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Schlagwort »Touristifizierung«
urbanoFILMS →

Welcome Goodbye

 

urbanoFILMS#33

urbanofilms#33 meets himmelbeet Gartenfilmreihe#3

Noch ist Sommer und daher wollen wir das schöne Wetter wie bereits im letzten Jahr wieder nutzen, um mit den urbanoFILMS in den Garten zu gehen. In der wohl 33. Ausgabe der urbanoFILMS geht es um Touristen in Berlin. Wir zeigen den Film WELCOME GOODBYE von Nana Rebhan.

Dazu laden wir alle Interessierten am 27.08.2015 ins himmelbeet in den Wedding ein. Der Film beginnt um 20:30 Uhr. Anschließend wird es ein Gespräch mit Nana Rebhan geben. Das himmelbeet ist auch schon vor der Filmvorführung geöffnet. Es lohnt sich also, schon etwas früher vorbei zu kommen, um den Garten zu besichtigen und mit dem Leute des himmelbeet und von urbanophil ins Gespräch zu kommen.

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

WelcomeGoodbye – Touristification und Crowdfunding

Wieder ein neuer Film über die (ehemalige) Berliner Clubszene und ein perfekter Einstieg in das Thema: Die Geschichte der Bar25 und ihr Ende ist den meisten bekannt, auch dass internationale Partygäste für Berliner Clubs sowohl als zahlendes Publikum aber vor allem aus Marketinggründen wichtig sind. Doch was sind die weitreichenderen Folgen des Tourismus für Berlin? Genau das will die Regisseurin Nana A.T. Rebhan in ihrem neuen Film „WELCOME GOODBYE“ herausfinden! Nachdem sie mit  „Berlin.Hasenheide“ 2010 Aufmerksamkeit auf Neukölln gelenkt hat, befindet sich ihr neues Projekt inmitten einer aktuellen internationalen Diskussion, der sich kaum ein Berliner oder anderer Großstädter entziehen kann. Dabei könnte dieser Film eine wegweisende Rolle spielen, will er doch verschiedenste Akteure zu Wort kommen lassen und damit eine oft einseitig geführte Debatte aufbrechen. In 80 Minuten will sie Bedeutung, Folgen und Ursachen der Attraktivität der Hauptstadt ergründen. Den Aufruf zum Film und wie man Nana unterstützen kann findet ihr unter: http://www.startnext.de/welcomegoodbye.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die Touristen sind schon lange da!

"Hilfe, die Touris kommen!" Veranstaltungsflyer in Kreuzberg

Von Verena Pfeiffer und Lukas Foljanty

Letzten Montagabend beschäftigten sich die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg mit dem wachsenden Tourismus in ihrem Bezirk. „Hilfe, die Touris kommen!“ war der Titel der Veranstaltung, der, rund ums Schlesische Tor plakatiert, für Aufsehen sorgte und Echo in allen Berliner Zeitungen und sogar bei Radio Eins fand.

Über was berichtet wird, ist aber weder neu noch überraschend: die Realitäten eines anwachsenden Tourismus in den Berliner Kiezen stehen derzeit bei vielen Akteuren im Fokus. Und leider werden oft eher einseitig aus individuellen Betroffenheiten mehr oder minder bedrohliche Zukunftsszenarien gemalt. An einer wissenschaftlich fundierten, und damit sachlichen und abwägenden Debatte, die die positiven und negativen Wirkungen beleuchtet aber fehlt es noch weitestgehend. Dies zeigt sich auch darin, dass es kein beispielhaftes Modell für die derzeit zu beobachtenden Entwicklungen gibt und daher die Debatte immer wieder mit den Gentrifizierungsdebatten vermengt wird, was weder der Tourismus- noch der Gentrifizierungsdebatte gut tut.

Was sich am Schlesischen Tor vollzieht, ist die bilderbuchartige Ausprägung eines Prozesses, den wir als Autoren dieses Artikels Touristifizierung nennen.

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Kunst & Kultur →

Die Touristenspur auf New Yorks Gehwegen

Mit der massenhaften Verbreitung von Billigfliegern entwickelt sich der Städtetourismus zum wichtigsten Zweig der Tourismusbranche. Während die Touristen Geld in die Stadtkassen spülen und insbesondere der Gedanke der europäischen Integration von unkomplizierten und günstigen Städtereisen befördert wird, gibt es auch zunehmend negative Effekte. So können Stadtquartiere touristifiziert werden und für die Stadtbewohner unerschwinglich oder unerträglich werden.
Weniger dramatisch, aber dennoch nervige Auswirkung des Städtetourismus sind die Touristen, die im Schneckentempo über die Bürgersteige schleichen und unvermittelt stehen bleiben. Die NYPost berichtet nun über eine Aktion in New York, die dagegen Abhilfe schaffen soll: Ein unbekannter Streetart-Künstler hat auf Gehwegen in New York je eine Spur für Touristen und eine für New Yorker aufgemalt, um beiden Gruppen eine möglichst konfliktfreie Nutzung der Gehwege zu ermöglichen – und es scheint zu funktionieren!

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Podiumsdiskussion: Hotel – Raum für Experimente

„Kaum etwas hat sich in letzter Zeit so gewandelt wie die Tourismus-Architektur: Es gibt nicht nur immer mehr Hotels, sie werden auch immer differenzierter. Konnte man sich früher anhand des Sternchen-Schemas noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, wie das Zimmer der gewählten Kategorie wohl ausgestattet sein würde, gibt es heute unzählige Features, zwischen denen der Gast wählen kann: Designhotel, Low-Budget-Kette oder Luxussegment – das sind die Oberbegriffe einer sich weit verzweigenden Branche, die vom vielreisenden Business-Gast bis zum braven Urlauber ein breites Spektrum persönlicher Vorlieben bedient.
In der Dialogreihe „Trends, Thesen, Typologien“, die Grohe gemeinsam mit BauNetz im Jahr 2010 ausrichtet, geht es in der ersten Veranstaltung „Hotel – Raum für Experimente“ in Berlin genau um die Fragen, die Architekten, Betreiber und Nutzer dazu beschäftigt: Wie flexibel muss ein Gebäude sein? Welche Rolle spielt die Architektur?
Auf dem Podium diskutieren dazu die Architekten Holger Kehne (Plasmastudio), Benedict Tonon, Tobias Wallisser (LAVA) und Thomas Albrecht (Hilmer & Sattler und Albrecht), außerdem zwei ausgewiesene Vertreter des Hotelfachs. Die Moderation hat der Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.“

Termin: 4. März 2010, 19 Uhr. Ab 21 Uhr: Imbiss
Ort: Lounge des Hotels „Casa Camper“, Weinmeisterstraße 1, Berlin-Mitte

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