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urbanoSalon # 5 – Gesa Ziemer: Komplizenschaft

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Mit Beginn des Herbsts lädt urbanophil in Kooperation mit dem spacedepartment zum urbanoSALON#5, der die “Komplizenschaft” von Gesa Ziemer thematisieren wird. Nach einer Buchvorstellung durch die Autorin werden Marco Antonio Reyes Loredo und Jens O. Brelle den Inhalt kommentieren.

Komplizenschaft kann als bewusste Gegenbewegung für eine andere Form von Partizipation und Zusammenarbeit verstanden werden. Komplizen…

sind Menschen, die gemeinsam eng verflochten zur Tat schreiten. […] Komplizen verbünden sich, um alternative Ordnungen herzustellen, die manchmal schwer durchschaubar, häufig konspirativ, aber wirksam ihren Effekt erzielen. Dafür ist die Doppelstruktur von legal und illegal von großer Bedeutung, denn erst soziale, ästhetische, manchmal gar juristische Grauzonen ermöglichen die Entstehung neuer Öffentlichkeiten.

Übertragen auf Stadtplanung und Architektur ergeben sich spannende Diskussionsstränge, die traditionelle Beteiligungsmuster in Frage stellen und neue Handlungslogiken erfordern. Anhand des Buches sollen diese gemeinsam mit Marco Antonio Reyes Loredo von den Konspirativen Küchenkonzerten und dem Art Lawyer Jens O. Brelle aufgegriffen und reflektiert werden.

Mittwoch, den 23.10.2013, 19.00 Uhr |
Lokal e.V., Max-Brauer-Allee 207, 22765 Hamburg

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

urbanoSalon#4: Walter Siebel im Gespräch

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Vor über 25 Jahren ist das bedeutende Werk „Neue Urbanität“ von Hartmut Häußermann und Walter Siebel zum Denken über die Stadt erschienen. Am 24.04.2013 wird sich urbanophil mit Prof. Dr. Walter Siebel darüber unterhalten, welche Implikationen in der heutigen Zeit gesehen werden und welche Fragen zukünftig wichtig werden.
Wir möchten beispielweise darüber reden, wie sich das Berufsbild des Planers geändert hat oder wie man den Begriff Nachbarschaft in der heutigen globalen Gesellschaft definiert.

Alle Interessierten sind am 24.04.2013 um 20.00 Uhr zu diesem Gespräch in das Deutsche Architektur Zentrum DAZ, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin eingeladen. Das Interview wird zeitgleich auf den Blog www.urbanophil.net gestreamt, denn wir wollen Sie (wenn Sie nicht anwesend sein können) auch online beteiligen: Stellen Sie Fragen über Facebook (www.facebook.com/urbanophil) und Email (info@urbanophil.net).

Der urbanoSALON#4 findet mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V. – Regionalgruppe Berlin/Brandenburg statt.

Der Livestream wird unter folgender Adresse übertragen: http://www.ustream.tv/channel/urbanophil
Zu Beginn kommt ein kurzer Werbespot, danach geht es gleich weiter!

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19. Februar: UrbanoSalon # 3 – metroZones: Urban Prayers

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Abb. metroZones | Assoziation A

Der erste urbanoSalon im Jahr 2013 wird sich dem Thema „Urban Prayers“ widmen und dafür die gleichnamige Publikation sowie die Publikation „Faith is the Place“ von metroZones vorstellen. Als Ort wurde der Fo-Guang-Shan-Tempel gewählt, in dem Stephan Lanz die zentralen Inhalte vorstellen und anschließend mit Eszter Gantner und Tabea Scharrer diskutieren wird. Folgende Inhalte werden im Zentrum der Veranstaltung stehen:

Beeinflusst von heute überholten Modernisierungstheorien hat die Stadtforschung urbane Modernität in der Regel mit Säkularität gleichgesetzt. Aber die Städte haben sich im Zuge der rapiden globalen Urbanisierungsprozesse in den letzten Dekaden keineswegs säkularisiert. Vielmehr ist die vieldiskutierte Wiederkehr des Religiösen, insbesondere im Rahmen von christlichen Erweckungsbewegungen, islamistischen Strömungen, synkretistischen Kulten oder dem Hindu-Nationalismus, ein primär urbanes Phänomen. Und so beschränkt sich ‚Urban religion‘ in gegenwärtigen Metropolen keineswegs auf städtische Nischen­ und Minderheiten sondern interagiert mit modernsten Formen von Urbanität. Auf der Basis der empirischen Forschungen des laufenden Projekts „Global Prayers – Redemption and Liberation in the City“ werden neuartige Verflechtungs­formen zwischen dem Städtischen und dem Religiösen anhand von Beispielen aus Lagos, Rio de Janeiro, Beirut, Istanbul und Berlin diskutiert.

Dienstag, der 19.02.2013, 18.30 Uhr |
Fo-Guang-Shan-Tempel, Ackerstr. 85-86, 13355 Berlin

Zudem besteht die Möglichkeit, ab 17 Uhr an einer kostenfreien, öffentlichen Führung im Tempel teilzunehmen und sich die Räumlichkeiten anzusehen. Von Seiten des Tempels wird eine kleine Bewirtung angeboten.

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Besprechung zum urbanoSALON

Unser Gastautor Christian Berkes hat ein halb-fiktives Besprechungsprojekt gestartet. Der erste Teil (pdf) findet sich auf seiner Seite und beschäftigt sich mit dem urbanoSALON #2.

(…) Kurz darauf vibrierte Tantins Handy, die Mauern des Architekturzentrums brachen geräuschlos in sich ein und verschränkten sich zu einer einzigen Fläche. Inmitten dieser das stehende Publikum. Eine Sekunde später war alles wie vorher und Tantin fragte sich, wo Nikolai Roskamm geblieben war? Einfach so verschwunden. Schade, dachte Tantin.

Kommentare und Anmerkungen sind gerne gesehen.

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11.Oktober: urbanoSALON # 2 – Mara-Daria Cojocaru: Die Geschichte von der guten Stadt

Mit Beginn des Herbsts lädt urbanophil zum urbanoSALON#2,der sich der „Geschichte der guten Stadt“ widmet. Nach einer Vorstellung des gleichnamigen Buches von Mara-Daria Cojocaru diskutiert die Autorin mit Nikolai Roskamm und Friedrich von Borries.

Thema des Buches ist eine Rekonstruktion der normativen Momente und Funktionen des Stadtbegriffes, der für Cojacaru vor allem Produzent und Rezipient von Normativität ist. Die These der Autorin lautet, dass es sinnvoll ist, an einer Vorstellung von der »guten Stadt« festzuhalten. Dieser Topos bildet eine Konstante der normativen Reflexion der menschlichen Lebensform, die dadurch, dass die Stadt zum eigentlichen menschlichen Habitat geworden ist, neue Bedeutung erlangt. Durch eine kritische Rekonstruktion der Geschichte von der »guten Stadt« anhand klassischer sowie zeitgenössischer Beiträge – von Platons Kallipolis über Le Corbusiers Ville Radieuse bis zu von Borries‘ Klimakapseln – berichtet Mara-Daria Cojocaru, wie ein gewisser Rest-Utopismus das gesellschaftliche Handeln in den Städten begleitet. Sie zeigt: Nicht die gebaute Umwelt bringt bedeutsame Formen von Gesellschaft hervor – vielmehr verhält es sich umgekehrt. (Link zur Rezension auf urbanophil)

Donnerstag, den 11.10.2012, 20.00 Uhr |
Deutsches Architektur Zentrum DAZ, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin-Mitte

Die Ausstellung „Umsicht – Regards – Sguardi“ im DAZ ist zudem ausnahmsweise von 14 bis 22 Uhr geöffnet und kann so vor oder nach der Buchvorstellung angesehen werden! Sie zeigt umsichtig ausgeführte Projekte aus der Schweiz, die sich exemplarisch und überraschend mit ihrer Umwelt auseinandersetzen.

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