Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »urbane Intervention«
Kunst & Kultur →

Video zur Free OZ-Aktion in Berlin

via: urbanshit.de

Hätten wir bei urbanophil etwas mehr Zeit, wäre hier bestimmt auch schon mal ein Artikel über den Hamburger Streetart-Künstler OZ erschienen. Dieser hinterlässt seit mehreren Jahrzehnten seine Spuren auf allem, was sich bemalen oder besprayen lässt. Wer offenen Auges durch Hamburg geht wird das markante OZ-Zeichen überall entdecken. Von der Polizei wird das Gesamtwerk auf 120.000 Stück geschätzt. Er saß bereits mehrere Male im Gefängnis und sitzt nun erneut, was für heftige Diskussionen gesorgt hat und unter anderem am 1. Mai zu einer Sympathiebekundung in Berlin (s. Video). Die Meinungen sind bei diesem Thema naturgemäß gespalten: Ist der Mann ein Künstler, macht er die Stadt bunter und lebenswerter, ist sein „Vermächtsnis“ ein Gesamtkunstwerk und schützenswert oder ist er doch nur ein gestörter Schmierfink der anderer Leute Eigentum entwertet und beschmutzt? Eine eindeutige Antwort gibt es natürlich nicht, aber das macht das Thema und die Auseinandersetzung umso spannender. Wer sich etwas einlesen möchte, dem sei ein umfangreiches Beitrags-Dossier bei urbanshit.de ans Herz gelegt oder auch ein ausführlicher und sehr informativer Artikel in der Süddeutschen.

Video, Film & Fotografie →

Throwies-Aktion am Kottbusser Tor

Wir hatten kürzlich schon auf unserer Facebook-Seite eine Foto-Serie der Throwies-Aktion vom Kottbusser Tor veröffentlicht. Nun gibt es auch ein Video. Auf dieses sind wir via Gatukonst.se aufmerksam geworden – DER Stockholmer Seite rund um Streetart und urbane Interventionen. Wer jetzt fragt: Throwies-Aktion? Was ist das denn Bitteschön???  Also: Ein batteriebetriebenes LED-Licht wird mit einem Magneten ausgestattet und dann an Metallgegenstände befestigt oder eben geworfen. Die Erfindung reklamiert das Graffiti Research Lab für sich, welches auch für die Aktion am Kottbusser Tor verantwortlich ist. „Throwies-Aktionen“ ziehen ihren Reiz unter anderem auch aus ihrer Endlichkeit. Ist die Energie aus den Batterien aufgebraucht, ist von der Aktion nicht mehr viel zu sehen. Wer mehr wissen möchte, folge den weiterführenden Links auf Wikipedia

Kunst & Kultur →

Neues von POST: Adbusting an der Friedrichstraße

Endlich! Möchte man sagen… Lange hat es gedauert, bis von POST wieder etwas Neues zu sehen ist. Das von uns schon häufiger gefeierte Künstler-Kollektiv ist bislang zumeist in Stockholm in Erscheinung getreten  (z. B. hier, hier und hier) oder auch bei unserer Jubiläumsausgabe von urbanoFILMS (der Nr. 10). Nun also Berlin, im U-Bahnhof Friedrichstraße wurden die frisch installierten Werbeprojektoren „verfremdet“. Schöne Idee, wie immer eigentlich… Wir sind gespannt, was da noch so kommen wird in Zukunft.

Kunst & Kultur →

Die erste interaktive Sitzbank der Welt

Die dänischen Architekten MAPT haben eine Sitzbank entwickelt, die komplett interaktiv bespielt werden kann. Sie sieht aus wie alle Bänke im öffentlichen Raum Kopenhagens, doch ähnlich wie Medienfassaden kann auf die Oberfläche der Bank digitaler Content projiziert werden. Dazu hat sich MAPT drei Spiele für jung und alt ausgedacht: Ein Malspiel ermöglicht es, die Bank nach dem eigenen Geschmack zu bemalen. Beim zweiten Spiel leuchtet ein Barcode auf der Oberfläche auf, je nachdem, wie schnell man an der Bank vorbeigerannt ist. Und das dritte Spiel ist eher etwas für die ältere Generation: Wenn man ganz ruhig auf der Bank sitzt, kommen einem Lichtpartikel immer näher, die, wenn man sie berührt, hell aufleuchten.

Die Bank steht seit kurzem im öffentlichen Raum Kopenhagens.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

I Wish This Was…

Ich wünschte, das hier wäre... (Klick für größere Ansicht)

New Orleans wurde bekanntlich vor fünf Jahren durch den Wirbelsturm Katrina stark verwüstet. Zwar wurde das French Quarter wieder pittoresk hergerichtet, weite Teile der Stadt sind allerdings immer noch gezeichnet von der Katastrophe. Viele Flächen, auf denen einst Häuser standen, liegen brach. Viele Läden wurden nicht wiedereröffnet – mitunter gibt es in einigen Quartieren noch nicht einmal mehr Supermärkte.
Um auf diesen Umstand hinzuweisen hat der New Orleanser Künstler und Stadtplaner Candy Chang Aufkleber gestaltet, die die Aufschrift „I Wish This Was“ tragen.

New Orleans is full of vacant storefronts and people who need things. My neighborhood is still without a full-service grocery store. So I made these fill-in-the-blank stickers to provide an easy tool to voice what we want, where we want it. Just fill them out and put them on abandoned buildings and beyond. The stickers are custom vinyl and can be easily removed without damaging property. It’s a fun, low-barrier tool for citizens to provide civic input on-site, and the responses reflect the hopes, dreams, and colorful imaginations of different neighborhoods.
– Candy Chang

In der Mitte der Aufkleber gibt es eine große Fläche, auf der die Bewohner der betroffenen Stadtteile ihre Wünsche aufschreiben können. Und anschließend können sie diese Aufkleber an Häuser, Zäune oder Stadtmöbel kleben, die in ihren Augen repariert, wiederbelebt oder umgestaltet werden müssten.

nach oben ↑
Themen