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Schlagwort »URBANOPHIL«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spacemag#3 »Copy & Paste« erschienen!

urbanophil.net freut sich über das Erscheinen des neuen Spacemags! Die nunmehr dritte Ausgabe des Urban Spacemags widmet sich dem Thema „Copy & Paste“:

Bereits in der Antike wurde in der Architektur und Stadtplanung kopiert. Heute gibt es den Eiffelturm und die Pyramiden von Gizeh als Kopie in Las Vegas und vielerorts mehr. Die Europäische Stadt dient derzeit als Blaupause westlicher Architekten zur Grundsteinlegung einer massiven chinesischen Städteexpansion. Weltweit werden gesellschaftliche Muster und Lebensweisen kopiert, um an anderer Stelle und in neuen Kontexten platziert zu werden.
Copy & Paste steht nach wie vor hoch im Kurs und findet nicht nur im digitalen Habitat erfolgreiche Anwendung. Neue arbeitstechnische Mittel der Serienproduktion holen die Frage nach Original und Kopie immer wieder auf die kulturpolitische Agenda. Kopien werden schneller, besser, überholen das Copyright und nähren Kulturtechniken wie Sampling und Mashup.

Unsere Urbanophilen Tim und Stefan haben auch einen Beitrag mit dem Titel „Reblog, RT@, FWD – Urbane Phänomene, soziale Netzwerke und vernetzte Kommunikation“ zum neuen Heft beigesteuert.
Die neue Ausgabe kann auf der Webseite des Spacedepartments für 9,90 Euro bezogen werden.

In Kürze folgt eine Rezension zum neuen Spacemag hier auf urbanophil.net!

Kunst & Kultur →

urbanophil presents: hörGEHschichten

In Kooperation mit den Machern der hörGEHschichten präsentiert urbanophil am heutigen Samstag einen schönen Stadtspaziergang. Um Anmeldung wird gebeten unter: kms@hoergehschichten.de (damit wir die passende Anzahl an MP3-Playern vorbereiten können). Der Spaziergang dauert rund 2-3 Stunden und endet  bei einem Getränk in der Kindl-Brauerei. Es ensteht ein Unkostenbeitrag von 7 Euro. Bezahlung vor Ort. Treffpunkt: Brunnen am Karl-Marx-Platz.

Die hörGEHschichten sind ein Straßenspaziergang, mit der Geschichten von der Neuköllner Karl-Marx-Straße und ihren Seitenstraßen erzählt werden. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Im Mittelpunkt der hörGEHschichten stehen die Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter und Zeitgenossen der Straße. Durch ihre Geschichten, die sie in unzähligen Interviews erzählt haben und die in Originalstimmen in die Straßenführung eingebunden sind, lernt man die Besonderheiten und Eigenheiten der Karl-Marx-Straße kennen. Herr Schönemann vom Café Rix formuliert das so: „Naja, also dieses ‚typisch Neukölln’ gibt es immer wieder. Einmal kam zum Beispiel eine Dame rein mit einem Einkaufswagen voller Cola-Dosen, schob den hier rein, setzte sich hin, machte die erste Dose auf und fing an zu trinken. Ich sag, ‚Sie mögen bestimmt Coca Cola trinken, wir bieten die auch an.‘ ‚Ach so‘, meinte sie, ‚hab ich gar nicht dran gedacht‘. Naja, das ist typisch Neukölln.“

Die Projektmacher Isobel Egan, Julie Köpper, Till Kolshorn und Christina Pachaly sind eine Gruppe aus Architekten und Stadtplanern und haben ein besonderes Interesse an der Stadt und den Menschen die darin leben.

Hier zum Flyer: hörgehschichtenführung-kms

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Rettet die Soziale Stadt“

Das Thema der Kürzungen der Städtebauförderung beschäftigt die Fachwelt und Urbanophil weiter. Denn es wird zunehmend konkreter, bei welchen Städtebauförderungsprogrammen besonders heftig eingespart werden soll. Wie auch schon Urbanophil berichtete: Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ ist vermutlich besonders stark von den Kürzungen betroffen. Vor allem die zahlreichen sozialen und integrativen Projekte in den Gebieten mit Quartiersmanagement sind in Gefahr – insbesondere vor dem Hintergund der aktuellen Debatten um die Integrationspolitik eine mehr als fragliche Schwerpunktsetzung. Deshalb wurde die Online-Petition „Rettet die Soziale Stadt“ von Berliner Quartiermanagern ins Leben gerufen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zu Unterschreiben findet ihr auf dem Blog SozialeStadt2011.

Informationen zur Städtebauförderung und zur bereits abgeschlossenen Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ von Urbanophil gegen die Kürzung der Städtebauförderung gibt es hier.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadt fördern! Statt kürzen. – Petition an Ramsauer verschickt

Vor einigen Tagen hat urbanophil die Unterschriftenliste der Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ an Bundesminister Peter Ramsauer und weitere Personen im BMVBS versendet.

Die geplante Kürzung ruft nach wie vor kritische Stimmen hervor – so auch auf dem 4. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungskongress in Nürnberg. Denn auch, wenn Herr Ramsauer in seiner Eröffnungsrede davon spricht, dass es ihm gelungen sei, dass die „Städtebauförderprogramme und die Gebäudesanierungsprogramme weiter geführt werden können“, so heißt das nicht, dass die Kürzungen zurückgenommen wurden. Es wird noch diskutiert und es ist noch nicht entschieden, wie die Städtebauförderung in Zukunft ausgestattet und organisiert sein wird. Es bleibt spannend – urbanophil wird berichten.
Dank an alle Unterzeichner und Unterstützer der Petition: Hier findet ihr die  anoymisierte Unterschriftenliste im pdf-Format.

Kunst & Kultur →

OUTRACE-Installation in London

Vom 16. bis zum 23.09.2010 war am Trafalgar Square in London die interaktive Lichtinstallation “OUTRACE“ zu sehen. Die Installation des Künstlers Clemens Weisshaar, die während des London Design Festival gezeigt wurde, bestand aus acht Industrierobotern, die von Audi zur Verfügung gestellt wurden, an die LED-Lampen angebracht waren. Über das Internet konnte die ganze Welt auf diesem Wege Nachrichten nach London senden, die nachts auf dem Platz von den Robotern projiziert wurden. So auch die oben stehende Nachricht von urbanophil.

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