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Schlagwort »Urban Design«
Digitale Stadt →

Neuer Stadtplanungs-Podcast: Der Raumcast aus Berlin

Teilnehmer*innen des Raumcast-Projekts beim Interviewen

Seit über einem Jahr erstellen Studierende der Technischen Universität Berlin im Rahmen eines selbstorganisierten und transdisziplinären Projektes nun schon ihren eigenen Podcast: „Raumcast“ heißt er, und er ist allen Stadtplanungs-Interessierten besonders ans Herz zu legen.

Der Podcast wurde von der Soziologie-Studentin Ana Burgueño Hopf und dem Verkehrswesen-Studenten Bjarne Lotze gegründet, seit Sommer 2019 ergänzt die Urban Design-Studentin Carolin Lichtenstein das Team. Eine gemischte Gruppe also, die jedes Semester gemeinsam mit 16 interessierten Studierenden in kleinen Gruppen vier eigene Podcast-Episoden erarbeitet.  Die Themen dürfen von den Gruppen frei gewählt werden, sollen sich jedoch im Bereich Stadt bzw. öffentlicher Raum bewegen und soziale, ökologische oder gestalterische Schwerpunkte haben. Schließlich erarbeiten die Podcast-Gruppen eigenverantwortlich ihr Konzept, organisieren Interviews und vertonen und schneiden schließlich ihre fertigen Produkte.

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Urbane Mobilität →

Der ergonomische Zebrastreifen

Ergo Crosswalk von Jae Min Lim

Der von Planern erdachte Weg aber von den Nutzern tatsächlich gewählte Weg kann so manchmal erheblich von einander abweichen. So entstehen in Parks häufig Trampelpfade abseits der offiziellen Wege – oft quer über eine Grünfläche. Ein weiteres Beispiel der Diskrepanz zwischen Planung und Realität sind Fußgängerüberwege, die ein rechtwinkliges überqueren vorzuschreiben versuchen.
Einen Beitrag zur Verkehrssicherheit hat nun der Koreanische Designer Jae Min Lim eingebracht: Ergonomische Zebrastreifen. Sie sind so gebogen, dass sie einen möglichst optimalen und kurzen Weg von allen Richtungen ermöglichen.

„When people cross roads, they tend to take the fastest shortcut. they sometimes do it intentionally, but mostly it is an unconscious act. this kind of action violates the traffic regulations and sometimes threatens the safety of the pedestrians. the »ergo crosswalk« is a design that makes people follow the law, as well as consider their habits or unconscious actions. it will encourage pedestrians to follow the lines of the cross walk and protect them from any potential danger. if regulations cannot force people to follow the law, wouldn’t it be more reasonable to change the law and fulfill the main purpose of keeping the safety and convenience of the pedestrian? […]“
– Jae Min Lim

Um die Verkehrssicherheit noch weiter zu erhöhen schlägt Jae Min Lim vor, die Zebrastreifen aus LEDs herzustellen, die jeweils in weiß/grün oder rot leuchten, je nachdem wie die Ampel gerade geschaltet ist. Der Strom für die LEDs soll durch die kinetische Energie der Passanten und Autos erzeugt werden, die über in der Fahrbahn eingelassene Felder sich bewegen.

via Designboom (mehr Fotos)

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Future of Urbanism – Videos der Konferenzpräsentationen

Das Taubman College der University of Michigan hat am 19. und 20. März 2010 eine internationale Konferenz mit dem Titel Future of Urbanism durchgeführt. Alle Vorträge und auch die Podiumsdiskussionen wurden gefilmt und sind nun im YouTube-Kanal des Taubman College verfügbar.
Thematisch behandeln die Präsentationen die Themen Urban and Regional Ecologies, Just Cities, MEGACITY/shrinking city, New Publics/New Public Spaces, Urban Imaginary und Cities as Theaters for Conflict.

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Neuerscheinung: Przy Bazantarni, Warsaw – Public Space and Gated Communities

ISR Graue Reihe Heft 26

In der Grauen Reihe des Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin ist der Bericht des (u. a.) von den beiden urbanophilen Nikolai Roskamm und Stefan Höffken geleiteten Urban Design-Workshops „Przy Bazantarni, Warsaw“ erschienen, der in Kooperation mit der Warsaw University of Technology 2009 durchgeführt wurde.

Aufgabenstellung des Workshops war es, über die Funktion der Przy Bazantarni nachzudenken und räumliche Strategien zu entwickeln, ob und wie der dortige Freiraum zu einem benutzerfreundlichen öffentlichen Raum umgestaltet werden kann. Die Przy Bazantarni ist geprägt von Wohngebieten aus unterschiedlichen baulichen Phasen, viele davon sind als sogenannte `Gated Communities’ organisiert. Die meisten der in den letzten Jahren neue entstanden Wohngebiete in Warschau sind großräumig umzäunt und vehement vom öffentlichen Raum abgeriegelt. Der Zugang zu diesen Wohnkomplexen ist nur den Bewohnern und berechtigten Personen gestattet, an den Eingangstoren wachen Sicherheitsdienste vor unbefugtem Betreten. Der öffentliche Raum der polnischen Hauptstadt ist daher besonders in den nicht zentralen Bereichen enorm fragmentiert, die Wohnsiedlungen ergeben ein unzusammenhängendes Netz von kleineren und größeren Inseln im kaum noch städtisch anmutenden Umfeld. Im Workshop wurde versucht, städtebauliche Annäherungen an ein solches städtebauliches Umfeld zu erarbeiten.

Weitere Informationen und kostenloser Download der Veröffentlichung unter www.isr.tu-berlin.de/grauereihe.

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