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Schlagwort »Wahrnehmung«
urbanoREVIEW →

Buchrezension: „Das Erbe des Flanierens“ von Karsten Michael Drohsel

Abb. transcript Verlag

Schon nach den ersten Seiten merkt der Leser, dass „Das Erbe des Flanierens“ ein besonderes Buch ist. Wie beim Flanieren streift der Blick direkt zu Beginn interessiert über Textfragmente und Hervorhebungen, die in das Layout eingearbeitet sind und ihm dadurch Spannung verleihen. Es ist aber keine Beliebigkeit eingestreuter Zitate und Gedanken, sondern von Anfang an ein Trainieren der eigenen Wahrnehmung, das Karsten Michael Drohsel im Sinn hat und das, ganz im Sinne des Buches, einen neuen Blick auf altbekannte Muster bedingt. Der Autor, selbst Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplaner, distanziert sich von Anfang an von einigen klassischen Verfahren der räumlichen Planung und entwirft mit dem Souveneur eine Methode, die ganz neue Zugänge zu unserer gebauten Umwelt bietet.

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Kunst & Kultur →

Randomwalks – Zufallsspaziergänge am 24. Mai 2014 in Muggenhof

Wenn ihr Lust auf fünf verschiedene kleine Stadtspiele habt, die per Zufall ausgelost werden und euch mit Sicherheit an Orte bringen werden, die ihr bislang weder kennt, noch vermuten würdet, dann seid ihr am kommenden Wochenende herzlich eingeladen zu Zufallserkundungen und zum Verirren in Muggenhof und Umgebung:

Zufällig findet man vieles, auch M.C. Escher in Belgrad

Zufällig findet man vieles, auch M.C. Escher in Belgrad

Randomwalks #1-5, Samstag, 24. Mai 2014, 14.00 Uhr

Treffpunkt: vor der Quelle, nahe U Eberhardshof, Nürnberg-Muggenhof

Dauer: ca. 3,5 Stunden

Die Walks werden Angeboten von Karsten Michael Drohsel II Urbanophil und Mikromakrowelt

Weitere Infos findet ihr hier und hier

Eine Dokumentation von Randomwalks in Berlin hier

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SA. 14.12.2013 14:00 Uhr: Stadtforschertraining #06 mit Sebastian Strombach

Sebastian Strombach macht sich im letzten Stadtforschertraining in diesem Jahr auf die Suche nach den sichtbaren und unsichtbaren Stätten und Städten, die sich im Laufe der Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte in Berlin übereinander gelegt haben oder unter die historischen Schichten gegraben wurden.

Hinweise auf geheime Wege?

Hinweise auf geheime Wege?

Unter dem Motto DER TUNNEL – UNSICHTBAR-SICHTBAR ODER SICHTBAR-UNSICHTBAR? führt der Spaziergang oberhalb des Tiergartentunnels an die versteckten, unsichtbaren und sichtbaren Orte, die auf den Tunnel und die Geschichte, die sich mit dem Ort und dem Bauwerk verbindet, verweisen.

Alle Infos zu Thema, Zeit und Ort, könnt ihr auf  dem Blog der Veranstalter mikromakrowelt nachlesen.

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SA. 17.08.2013 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #04 MIT KARSTEN MICHAEL DROHSEL

startpunkt

Zufällige Spaziergänge, sog. Random Walks, sind eine Möglichkeit sich von der Orientierung in der Stadt zu verabschieden und zumindest für kurze Zeit verloren zu gehen. Wenn dann noch auf sämtliche Smartphones und Navigationsapplikationen verzichtet wird, macht es großen Spaß zu sehen, wohin der Weg führt, wem und was man begegnet und mit welchen Impressionen und Geschichten man wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. In diesem Sinne lädt mikromakrowelt* zum vierten Stadtforschertraining ein. Es werden insgesamt fünf verschiedene Random Walks angeboten, die ganz unterschiedliche Aufgaben für euch bereithalten.

Termin: Samstag 17. August 14 Uhr s.t. Treffpunkt ist die Eisdiele Vanzella Gneisenaustraße 2 (Ecke Mehringdamm, direkt neben der Filiale der Commerzbank). Dauer ca. 3 Stunden. Im Anschluss ist eine Einkehr in ein ortsnahes Café geplant.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden oder Vermittelnden und die Materialien geben könnte. Manche Materialien werden nur gegen Pfand ausgegeben.

Das Stadtforschertraining findet zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag statt. Der nächste Termin ist am 19. Oktober. Alle weiteren Infos auf der Webseite von mikromakrowelt

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Was Höhenangst verrät

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(„Skywalking“ auf dem Fernsehturm von Macau, China; Quelle: ajhackett)

Für Baumeister Solness kann es, in dem gleichnamigen Theaterstück von Henrik Ibsen, weder architektonisch noch beruflich hoch genug gehen. Ironischerweise leidet aber gerade er an Höhenangst, welches ihm schließlich zum Verhängnis wird, als er den Richtkranz an seinem eigenen Haus anbringen will.

Eine us-amerikanische Studie wartet dieser Tage mit einer interessanten These zu den Ursachen von Akrophobie auf. In einem Versuch sollten 43 Personen visuell vertikale Entfernungen einschätzen und wieder geben. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen mit Höhenangst eine schlechtere räumliche Wahrnehmung haben bzw. die Entfernung wesentlich schlechter einschätzen konnten. Positiv vor allem für Architekten ist an dieser Schlussfolgerung, dass sie durch das Trainieren ihrer Distanzwahrnehmung gleich auch die Angst vor Höhen therapieren können.

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