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Schlagwort »USA«
Video, Film & Fotografie →

Ein autofreies L.A.

http://vimeo.com/11986171

Der Künstler Ross Ching ein time-lapse-Video geschaffen, welches L.A. ohne das dort sonst am meisten vorkommende Fortbewegungsmittel zeigt: das Auto. Es wirkt surreal, wenn die vielspurigen Strassen komplett leer sind. Inspiriert durch die Fotoserie Empty LA von Matt Logue fragte sich Ross Ching:

“What if tomorrow everyone’s car disappeared. What would that scene look like? How would people react? How quickly would the atmosphere rebound from centuries of fossil fuel emissions?“

Und als Antwort auf diese Fragen entstand das obige Video.

[via nerdcore]

Städtebau & Architektur →

Der ungebaute Flughafen von Manhattan

urbanophil berichtete vor kurzem über spektakuläre Flughafenarchitektur weltweit. Dass es noch weitaus radikale Visionen gab, zeigt dieses beeindruckende, ungebaute Beispiel von einem Flughafen in Manhattan. Der Immobilienentwickler William Zeckendorf schlug 1946 vor, einen Zentralflughafen auf Manhattan zu errichten, der sich über 144 Blocks mit einer Fläche von über 4 Mio. Quadratmeter erstrecken sollte. Das Flughafengebäude sollte etwa 70 Meter hoch sein. Die Start- und Ladebahn sollte somit weit über dem Straßenniveau von Manhattan liegen. Neben einer direkten Autobahnzufahrt sollten zudem direkte Anlegestellen für die Schiffe auf dem Hudson River haben. Eine faszinierende urbane Utopie, die so nie umgesetzt wurde.

Nie gebaute stadtplanerische und architektonische Visionen von ähnlicher Qualität für Berlin sind ab dem 15. Juli 2010 in der Ausstellung „Das ungebaute Berlin“ im Café Moskau in Berlin zu sehen.

via ArchiDose

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

What if… Ein Central Park über einem Highway in L.A.?

In New York wurde vor einem Jahr ein Park auf einer ehemaligen Hochbahntrasse eröffnet: Die High Line ist wohl das am meisten beachtete Nachnutzungsprojekt für Verkehrsinfrastruktur der Welt. Zu recht!, wenn man die gestalterische Qualität des Parks sieht. Und auch wenn man sich den langjährigen Prozess betrachtet, der die ursprünglich zum Abriss vorgesehene Hochbahn gerettet hat. Und dennoch: Die High Line hat nicht nur Freunde. Der Park, der nach langjährigem zivilgesellschaftlichen Kampf umgesetzt werden konnte, wurde mit US$ 50 Mio. von der Stadt New York gefördert – wohl auch nicht ohne Hintergedanken. Und so haben sich nicht von Ungefähr seitdem Immobilienspekulationen entlang des Parks entwickelt. Die Mieten (sofern nicht ohnehin alles nur Eigentum ist) sind massiv gestiegen, gefolgt von Luxushotels und weiteren Aufwertungsprozessen.
Nun wird in Los Angeles diskutiert, ob über dem Highway 101 ein neuer Central Park entstehen könnte. Während die US-amerikanische Stadt an sich, aber L.A. im Besonderen ohne Zweifel einen solchen Park gut gebrauchten könnte, scheint die High Line ein schrecklich-schönes Beispiel zu sein, was dadurch induziert werden kann.

Renderings vom Park-Projekt in L.A. finden sich bei Inhabitat.

Kunst & Kultur →

Beautiful Brutes – Brutalismus in New York

Die New York Times hat eine hübsche Bilderserie mit Tuschezeichnungen des Künstlers Knickerbrocker von Gebäuden des Brutalismus in New York veröffentlicht.
Von Knickerbrocker illustriert wurden folgende Gebäude:

Ein paar Ergänzungen zu der Sammlung finden sich auch noch im Diskussionsforum von archinect.

Kunst & Kultur →

DIY-Urbanismus: DoTank:Brooklyn

Die Gruppe DoTank:Brooklyn aus New York hat sich dem Do-It-Yourself-Urbanismus verschrieben.

By catalyzing local intellectual capital, we carry out interventions meant to improve the built environment. We connect, capture, build, design, and produce, and above all else, we Do.

So baut DoTank:Brooklyn Stadtmöbel aus Europaletten und platzierte sie im Stadtraum, baut Fahrradständer im Guerilla-Stil auf (dazu auch sehenswert die Guerilla-Fahrradsspuren einer anderen Aktivistengruppe) oder projiziert die interaktiv auf WeSee.Us gepostete Fotokommunikation im öffentlichen Raum.

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