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Schlagwort »urbanes Gärtnern«
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Wachsen lassen! Neue Kampagne des Prinzessinnengartens

Der wunderbare prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin ist potentiell von der Liegenschaftspolitik des Landeseigenen Liegenschaftsfonds bedroht. URBANOPHIL berichtete vor einiger Zeit über die Petition zum Erhalt des prinzessinnengartens.

Um auf die Bedrohung von Verdrängung oder Schließung aufmerksam zu machen, haben prinzessinnengärtner nun eine Kampagne samt Video gestartet: »Wachsen lassen!« lautet das Motto:

Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen für die Bedeutung von Freiräumen. Nur ihr Erhalt schafft die Voraussetzung für soziales, kulturelles und ökologisches Engagement. Wer „Wachsen lassen!“ unterstützt, unterstützt die Idee einer zukunftsfähigen Stadt, an der wir alle gemeinsam mitbauen.

Daher alle, die noch nicht die Online-Petition unterzeichnet haben: Bitte tut es!

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Stadtbienen in Bewegung

Das Imkern wird immer häufiger zu einem modernen Hobby der Großstädter. Stadtbienen produzieren meist mehr Honig als ihre Artverwandten auf dem Lande, weil die Blütenvielfalt in Städten häufig um ein Vielfaches höher ist. Darüber hinaus ist auch der Geschmack des Stadtbienenhonigs häufig intensiver als der von Landbienen. Bienen tragen im Allgemeinen zum Erhalt der Biodiversität in Städten bei und übernehmen hier wichtige Aufgaben beim Bestäuben der zahlreichen Straßen- und Parkbäume sowie der Obstbäume in privaten Gärten. Und dabei sind die Stadtbienen sehr genügsame Tierchen.

Dies bekannter zu machen ist das Anliegen von einer Gruppe (Jung)Imkerinnen, die mit einem durch Berlin „vagabundierenden“ Kunstprojekt auf die Nützlichkeit der Bienen auch in Städten aufmerksam machen möchten.

Ein mobiler Laubenpavillon – als mobiles Bienenmuseum – verbindet echte Bienen mit einem Hängenden Garten und einer künstlerischen Ausstellung. Vier Disziplinen – Imkerei und Architektur, Kunst und Gartenbau – formulieren dort die Möglichkeiten und Schönheiten eines behutsamen und nachhaltigen Zusammenlebens von Honigbienen und Stadtbewohnern. Die wandernde Laube ist Ausstellungsraum und Arbeitsraum zugleich (Projekt Bienenbewegung).

Man lernt, dass ein Bienenstock rund 25 kg Honig pro Jahr produziert und dass das Imkern zwar eine Kunst, aber auch kein Hexenwerk ist. Wer StadtimkerIn werden möchte, wendet sich am besten an das Angebot des Imkerverbands Berlin e.V. Und selbst wer nur einen Balkon und nicht gleich einen Garten besitzt, könnte zum Stadtimker werden: Mit einem Balkonbienenstock ist auch das möglich!

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Petition zum Erhalt des Prinzessinnengarten

Seit einigen Jahren ist „urbanes Gärtnern“ in aller Munde und der vielleicht bekannteste Berliner (wenn nicht gar deutschlandweite) urbane Garten ist der Prinzessinnengarten am Moritzplatz. Weil der Berliner Liegenschaftsfonds (von dem die Fläche gemietet ist) plant, die Fläche zu verkaufen, hat der Prinzessinnengarten eine Petition an den Berliner Senat gestartet, der sich für den Erhalt des Gartens einsetzt. Eine Initiative die urbanophil selbstverständlich unterstützt: Liebe Leser, bitte unterschreiben Sie hier!

Mit  dem Kreisverkehr am Moritzplatz verbindet man nicht unbedingt sofort das Wort „Aufenthaltsqualität“. Hinter dem verrankten Zaun gegenüber vom Modulor-Haus hat sich ein soziales und ökologisches Kleinod entwickelt, welches schnell vergessen lässt, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet. Es wurde schon schon viel über den Prinzessinnengarten geschrieben (z. B. hier, hier oder hier) und auch wir von urbanophil haben dort schon 2010 eine urbanoFILMS-Veranstaltung  durchgeführt. Eigentlich bedarf es nicht vieler Worte, um zu erklären, warum der Prinzessinnengarten erhaltenswert ist. Insbesondere nicht in Zeiten, wo selbst das BBSR ein Forschungsprojekt (pdf) zur Bedeutung des urbanen Gärtnern ausschreibt. Schöne Worte haben auch bereits viele gefunden, die die Petition bereits unterschrieben haben. Von urbanophil gibt es an dieser Stelle statt noch mehr Worten ein paar Fotos:

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Mehr Herz für den Schlossplatz!

In den letzten Wochen wurde viel über das Wetter geklagt: „Achtung Sondermeldung, die Jahreszeiten werden umbenannt: Frühling, Scheiße, Herbst und Winter“ hieß es mitunter… Dabei können Spaziergänge im strömenden Regen zur Klärung von unruhigen Gedanken beitragen und vor allem freut sich die Natur. Berlin’s Parks (und bestimmt nicht nur die) erstrahlen dieser Tage in einem so erfrischendem Grün, wie man es selten erlebt hat im August. Aus diesem Grund kommt derzeit auch eine der schönsten und schlichtesten urbanen Interventionen Berlin’s besonders gut zur Geltung: Das Herz auf dem Schlossplatz! Ein Herz im Herzen Berlins. Ein Herz aus purer Natur, Guerilla Gardening mit Herz sozusagen. Das Herz erstaunt, entzückt und wirft Fragen auf: Denn das Herz gibt es jetzt bereits im zweiten Jahr (oder sogar schon im dritten?), weshalb wir wirklich gerne wissen würden: Wie wurde das denn nun angestellt? Dünger? Feinstes Spezialsaatgut? Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, Antworten dürfen gerne per Kommentar diesem Artikel hinzugefügt werden. Einfacher ist die Lösung bei einer anderen urbanen Garten-Internvention auf dem Schlossplatz, die wir schon vor längerer Zeit dokumentiert hatten. Hier hatte man mit Krokus-Zwiebeln das Wort „Schlast“ gepflanzt…

Der Schlossplatz bietet übrigens nicht nur Freunden des gärtnerischen Müßiggangs Gelegenheit sich auszutoben. Auch ein Tape-Art-Künstler hat sich verwirklicht mit einer expliziten Aufforderung: TAPE THAT. Und so verstehen wir sowohl die Tape-Art, als auch das Herz als Kritik und Kommentar zur aktuellen Situation auf und Diskussion um den Schlossplatz und das Humboldt-Forum (und die Humboldt-Box). Oder sollten wir besser sagen: Zum Nicht-Stattfinden einer wirklichen Diskussion? Hat irgendjemand das Gefühl, dass

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