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Schlagwort »urbane Intervention«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

I Wish This Was…

Ich wünschte, das hier wäre... (Klick für größere Ansicht)

New Orleans wurde bekanntlich vor fünf Jahren durch den Wirbelsturm Katrina stark verwüstet. Zwar wurde das French Quarter wieder pittoresk hergerichtet, weite Teile der Stadt sind allerdings immer noch gezeichnet von der Katastrophe. Viele Flächen, auf denen einst Häuser standen, liegen brach. Viele Läden wurden nicht wiedereröffnet – mitunter gibt es in einigen Quartieren noch nicht einmal mehr Supermärkte.
Um auf diesen Umstand hinzuweisen hat der New Orleanser Künstler und Stadtplaner Candy Chang Aufkleber gestaltet, die die Aufschrift „I Wish This Was“ tragen.

New Orleans is full of vacant storefronts and people who need things. My neighborhood is still without a full-service grocery store. So I made these fill-in-the-blank stickers to provide an easy tool to voice what we want, where we want it. Just fill them out and put them on abandoned buildings and beyond. The stickers are custom vinyl and can be easily removed without damaging property. It’s a fun, low-barrier tool for citizens to provide civic input on-site, and the responses reflect the hopes, dreams, and colorful imaginations of different neighborhoods.
– Candy Chang

In der Mitte der Aufkleber gibt es eine große Fläche, auf der die Bewohner der betroffenen Stadtteile ihre Wünsche aufschreiben können. Und anschließend können sie diese Aufkleber an Häuser, Zäune oder Stadtmöbel kleben, die in ihren Augen repariert, wiederbelebt oder umgestaltet werden müssten.

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Die mobile Fahrradbar “BRIKE“

Refunc ist eine holländische Gruppe von Architekten, Designern und Künstlern, die sich dem Upcycling von Müll verschrieben haben:

Garbage architecture is providing a second life for found or thrown-away objects. We operate on the borders of architecture, art and design and create new products from old materials.

Eines von vielen Projekten ist die mobile Fahrradbar “BRIKE“: Alte Wasserkanister wurden in einem IBC Container montiert, der wiederum als Vorderteil für ein altes Fahrrad dient. Indem zwei dieser Räder aneinander geschoben werden, entsteht eine kleine Bar, die in bunten Farben beleuchtet wird und im öffentlichen Raum platziert werden kann.

via Inhabitat

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Es werde Licht! Hundekot zur Stadtbeleuchtung

Foto: Park Spark Project

Energieerzeugung aus regenerativen Energien ist ja in aller Munde. Doch insbesondere die langen Transportwege (Stichwort Sahara-Solarkraftwerke) sind problematisch. Wie kann man also möglichst nah am Verbraucher die Energie erzeugen? Insbesondere in der Stadt sind Flächen knapp und begehrt. Der Konzeptkünstler Matthew Mazzotta hat da einen interessanten Lösungsvorschlag: Mit dem Hundekot soll durch kleine Biogasanlagen Methangas gewonnen werden, um die Straßenbeleuchtung zu befeuern. Als Modellversuch hat das »The Park Spark Project« eine erste Anlage auf einem Hundespielplatz in Cambridge, Massachusetts aufgestellt.
Für Berlin scheint das eine geniale Idee, denn es gibt beides in Massen: Hundekot und Gaslaternen (siehe z. B. das Gaslaternenfreiluftmuseum). Mit solchen Anlagen müsste in Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg eine Haushaltskonsolidierung möglich sein…

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Playing the city

PLAYING THE CITY 2 verwandelt Frankfurts öffentlichen Raum in eine spontane Bühne für die Kunst. Ob in Straßen, auf Plätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einrichtungen – mehr als 20 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen in der Frankfurter Innenstadt verschiedenste (Guerilla-)Aktionen, Performances und Installationen. Daneben gibt es in den Ausstellungsräumen der Schirn-Kunsthalle weitere Projekte, ebenso wird die digitale Welt mit vielen Filmdokumentationen zu den Projekten hinzugezogen und erweitert so den öffentlichen Raum.

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SEHEN LERNEN

SEHEN LERNEN ist eine Kampagne der Landesinitiative StadtBauKultur NRW die seit August 2008 durch verschiedene Städte in Nordrhein-Westfalen tourt.  Bei der SEHSTATION handelt es sich um überdimensionale, farbige Rahmen, die einen neuen Blick auf besonders gelungene oder misslungene städtische Räume eröffnen sollen. Während der meist zweiwöchigen Dauer der Aktion kann mit Architekten, Stadtplanern und Künstlern vor Ort diskutiert werden. Den Abschluss der Tour bildet die Stadt Köln. Dort wird die SEHSTATION vom 24.09 bis 17.10.2010 – begleitet durch ein üppiges Angebot an Veranstaltungen – ein letztes Mal zu sehen sein.

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