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Schlagwort »U-Bahn«
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A Day on the London Underground

Wie bewegen sich eigentlich die Fahrgäste in der U-Bahn? Diese Frage ist natürlich für jeden Nahverkehrsplaner essentiell, weshalb vielerorts regelmäßig große Verkehrserhebungen durchgeführt werden, die allerdings überaus teuer sind. Will Gallia hat sich dazu die Nutzungsdaten der Oyster Card (eTicket) in London zunutze gemacht und die Bewegungen visualisiert. Er hat dazu Ort und Zeit des Ein- und Auscheckens durch die Fahrgäste an den Zugangssperren der Stationen mit dem Fahrplan verschnitten und so 562.145 Fahrten eines Tages als sich bewegende Pixel auf der Londoner Netzspinne dargestellt.

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Buchankündigung: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte

Internationales Congress Centrum Berlin

Das ICC im Herbst 2010

Um das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte ist es aktuell nicht gut bestellt: Das ICC steht leer, die Messegesellschaft fordert immer wieder lauthals den Abriss und die Politik ist offensichtlich konzeptlos, diskutiert seit Jahren über die Zukunft des Gebäudes und wirft immer aberwitzigere Ideen zur Nachnutzung in den Ring. Der Bierpinsel rottet seit 2011 vor sich hin, auch weil die Bezirkspolitik und -verwaltung der vermeintlich „temporären“ Graffiti-Aktion mangels eigener Ideen zustimmte und seither offenbar machtlos den Zustand des Turms hinnimmt. Und der U-Bahnhof Schloss-Straße steht offenbar eine Entstellung durch „Verschönerung“ durch die BVG unmittelbar bevor, wie Peter Neumann in der Berliner Zeitung vor kurzem frohlockte.
Umso wichtiger endlich diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die Berlin diese außergewöhnlichen Bauwerke schenkten: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das vor dem Tod ihres Mannes begonnene Buchprojekt hat Frau Schüler-Witte nun vollendet und erzählt darin von den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsjahren:

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Wir müssen darüber reden: Der problematische Umgang der BVG mit ihrem architektonischen Erbe

Die originalen Lampen sind ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten benutzt. Auch zu sehen: die grüne Farbe, die aktuell auf den Sichtbeton aufgebracht wird.

Umgestaltung im U-Bahnhof Schlossstraße: Auf den Sichtbeton wird eine grüne Farbe aufgebracht, die Stationsschilder werden durch neue ersetzt (rechts), die mit glatter Oberfläche, einer anderen Schrifttype und lediglich aufgemalten Einkerbungen wenig mit dem Original zu tun haben. Die originalen Lampen in den gelben Auskragungen sind bereits ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten an der Decke genutzt.

Der Abriss von Rainer Rümmlers ikonischem Eingangspavillon am Berliner U-Bahnhof Bayerischer Platz (eröffnet 1971) war der erste wirklich sichtbare Akt einer besorgniserregenden Entwicklung: seit Jahren werden kleinere, aber dafür nicht minder zerstörende Maßnahmen wie das unsensible Austauschen von Bodenbelägen, Stützenverkleidungen, Wandkeramik oder willkürliche Neuanstriche und konzeptionslose Folienbeschichtungen in Bahnhöfen wie Bismarckstraße, Fehrbelliner Platz, Bundesplatz, Nauener Platz, Osloer Straße, Adenauer Platz Richard-Wagner-Platz und anderen Bahnhöfen vollzogen und blieben dabei leider weitgehend unbemerkt. In den letzten Tagen wurden erneut Pläne zur Sanierung von U-Bahnhöfen bekannt, die beispiellos substanzzerstörend sind.

Dabei gehört das ungewöhnlich umfangreiche und erstaunlich epochengemäße U-Bahnnetz, das während der Teilung der Stadt auf West-Berliner Seite um über 80 Stationen erweitert wurde, zu den Spezifika Berlins. Während die Bahnhöfe, die bis 1960 entstanden sind fast alle unter Denkmalschutz stehen, erleiden die Bahnhöfe der Technikmoderne gerade einen Sanierungsschlag, der nichts mehr von diesem Erbe übrig lassen wird.

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Die Geschichte der Subway New York – als animiertes GIF

NYC Subway History; © Appealing Industries (Klick für größere Version)

NYC Subway History; © Appealing Industries (Klick für größere Version)

Die Entwicklung der U-Bahnnetze in Metropolen wie London, Paris, Berlin, Wien oder New York ist untrennbar mit der Stadtentwicklung verbunden. Und so erlaubt ein Blick zurück in die Ausbauphasen der U-Bahn auch immer einen Blick in das Wachstum der Stadt. Vor einiger Zeit berichteten wir schon von einer solchen Darstellung für Berlin (dort allerdings für den gesamten schienengebunden ÖPNV), nun folgt für New York ein animiertes GIF der ikonischen Netzspinne, die sich schrittweise zum heutigen Netz aufbaut.

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Der U-Bahn-Tarnbeutel

© Tarnbeutel

© Tarnbeutel

Wenn die Sitzpolster des ÖPNV „vorauseilender Vandalismus“ sind, dann sind sie ja eigentlich quasi Street Art und damit ziemlich cool. Das haben sich wahrscheinlich auch die Macher von Tarnbeutel gedacht und das Sitzpolstermuster der Berliner U-Bahn in einen stylischen Turnbeutel verwandelt. Noch einen Schritt weiter ist die Designerin Gisela Seppeler gegangen, die vor einigen Jahren eine ganze Kollektion aus Restbeständen von BVG-Bussitzstoffen gefertigt hat.

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    Sep
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    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Sep 3 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
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