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Schlagwort »urbane Landwirtschaft«
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urbanoFILMS #34: Eine andere Welt ist pflanzbar! Teil 5 (26.07.16)

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Berlinpremiere! Eine andere Welt ist pflanzbar,  Teil 5 – Gemeinschaftsgärten in Deutschland (von Ella von der Haide)

Über 500 Gemeinschaftsgärten sind in den letzten Jahren in Deutschland entstanden, Tendenz steigend! Die einzelnen Gartenprojekte sind so unterschiedlich wie ihre Gärtner*innen und die Städte, in denen sie sich befinden. Der neuen Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten. Die Betrachter*innen lernen die Projekte in ihrer städtischen Umgebung kennen und begleiten sie über ein Jahr hinweg durch die vier Jahreszeiten: vom Säen über das Ernten bis zur Winterarbeit.

In den Gärten treffen sich Menschen aus verschiedenen Generationen und aus den unterschiedlichsten Milieus – vom Kindergartenkind bis zur Rentnerin, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie gärtnern, um sich selbst zu versorgen und um Wissen weiterzugeben. Für einige ist es eine Form des politischen Protests oder ein Beitrag zur Stadtgestaltung, für andere ist es die Therapie, die sie am Leben hält, wieder andere verdienen hier ihren Lebensunterhalt.

Die Gemeinschaftsgärten sind Ausdruck gesellschaftlicher Transformation und Orte der Visionen, in denen eine sozial gerechte, basisdemokratische, inklusive und ökologische Gesellschaft experimentell erprobt wird.

Dieser Film inspiriert ebenso wie die Gärten selbst! Kommt vorbei :)

Wo? himmelbeet, Ruheplatzstr. 12, Wedding (Nähe U Leopoldplatz)

Wann? 26.07.2016; Die Vorführung beginnt um 21 Uhr. Einlass ist ab 20:30 Uhr.

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urbanoSalon#6: Urban Agriculture Europe

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Abb. Toni Karge

Was kann die Landwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung europäischer Städte beitragen? Wie können damit vitale Stadträume mit neuen sozialen und ökologischen Qualitäten geschaffen werden, die auch ökonomisch tragfähig sind?

Das Buch Urban Agriculture Europe dokumentiert einen vierjährigen, europaweit geführten Forschungsprozess, der sich diesen Fragen widmete. Es versteht sich als Kompendium zu diesem viel diskutierten Themenfeld. Im Rahmen des urbanoSalon#6 stellen Mitglieder des Projektverbundes das Projekt und das Buch in Köln vor. Im Austausch mit Akteuren aus der lokalen Food- und Gartenszene wird eine Übersetzung in den lokalen Kontext unternommen. Es diskutieren:

  • Axel Timpe (RWTH Aachen, Herausgeber und Autor)
  • Rolf  Born (Landwirtschaftskammer NRW, Projektmitglied)
  • Katharina Schwartz (COLABOR, Ernährungsrat Köln & Umgebung)

Moderiert wird der Abend von Anna Galda (urbanophil.net)

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Der Abend ist eine Veranstaltung von urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V. und wird in Kooperation mit dem JOVIS Verlag und der SRL – Regionalgruppe NRW durchgeführt.

Freitag, den 08. April 2016, 18.30 Uhr |
COLABOR, Raum für Nachhaltigkeit, Vogelsanger Straße 187, 50825 Köln

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

TV-Tip: Städte der Zukunft

Filmabend himmelbeet

Am kommenden Dienstag zeigt Arte eine kleine Dokumentationsreihe zur Zukunft der Stadt:

2050 wird es insgesamt neun Milliarden Menschen auf der Erde geben, 80 % der Weltbevölkerung werden in Städten leben. Wird das derzeitige Landwirtschaftsmodell auch in Zukunft noch praktikabel sein, um alle diese Menschen zu ernähren?

Die drei hintereinander laufenden Dokumentationen zu den Themen Von Null auf Zukunft, Smart Cities und Die urbane Farm laufen ab 20:15 im Fernsehen und sind danach eine Woche lang in der Mediathek verfügbar. Nähere Infos und den Trailer zur Doku gibt es auf dem Seiten von arte.

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urbanoFILMS#28: Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika

Urbaner Garten in NordamerikaurbanoFILMS#28 meets himmelbeet-Gartenfilmreihe#1!

Dass eine andere Welt pflanzbar ist, zeigt die Filmemacherin Ella von der Haide bereits seit ihrem ersten Film 2003 über urbane Gärten in Buenos Aires. Ihr letzter Dokumentarfilm über urbane Gärten führt in eines der Ursprungsländer der Urban-Gardening-Bewegung: die USA. Während urbane Gärten in Detroit Zeichen des Kampfs um Ernährungssouveränität und des antirassistischen Widerstands der schwarzen Bevölkerung sind, werden die Gärten von indigenen Gruppen auch genutzt, um eigene Traditionen weiterzutragen und den Anspruch auf Landnutzung zu manifestieren. In San Francisco hingegen gärtnern queere Aktivist_Innen an einem alternativen Verständnis von Natur.

Durch die lokale Produktion von ökologischen Lebensmitteln zur Selbstversorgung und deren Verkauf auf Bauernmärkten entsteht nicht nur eine Alternative zur Agro-Industrie, sondern gleichzeitig auch ein neues lokales Selbstbewusstsein. Der Zugang zu und die Rahmenbedingungen für gesundes und gutes Leben werden von den Basisorganisationen eingefordert und selber hergestellt. (Ella von der Haide, 2012)

Dieser Vielfalt widmet sich „Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika“, den urbanophil in Kooperation mit dem Gartenprojekt Himmelbeet und der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis zeigt. Im Anschluss wird die Filmemacherin Ella von der Haide Fragen beantworten und im Gespräch mit dem Stadtforscher Toni Karge einige Highlights des Films diskutieren.

Wann? 12. Juli 2014, 20.30 Uhr, Einlass ab 20 Uhr

Wo? im urbanen Garten himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (U Leopoldplatz)

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch wenn es regnet, wird der Filmabend stattfinden – im Garten gibt es einen überdachten Bereich.

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Urbane Landwirtschaft 3D: An, auf, in Gebäuden

Jede größere Stadt in Deutschland kann sich mittlerweile mit ihrem eigenen Urban Gardening-Projekt schmücken. Urbane Landwirtschaft hat nach wie vor Konjunktur und wird von der Öffentlichkeit, aber auch in Fachdiskursen vermehrt zum Thema. Überall wird gesät, gepflanzt, gepflegt, geerntet. Machen sich die Städte damit auf den Weg zu einer urbanen Selbstversorgung vor der Haustür?

Die Brooklyn Grange in New York: Eine saisonale, kommerziell arbeitende Dachfarm, die ihr Ernte über Supermärkte und Wochenmärkte in der Nahcbarschaft vertreiben

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