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Schlagwort »Vortrag«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Donnerstag: Die Verdopplung der Berliner Kulturinstitutionen zu Zeiten von Teilung und Mauer

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin. Foto: V. Pfeiffer-Kloss

Am kommenden Donnerstag findet in der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße die Auftaktveranstaltung zum 2. Teil der Reihe Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin statt. Thema ist die Museumslandschaft Berlins zu den Zeiten der Teilung: Wie wurden die Bestände aufgeteilt? Welche Pläne gab es in Ost und West für die Weiterentwicklung der Sammlungen? Wurden neue Museumsbauten geplant und ausgeführt? Wie war das wissenschaftliche und kuratorische Arbeiten mit geteilten Beständen, die sich in zwei getrennten Stadthälften befanden? Gab es einen mauerüberschreitenden fachlichen Austausch zwischen den Institutionen und ihren Mitarbeitern?

Antworten auf diese Fragen und weitere interessante und überraschende Einblicke in die Museumsarbeit im geteilten Berlin geben die Zeitzeugen Wolf-Dieter Heilmeyer und Günter Schade. Der Archäologie Prof. Dr. Heilmeyer war von 1978-1991 Direktor des Antikenmuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (West), von 1992 bis zu seiner Emeritierung 2003 Direktor der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Prof. Dr. Günter Schade (Kunsthistoriker) war von 1962 bis 1983 Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost) und von 1992 bis zu seiner Pensionierung 1998 stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz.

Einen kommentierenden Blick auf die aktuelle Berliner Museumslandschaft mit Fragen an die zukünftige Entwicklung gibt Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Es moderiert die Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper. Die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ ist eine Kooperation der Stiftung Berliner Mauer mit der Technischen Universität Berlin und mit urbanophil e.V.

Beiträge: Wolf-Dieter Heilmeyer (Archäologe)
Günter Schade (Kunsthistoriker)
Kommentar: Verena Pfeiffer-Kloss (urbanophil)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Ort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, S Nordbahnhof
Beginn: 19 Uhr
Der Einritt ist frei.

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Spannende Winterabende: Teil II der Reihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“

Flyer der Vortragsreihe "Teilung und Mauer"

Am 29. November 2012 beginnt die Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. (Foto: Flyer der Vortragsreihe)

Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Innerhalb der herrschenden Strukturen entstandene Handlungsspielräume wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel – aber oft auch höchst unterschiedlich – setzten sich international wirkende Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen.

In diesem Winter setzt die Stiftung Berliner Mauer gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und urbanophil die 2011 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ (zum ersten Teil der Reihe 2011) fort. Wie im letzten Jahr werden unterschiedliche Aspekte des doppelten Berlin herausgegriffen und es berichten jeweils ein in der geteilten Stadt aktiver Akteur aus Ost- und West-Berlin über das Thema. Im Anschluss erfolgen ein Kommentar aus heutiger Sicht und ein gemeinsames Gespräch mit dem Publikum.

2011 erinnerten manche Protagonisten bei diesen Vorträgen und den regen Diskussionen Geschichten und Details, die sie selbst bereits lange vergessen geglaubt hatten und die dem Publikum ganz neue Einblicke in die Stadtentwicklung zur Zeit der Teilung schenkten. An diese kostbaren und faszinierenden Gespräche knüpft die Reihe 2012 mit neuen Themenabenden und neuen Zeitzeugen an:

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