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Schlagwort »U-Bahnarchitektur«
urbanophil verlag →

Der Himmel unter West-Berlin

Die post-sachlichen U-Bahnhöfe des Baudirektors Rainer G. Rümmler

Verena Pfeiffer-Kloss

jetzt bestellen: verlag@urbanophil.net

384 Seiten, 291 Abbildungen, 29 €
ISBN: 978-3982-0586-0-3




58 U-Bahnhöfe in 30 Jahren Stadtgeschichte. Die Untergrundarchitektur von Rainer G. Rümmler prägt Berlin – während der Teilung, bis heute. Rümmlers Signaturen unter der Erde sind Räume, Linien und Orte, sachlich, poppig, post- modern, ein Kaleidoskop an Farben und Formen. In »Der Himmel unter West-Berlin« bietet Verena Pfeiffer-Kloss eine erste umfangreiche und reichhaltig illustrierte Aufarbeitung der U-Bahnarchitektur Rümmlers und kontrastiert diese mit seinen Bauten über der Erde.

Leseprobe

Werbeplakat der BVG aus dem Jahr 1972, BVG Archiv.




Neben aktuellen und historischen Fotos von den U-Bahnhöfen zeigt Verena Pfeiffer-Kloss zahlreiche bislang unveröffentlichte Pläne, Entwürfe und Zeichnungen aus dem Nachlass Rümmlers und den Archiven der Stadt und der Verkehrsbetriebe.
Mit vielen Zeichnungen und Fotos werden erstmalig auch die Hochbauten Rainer G. Rümmlers präsentiert – über 100 realisierte Bauwerke mit hohem Wiedererkennungswert und eigener Handschrift, die das Stadtbild prägen und dennoch meist unbekannt sind. Raststätten, Feuerwachen, Polizeistationen, Bildungsbauten, Amtsgebäude… Lassen Sie sich überraschen.

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Heute! Underground Architecture – Führung durch die Ausstellung

In der Berlinischen Galerie ist derzeit die Ausstellung Underground Architecture zu sehen. Gezeigt werden Fotografien und bislang noch nie ausgestellte Entwürfe der nachkriegsmodernen U-Bahnarchitektur in Berlin aus den Vor- und Nachlässen der Architekten Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte, Rainer G. Rümmler, Bruno Grimmek und des Magistrats von Berlin.
Am heutigen Samstag führt die Initiative Kerberos, die die Kuratorinnen der Berlinischen Galerie bei der Ausstellung beraten hatte, zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde durch die Ausstellung. Eine neue, andere, eine überraschende Perspektive auf die U-Bahnhöfe aus künstlerischer Sicht…
Einen kleinen Blick in die Ausstellung kann man übrigens schon mal beim rbb erhaschen. Und statt Ausstellungskatalog gibt es das erste Buch zu Rainer G. Rümmler und seinen U-Bahnhöfen: „Der Himmel über West-Berlin“ von Verena Pfeiffer-Kloss…

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urbanoFILMS #35 „Merci Métro“ am 22. Februar 2019

80er, Punk und Pariser U-Bahn – eine ungewöhnliche Mischung, ist doch die Métro wegen ihrer strahlend weiß gekachelten Tonnendecken und der Jugendstilornamentik eher unter dem Stichwort der Nostalgie im globalen Gedächtnis verankert. Doch der urkomische Kurzfilm „Barres“ (Luc Moullet, 1984) und der rasante Spielfilm „Subway“ von Luc Besson (1985) zeugen in ihrer 1980er Jahre Ästhetik davon, dass die Métro mehr ist als hübsche Verkehrsarchitektur.

Das trickreiche Überwinden der Sperren („Barres“) oder das klassenüberwindende Austricksen der High Society („Subway“) zeigen die Métro als gesellschaftspolitische Metapher, Identifikations- und Sehnsuchtsort und Teil der Pariser Stadtlandschaft. Oder in den Worten von Marc Augé, der sich interessanterweise ebenfalls in den 1980er Jahren mit der Métro beschäftigt hat: „Es ist ein Privileg der Einwohner von Paris, den Plan der Métro als Gedächtnisstütze benutzen zu können, als Auslöser von Erinnerungen, als Taschenspiegel, in dem die Geister der Vergangenheit einen Augenblick aufblitzen und aufgeregt herumschwirren.“ Bei Luc Besson sogar auf Rollschuhen und in Lederjacke.

Kurzfilm: Barres, Luc Moullet, 1984, 14 min
Spielfilm: Subway, Luc Besson, 1986, 104 min

urbanoFILMS #35 „Merci Métro“
Freitag, 22.2.2019, 19.00 Uhr
Centre Francais de Berlin, Müllerstraße 74, Berlin-Wedding

Eintritt frei. Einlass ab 18.30 Uhr.
Der Filmabend findet statt im Rahmen der internationalen Tagung „Underground Architecture Revisited“ (20.–23.02.2019 in der Berlinischen Galerie).

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Adventskalender 2018

Die Initiative Kerberos und moderneREGIONAL haben gemeinsam einen Adventskalender gestaltet. Mit diesem stellen die Denkmalaktivisten von Kerberos jeden Tag einen der 22 nachkriegsmodernen Berliner U-Bahnhöfe vor, die das Landesdenkmalamt im Frühjahr 2017 und Sommer 2018 in die Denkmalliste aufgenommen hat. Die Türchen öffnen sich ab 1. Dezember Tag für Tag auf moderneREGIONAL.

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U-Bahnexpert*innen gesucht! Call for Papers!

Underground Architecture Revisited heißt die internationale Tagung, die ICOMOS, das Landesdenkmal Berlin und die Initiative Kerberos vom 20.–23. Februar 2019  zur nachkriegsmodernen Architektur von U-Bahnhöfen veranstalten.

Referent*innen aus den Bereichen Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Restaurierung, Architektur und Ingenieurwesen, Verkehrs- und Stadtplanung sowie Sozial- und Kulturwissenschaften sind eingeladen, zu dieser vergleichenden Bestandsaufnahme beizutragen und zugleich den lange schon erforderlichen interdisziplinären Erfahrungsaustausch zwischen Denkmalpflege und Denkmalforschung mit der Sanierungspraxis und den Machern, Betreibern und Nutzern moderner U-Bahnlinien zu initiieren.

Denkmalwerte und -bedeutung, Konstruktion, Material und Farbe, Erhaltung und Modernisierung, Vermittlung und Rezeption sowie ein Fokus auf Akteure und Netzwerke sind gewünschte Themenspektren. Den gesamten Call for Papers findet Ihr hier: Initiative Kerberos. Einsendeschluss ist der 15. August 2018.

Medienpartner und Partner der Tagung sind moderneREGIONAL, Bundesstiftung Baukultur, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Berlinische Galerie, Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin, Architektenkammer Berlin, Baukammer Berlin und urbanophil.net.

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