Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »U-Bahn«
Kunst & Kultur →

Die Netzspinne als Musikinstrument

Netzspinnen von ÖPNV-Systemen gibt es als Flyer, an Plakatwänden, statisch und interaktiv Netz (bspw. hier sehr schön). Doch sind sie alle recht (k)eintönig. Diesen Missstand begegnet nun Alexander Chen mit seinem Projekt »Conductor: mta.me«.
Er hat die New Yorker Netzspinne aus dem Jahr 1972 von Massimo Vignellis nun zum Musikinstrument werden lassen. Jede Minute startet eine U-Bahn an einem Linienendpunkt. Immer dort, wo sie eine andere Linie trifft, wird ein bestimmter Sound abgespielt. Die Linien sind dabei eine Art Zupfinstrument. So entsteht ein kleines Musikstück.

The piece follows some rules. Every minute, it checks for new trains launched from their end stations. The train then moves towards the end of the line, with its speed set by the schedule’s estimated trip duration. Some decisions were made for musical, aesthetic, and technical reasons, such as fading out routes over time, the gradual time acceleration, and limiting the number of concurrent trains. Also, I used the weekday schedule. Some of these limitations result in subtle variations, as different trains are chosen during each 24-hour loop.

Das ganze gibt es dann auch noch interaktiv zum selber Musik machen: http://www.mta.me
Toll!

via Transport Nation

Städtebau & Architektur →

30 Jahre Kreisel-Tripper

Blick vom Kreisel während der Bauarbeiten; Man beachte den bereits frühzeitig wieder abgerissenen Skywalk zum Hermann-Ehlers-Platz! (Quelle: bildindex Kunst & Architektur)

Eigentlich ist der Titel dieses Artikels nicht ganz korrekt: Der Höhepunkt des Bauskandals um den Steglitzer Kreisel jährt sich in diesem Jahr bereits zum 36. Mal. Doch die Eröffnung des mit 119 Metern immerhin dritthöchsten Gebäude Berlins war vor 30 Jahren. Eine gute Gelegenheit einen Blick auf die Geschichte und die mögliche Zukunft des Gebäudes zu werfen.

weiterlesen →

Video, Film & Fotografie →

„Tokyo Compression“ – Buchneuerscheinung und Ausstellung

Tokyo Compression | Foto: Michael Wolf

Michael Wolf fotografiert Städte und ihre Menschen. Zuletzt hat er sehr schöne Fotos aus der Tokioter U-Bahn gemacht (urbanophil berichtete), die nun auch als Buch bei Peperoni Books unter dem Titel „Tokyo Compression“ erschienen sind.

Vom 12. November bis 8. Dezember 2010 werden die Fotos von Wolf im Buchladen 25books in der Brunnenstraße 152 in Berlin-Mitte ausgestellt.

Kunst & Kultur →

»The Underbelly Project« – Die Ausstellung, die keiner sehen kann

The Underbelly Project (Foto: Workhorse)

In New York haben Streetart-Künstler eine Ausstellung mit über 100 Bildern geschaffen, die etwas anders ist, als üblich: »The Underbelly Project«. Denn die Besonderheit dieser „Ausstellung“ ist, dass die Öffentlichkeit sie nicht besichtigen kann. Sie entstand illegal in einem seit vielen Jahren ungenutzten U-Bahnhof, den nur urbane Entdecker und das Personal der Metropolitan Transportation Authority (MTA) zu Gesicht bekommen. Und so werden die Werke nicht für Unsummen in den hippsten New Yorker Galerien gehandelt, sondern sind eine Best-Of-Show der internationalen Streetart-Szene (Banksy konnte allerdings nicht kommen, da er gerade seinen Film promotete).

Known to its creators and participating artists as the Underbelly Project, the space, where all the show’s artworks remain, defies every norm of the gallery scene. Collectors can’t buy the art. The public can’t see it. And the only people with a chance of stumbling across it are the urban explorers who prowl the city’s hidden infrastructure or employees of the Metropolitan Transportation Authority.

That’s because the exhibition has been mounted, illegally, in a long-abandoned subway station. The dank, cavernous hall feels a lot farther than it actually is from the bright white rooms of Chelsea’s gallery district. Which is more or less the point: This is an art exhibition that goes to extremes to avoid being part of the art world, and even the world in general.

Die Künstler haben die Ausstellung nur an einem Abend für einen Reporter der New York Times geöffnet. Anschließend haben die Kuratoren der Ausstellung, alle Zugänge zum U-Bahnhof, die sie für ihre Arbeit geschaffen hatten, wieder zerstört und verschlossen. So bleibt die Ausstellung im New Yorker Untergrund bis die Station womöglich eines Tages wieder geöffnet wird, oder eine andere Gruppe die Idee aufgreift und weiterführt.

» Fotogalerie
» Video

Video, Film & Fotografie →

1UP! Ranking der größten U-Bahnnetze der Welt

Dieses witzige Video lässt die größten U-Bahnnetze der Welt im 8-Bit-Stil gegeneinander antreten. Der Gewinner kann natürlich nur Tokio heißen, dennoch ein schönes Ranking. Wer es etwas genauer wissen will, dem sei noch diese Infografik empfohlen.

nach oben ↑
Themen