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Schlagwort »U-Bahn«
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Alles ein Frage der Perspektive

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Wer es einmal gesehen hat sieht es immer wieder: Die perspektivische Entgleisung der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Die fensterfüllende Folie, die seit 2008 als Schutz gegen Scratching (für einige auch eine Form von Streetart) gedacht war, birgt mehrere, geradezu unglaubliche Fehler in der Perspektive und grenzt daher an „perspektivischen Vandalismus„. So jedenfalls zitieren die Designer Melisa Karakus und Danny Schuster eine Stimme zur täglich millionenfach gesehenen Darstellung des Brandenburger Tors.

Wahrscheinlich nach einer langen U-Bahn-Fahrt haben die beiden entnervt den Stift in die Hand genommen und die zahlreichen Fehler behoben und eine deutlich ruhigere, symmetrische und elegantere Version des Berliner Wahrzeichens entworfen. Die Quadriga haben sie deutlicher verfremdet, die bisher benutzte Version der BVG war aber im wahrsten Sinne des Wortes schlechtes Stückwerk. Die beiden haben nun ihre Arbeit der BVG angeboten.

Es bleibt zu hoffen, dass die BVG schnell darauf eingeht und nun sukzessive mehr Ruhe auf den Scheiben einkehrt, damit die ästhetisch empfindsameren Pendler wieder ruhig U-Bahn fahren können.

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NO AD: NYC – Die App, die Werbung in Kunst verwandelt

Der öffentliche Nahverkehr ist prädestiniert für Werbung, denn tagtäglich nutzen ihn viele (hundert)tausend Menschen, die frei nach Simmel es tunlichst vermeiden werden, andere Mitreisende anzuschauen. Sofern sie also nicht gerade in ihr Smartphone starren (wo wahrscheinlich auch Werbung auf sie wartet), sind sie besonders empfänglich für die Werbeposter an Bahnsteigwänden, auf Zügen, in Zügen, auf Treppenstufen usw.

Um sich gegen die Flut der Werbung in der New Yorker U-Bahn zur Wehr zu setzen, hat „The Heavy Projects“ eine App entwickelt, die, wenn man das Smartphone oder Tablet vor die Werbung hält, per Augmented Reality Kunstwerke darüberprojiziert. Aktuell sind 50 Künstler enthalten, es sollen aber noch weitere folgen. Das digitale Ad Busting ist eine geniale Idee, nur schade, dass man dafür auch wieder das Smartphone vor die Nase halten muss.

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Berliner U-Bahntüren

Projekt U-Bahntüren

Projekt U-Bahntüren

Jan Herdlicka fotografiert Türen und Fahrgäste der legendären U-Bahnlinie 1 beim Einsteigen an einem der Hochbahn-U-Bahnhöfe in Kreuzberg. Täglich streift er durch Berlin und macht so bis zu 200 Fotos, mal mit Fahrgästen, mal nur die Türen der U-Bahn. In Szene setzt er die Fotos durch eine Montage ausgewählter Bilder zu Tableaus.

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Urban Hacking: Die beste Position in der U-Bahn zum Umsteigen

Foto ©: Efficient Passenger Project

Foto ©: Efficient Passenger Project

Das »Efficient Passenger Project« (EPP) in New York hat es sich zum Ziel gemacht, die großen Geheimnisse von Profi-Pendlern der New Yorker Subway jedermann zugänglich zu machen. Denn eine der wichtigsten Informationen, um im vielfach verzweigten U-Bahnnetz mit den Menschenmassen in der Rush Hour schnell und effizient umsteigen zu können ist, an der richtigen Stelle in den Zug zu steigen. Dafür hat das EPP Schilder entworfen, die täuschend echt den offiziellen Schildern der Metropolitan Transportation Authority (MTA) nachempfunden sind, die darauf hinweisen, wo man einsteigen soll, um an zentralen Umsteigeknoten möglichst nah an der passenden Treppe aussteigen zu können.

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High-speed Slow-Motion Alexanderplatz

Adam Magyar ist mal den gegensätzlichen Weg zu den zahllosen Timelapse-Videos gegangen: In diesem Auszug eines 24-minütigen Videos fährt er mit seiner High-Speed-Kamera an den wartenden Menschen am U-Bahnhof Alexanderplatz vorbei. Der Clou: Abgespielt wird das Video in Normalzeit, so dass alles wie eine Super-Slow-Motion aussieht.

Dank an Cornelius für den Hinweis!

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