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Schlagwort »urbane Landwirtschaft«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Ausstellung: IM GARTEN

Die Ausstellung „IM GARTEN. Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment“ greift das allseits bekannte Thema des urbanen Gärtnerns auf und geht auf folgende Frage ein:

Vorgarten, Dachgarten, Park, Verkehrsinsel oder Balkon – was alles ist ein Garten? Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des Gartens, vom konzentrierten Blick auf urbane Gartenlandschaften von Linz über die zeitgenössische internationale Gartenarchitektur bis hin zum Community Garden und Guerilla Gardening.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31.10.2011 in Linz im Museum Nordico zu sehen, wer es nicht schafft, dort vorbei zu schauen, der kann sich auch den reich bebilderten Ausstellungskatalog bestellen.

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Urbane Gärten zum Mitnehmen

Urbanes Gärtnern ist in aller Munde. An vielen Ecken vieler Städte werden auf Brachen Gemüsebeete angelegt und Saatbomben lassen auch an den Orten noch Pflanzen sprießen, die normalerweise nicht zugänglich sind.
Doch was tun, wenn das Wetter schlecht ist, alle Brachen schon besetzt sind oder man aus irgendeinem unglücklichen Zustand sich auf dem Dorf befinden? Die urbanen Gärten einfach mitnehmen! Another Studio vertreibt dazu Miniatur-Urbane-Gärten in Steichholzschachteln. Man kann aus verschiedenen Gebäudetypen wählen, so dass man sich eine kleine, grüne Stadt zusammenstellen kann. Anbauen kann man zwar leider nur Kresse, aber hübsch ist es auf jeden Fall.

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New York Farm City | Lokale urban Farming Projekte in NYC

Eine schöne Kurzdokumentation über lokale Urban Farming Projekte in New York, u. a. auch über die ersten Restaurants, die ihr Gemüse auf dem Dach anbauen.

via urban Tick

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Die Gemüsefarm im Fenster

Urban Farming und Gardening nutzt brachliegende urbane Flächen, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und dabei den Stadtbewohnern zu ermöglichen, ein gewisses Maß an Selbstversorgung mit Obst und Gemüse zu haben (urbanophil.net berichtete mehrfach). Doch was tun, wenn keine Brache gefunden werden kann, die man umnutzen darf? Oder wenn sich nicht genügend Mitstreiter finden lassen, um eine Urban Gardening Projekt zu stemmen?
Das Windowfarms Project schafft nun Abhilfe! Ein cleveres System aus recycelten PET-Flaschen, in denen die Obst- und Gemüsepflanzen gesetzt werden. Die Flaschen hängen übereinander an einer Schnur. Mithilfe einer kleinen Pumpe wird permanent Wasser nach oben gepumpt, von wo es durch alle Flaschen wieder nach unten läuft. Das Prinzip ähnelt Reisfeldterrassen, bei denen auch kontinuierlich Bewegung im Wasser sein muss, damit die Pflanzen nicht verfaulen. Und der ideale Platz für diese Mini-Gemüsefarm ist natürlich das eigene Fenster.
Ein komplettes Set mit zwei Windowfarm-Reihen gibt es ab $140 im Online-Shop des Projekts zu bestellen (allerdings muss man noch die Flaschen selbst zurecht schneiden).

» Video-Beitrag über das Funktionsprinzip

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Bus Roots: Der fahrende urbane Garten

So könnten später einmal die Dächer von Linienbussen aussehen

urbanophil hat sich zuletzt häufiger mit urbaner Landwirtschaft und Guerilla Gardening beschäftigt (z. B. hier). Zudem war die letzte urbanoFILMS-Veranstaltung dem Thema gewidmet.

Bislang war das Konzept von Grünflächen in der Stadt ja eher statisch. Der Designer Marco Castro Cosio entwickelt derzeit eine mobile Alternative: »Bus Roots« heißt das Projekt, bei dem Grünflächen auf den Dächern von Stadtbussen entstehen sollen. Es gibt bereits einen ersten Prototypen, auf dem erfolgreich ein Sedum auf dem Dach gepflanzt wurde. Würden die gesamten Linienbusse einer Stadt so ausgestattet, würde eine erhebliche Fläche an neuem Grün in der Stadt entstehen.
Der Einsatz von Sedum ist im Straßenbahnoberbau bereits erfolgreich erprobt (wenngleich nicht so ästhetisch wie Rasen). Es ist pflegearm und hat gute luftfilternde und regenwasserabsorbierende Funktion.
Auf diesem Wege könnte der ohnehin umweltfreundliche ÖPNV einen zusätzlichen Beitrag zur Luftreinhaltung in der Stadt leisten.

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