oder urbanen Landschaften sind für sie von Interessen? Und deckt sich dieser Blick mit dem der Bewohner? Dieses Video beantwortet diese Fragen zwar nicht, die eingesetzte Technologie kann aber womöglich als ein gutes Instrument für ebensolche Fragen dienen.

Kunst & Kultur →

Die Touristenspur auf New Yorks Gehwegen

Mit der massenhaften Verbreitung von Billigfliegern entwickelt sich der Städtetourismus zum wichtigsten Zweig der Tourismusbranche. Während die Touristen Geld in die Stadtkassen spülen und insbesondere der Gedanke der europäischen Integration von unkomplizierten und günstigen Städtereisen befördert wird, gibt es auch zunehmend negative Effekte. So können Stadtquartiere touristifiziert werden und für die Stadtbewohner unerschwinglich oder unerträglich werden.
Weniger dramatisch, aber dennoch nervige Auswirkung des Städtetourismus sind die Touristen, die im Schneckentempo über die Bürgersteige schleichen und unvermittelt stehen bleiben. Die NYPost berichtet nun über eine Aktion in New York, die dagegen Abhilfe schaffen soll: Ein unbekannter Streetart-Künstler hat auf Gehwegen in New York je eine Spur für Touristen und eine für New Yorker aufgemalt, um beiden Gruppen eine möglichst konfliktfreie Nutzung der Gehwege zu ermöglichen – und es scheint zu funktionieren!

Städtebau & Architektur →

Podiumsdiskussion: Hotel – Raum für Experimente

„Kaum etwas hat sich in letzter Zeit so gewandelt wie die Tourismus-Architektur: Es gibt nicht nur immer mehr Hotels, sie werden auch immer differenzierter. Konnte man sich früher anhand des Sternchen-Schemas noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, wie das Zimmer der gewählten Kategorie wohl ausgestattet sein würde, gibt es heute unzählige Features, zwischen denen der Gast wählen kann: Designhotel, Low-Budget-Kette oder Luxussegment – das sind die Oberbegriffe einer sich weit verzweigenden Branche, die vom vielreisenden Business-Gast bis zum braven Urlauber ein breites Spektrum persönlicher Vorlieben bedient.
In der Dialogreihe „Trends, Thesen, Typologien“, die Grohe gemeinsam mit BauNetz im Jahr 2010 ausrichtet, geht es in der ersten Veranstaltung „Hotel – Raum für Experimente“ in Berlin genau um die Fragen, die Architekten, Betreiber und Nutzer dazu beschäftigt: Wie flexibel muss ein Gebäude sein? Welche Rolle spielt die Architektur?
Auf dem Podium diskutieren dazu die Architekten Holger Kehne (Plasmastudio), Benedict Tonon, Tobias Wallisser (LAVA) und Thomas Albrecht (Hilmer & Sattler und Albrecht), außerdem zwei ausgewiesene Vertreter des Hotelfachs. Die Moderation hat der Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.“

Termin: 4. März 2010, 19 Uhr. Ab 21 Uhr: Imbiss
Ort: Lounge des Hotels „Casa Camper“, Weinmeisterstraße 1, Berlin-Mitte

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Studie zu Tourismus und Architektur

Wellnessoasen, Erlebnishotels, Autowelten hießen einige Themen spektakulärer Architekturwettbewerbe der letzten Jahre. Da konnte sich der Beobachter bei so manchem Siegerentwurf fragen, ob der sich ökonomisch rentieren würde. Die österreichische Plattform für Architektur und Tourismus „Pla’tou“ veröffentlichte bereits 2007 eine Grundlagenstudie mit dem Namen „Architektur macht Gäste“ (1+2), um der Frage nachzugehen, wie sich gute Architektur auf den Tourismus auswirkt.

In der Studie wurden 300 Unternehmen aus verschiedenen Tourismusbereichen des Landes, die in hochwertige und zeitgenössische Architektur investiert hatten, zu ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis ließt sich überaus positiv: Für 88% hat sich die Investition in anspruchsvolle Architektur gelohnt und am häufigsten wurde eine 25%-Steigerung in den relevanten Erfolgsfaktoren genannt (wie Umsatz oder Besucherzahlen. Leider gibt es darüber hinaus nur wenige Ergebnisse online. Auch bleibt die Frage, inwiefern die Aussagen für die Tourismusbranche zählen oder nur für eine wohlhabende oder kulturell interessierte Sparte.

Weitere Quellen: Interview auf DeutschlandRadio

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