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Schlagwort »urbane Intervention«
Kunst & Kultur →

Tja, ditt is Berlin.

“Wientjes” mobile bar ist eine Nacht-und-Nebel-Kneipe, die ein bisschen selbstironisch mit dem Gentrifizierungsding umgeht. Vier Viertel einer szenigen Bar, je auf einem Möbelwagen montiert, sind unterwegs durch die Stadt. Sie treffen sich an einem beliebigen Ort, parken nebeneinander und im Handumdrehen entsteht ein Innenraum, indem sich die Gentrifizierungspioniere treffen. Kaum hat sich der Standort rumgesprochen oder ist die Polizei aufgetaucht, fahren sie in unterschiedliche Richtungen davon, um sich an einem neuen Ort wieder zu vereinen.” (www.rebelart.net)

Da kann man nichts mehr hinzufügen… nur hingehen.

[Danke an say-nono.com für Hinweis]

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Tadashi Kawamata: Berliner Baumhäuser

Der japanische Künstler Tadashi Kawamata schafft mit seiner Installation „Berliner Baumhäuser“, die aus dem Haus in die Bäume des Parks ausgreifen, Nester zivilen Ungehorsams. Seine Konstrukte verkörpern das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Individualität. Er hat bereits den urbanen Ort wie Madison Square Garden in New York mit seinen tree huts bespielt. Seine Baumhäuser stehen für das Gegenteil standardisierter Architekturen und so eignet er sich die modernistische Kongresshalle vom Haus der Kulturen der Welt an. Seine „sozialen Plastiken“ waren sowohl auf der Documenta 8 und 9 als auch auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Sein Projekt stellt Fragen danach, wie trotz Geschwindigkeiten ein Zuhause hergestellt werden kann.

Jeden Sonntag 15 Uhr Führungen durch die Ausstellung.
Ausstellung bis 10.1.2010 bzw. bis 31.1.2010 im Außenbereich

Weitere Informationen unter www.hkw.de.

urbanoFILMS →

urbanoFILMS #10

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Beyond Streetart – Neue Tendenzen einer urbanen Kultur

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Unsere Filmreihe urbanoFILMS geht in die 10te Runde. Dieses kleine Jubiläum möchten wir mit Euch an einem spektakulären Ort feiern.In der Galerie Friedrichshöhe, im 3. Stock der ehem. Patzenhofer Brauerei (PHB). Im Außen- und Innenbereich des denkmalgeschützten, klassizistischen Gründerzeitkomplexes haben sich bekannte Streetart-Künstler mit zum Teil großartigen Kunstwerken verewigt.

Thema dieser urbanoFILMS sind neue Entwicklungen im Bereich der Streetart. Nachdem diese Kunstform in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekam, suchen viele Künstler neue Ausdrucksmöglichkeiten – und manch einer redet vom „Tag, an dem Streetart starb“ (art-Magazin). So war Streetart Symbol für den „Abenteuerspielplatz Stadt“ und ist nun dort wo sie nie hin wollte – weg von der Straße, in Museen und Galerien.

Um zu sehen, wohin die Reise gehen kann, welche Relevanz Streetart im städtischen Raum hat und was die neuen Tendenzen sind,laden wir ein zum Dokumentarfilm„MAMBO“ (Regie: Anne Bürger) über den Pariser (Streetart-)Künstler Mambo. Vorab stellt ein Mitglied des Künstlerkollektivs „POST“ eine Auswahl ihrer Streetart-Projekte vor.

Programm

  • Präsentation des Streetart-Kollektivs POST
  • „MAMBO“ – der Film
  • Kurze Gesprächsrunde mit Regisseurin Anne Bürger
  • Musik & Socialising

WO: PHB, Galerie Friedrichshöhe, Landsberger Allee 54

WANN: 29.09.2009 20:00 Uhr

UNKOSTENBEITRAG: 3 Euro

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Da wir in einem alten Fabrikgebäude sitzen, ist es ratsam, sich etwas wärmer einzukleiden. Eine Decke und gemeinsames Kuscheln – und einem schönen Filmabend steht nichts im Weg.

Für das leibliche Wohlergehen haben wir Getränke, wie Limonade, Wasser und Bier besorgt.

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Mach was aus deinem Parkplatz!

Guerilla Gardening dürfte unseren Lesern bekannt sein. Einer der Pioniere dieser ästhetische Form der urbanen Intervention hat nun ein botanisches Manifast verfasst. Berlin wird nun Schauplatz eines wunderbaren Battles, der an die Idee des Guerilla Gardening anknüpft – der (Park)ingday-Battle.

Der (Park)ingday wurde 2005 von dem Künstlerkollektiv REBAR aus San Francisco erfunden und findet seitdem weltweit Nachahmer: Am (Park)ingday „besetzen“ BürgerInnen durch die Zahlung von Parktickets Parkplätze und gestalten diese nach Lust und Laune. Jede und jeder kann mitmachen! Mit Rollrasen wird der Parkplatz zum Stadtpark. Auf 6 grünen PARKflächen könnt Ihr realisieren, was Ihr schon immer in Berlin vermisst habt. Macht was aus Eurer Stadt!

Zum Worldparkingday ruft RepairBerlin zur Teilnahme auf. Wer will kann sich als kleines Team noch bis zum 12.September bewerben.

[Dank an W. Schelter für den Hinweis]

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Batteriebetriebene Straßenbeleuchtung


Die mit Altbatterien betriebene Straßenbeleuchtung (Foto by sungwoo park)

Auch wenn Akkus zunehmend die Energiezufauhr in MP3-Player, Taschenlampe, etc. übernehmen, so dürfte fast jeder noch einige gebrauchte Batterien daheim liegen haben. Eine sinnnvolle Nutzung und Entsorgemöglichkeit hierfür haben die Designer Sungwoo Park & Sunhee Kim entwickelt. Mit dem die energy seed wird die noch vorhandenen Restenergie für eine hellere Beleuchtung des Bürgersteigs genutzt.

[Danke an Vincent für den Hinweis]

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