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Schlagwort »Warschau«
Städtebau & Architektur →

Berlin-Warsaw Urban Design Workshop 2010 | Teil 1

Foto: Piotr MaciaszekDer gemeinsame Urban Design Workshop zwischen der Architekturfakultät der Politechnika Warszawa und dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin hat mittlerweile eine langjährige Tradition (siehe die Veröffentlichungen der Ergebnisse der vergangenen Workshops 2006, 2007, 2008 und 2009). In den letzten Jahren wurden die Workshops geleitet von den Mitgliedern von urbanophil Nikolai Roskamm und Stefan Höffken (Workshop 2009).

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Knot – Eine mobile Plattform verbindet das Reale mit dem Imaginären

„The Knot“ nennen Markus Bader (raumlabor berlin), Oliver Baurhenn (DISK/CTM), Jakub Szreder und Raluca Voinea (E-cart.ro) die von ihnen entwickelte mobile, urbane Kunstinstallation, die im Rahmen des internationalen Projekts „The Promised City“ des Goethe-Institut und des Polnischen Institut Berlin entstanden ist und die ab heute in Berlin zu sehen ist.

„The Knot“ ist eine mobile Plattform für künstlerische Präsentation und Produktion, die 2010 nach Berlin, Warschau und Bukarest reist. In jeder der drei Städte besetzt sie für einige Wochen Bereiche im öffentlichen Raum und bietet sich als freier Begegnungs-, Austausch- und Experimentierraum an.

Kernstück des Projekts ist eine speziell dafür entwickelte Konstruktion, die sich an verschiedene urbane Situationen anpasst und sich leicht erweitern und transportieren lässt. Die Konstruktion wurde vom Architekturbüro raumlabor Berlin konzipiert. Abgestimmt auf die programmatischen Bedürfnisse des Projekts erfüllt sie verschiedene Funktionen: sie ist Werkstatt, Küche, Café, Labor, Klassenzimmer, Bühne, Studentenwohnheim, Disco, Ausstellungsraum und Archiv in einem.

Das internationale, interdisziplinäre Projekt „The Promised City“ beschäftigt sich mit den Verheißungen und Glücksversprechen der Metropolen des 21. Jahrhunderts am Beispiel von Berlin, Warschau und Mumbai.

Standorte von „The Knot“ in Berlin:

  • 28.04. – 01.05.2010: Matthäikirchplatz
    Pre-Opening: Mittwoch, 28.04.2010, ab 18.00 Uhr; Opening: Donnerstag, 29.04.2010, ab 13.00 Uhr, Party ab 20 Uhr
  • 03.05. – 16.05.2010: Mariannenplatz
  • 17.05. – 30.05.2010: Tempelhof, Eingang Columbiadamm

Alle Standorte (auch in Warschau und Bukarest) und das komplette Programm von „The Knot“ unter http://www.goethe.de/ins/pl/lp/prj/cit/kno/kpb/deindex.htm und im Terminkalender von urbanophil.

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Neuerscheinung: Przy Bazantarni, Warsaw – Public Space and Gated Communities

ISR Graue Reihe Heft 26

In der Grauen Reihe des Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin ist der Bericht des (u. a.) von den beiden urbanophilen Nikolai Roskamm und Stefan Höffken geleiteten Urban Design-Workshops „Przy Bazantarni, Warsaw“ erschienen, der in Kooperation mit der Warsaw University of Technology 2009 durchgeführt wurde.

Aufgabenstellung des Workshops war es, über die Funktion der Przy Bazantarni nachzudenken und räumliche Strategien zu entwickeln, ob und wie der dortige Freiraum zu einem benutzerfreundlichen öffentlichen Raum umgestaltet werden kann. Die Przy Bazantarni ist geprägt von Wohngebieten aus unterschiedlichen baulichen Phasen, viele davon sind als sogenannte `Gated Communities’ organisiert. Die meisten der in den letzten Jahren neue entstanden Wohngebiete in Warschau sind großräumig umzäunt und vehement vom öffentlichen Raum abgeriegelt. Der Zugang zu diesen Wohnkomplexen ist nur den Bewohnern und berechtigten Personen gestattet, an den Eingangstoren wachen Sicherheitsdienste vor unbefugtem Betreten. Der öffentliche Raum der polnischen Hauptstadt ist daher besonders in den nicht zentralen Bereichen enorm fragmentiert, die Wohnsiedlungen ergeben ein unzusammenhängendes Netz von kleineren und größeren Inseln im kaum noch städtisch anmutenden Umfeld. Im Workshop wurde versucht, städtebauliche Annäherungen an ein solches städtebauliches Umfeld zu erarbeiten.

Weitere Informationen und kostenloser Download der Veröffentlichung unter www.isr.tu-berlin.de/grauereihe.

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Gated Warsaw

Im folgenden Beitrag setzt sich die Monika Komorowska mit Gated Communities auseinander, die in Warschau in den letzten Jahren ein bestimmendes Element der Stadt geworden sind. Der Artikel ist Teil der demnächst anstehenden Publikation zum städtebaulichen Workshops Warschau – Berlin, der an der TU Berlin und der Politechnika Warschau durchgeführt wurde.

Marina_Mokotow

The gate to Marina Mokot??w, with divided acess for inhabitants and guests. (Foto: M. Komorowska)

The development of Warsaw is bubble-like. During the twenty years that have passed from the fall of communism, the city has been growing chaotically without the general long-term strategy. The key word to this period is privatization, not only in relation to the economy, but also to space. Predominantly lacking master plans, Warsaw grew according to the most exuberant ideas of developers welcomed by the city authorities. This is the reason why, when visiting Warsaw for the fi rst time, it is easier to fi nd a commercial center, then a true center of Warsaw. The malls with their controlled access and illusion of a street life – are not the only example of privatization of space, retail bubbles appeared on the map of Warsaw as quickly as housing bubbles.

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Der menschliche Zaun als Antwort auf Gated Communities in Warschau

Living-Fence_klein

Im Rahmen des von den Urbanophilen Nikolai Roskamm und Stefan Höffken geleiteten städtebaulichen Workshops Warschau – Berlin an der TU Berlin und der Politechnika Warschau entstanden neben städtebaulichen Entwürfen auch kritische Auseinandersetzungen mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Warschau. Einer der Studierenden, Mateusz Maj, beschreibt im folgenden Artikel eine daraus resultierende Idee, um auf die zunehmenden Gated Communities in der Region Warschau zu antworten. Der Natolin Reactor als künstlerisch-kreative Aktion, soll einen kritischen Blick werfen und Anstoss zu einer Debatte um die zunehmende Privatisierung und Abgrenzung des öffentlichen Raumes in Warschau geben.

//Gastbeitrag von Mateusz Maj//

The life in Warsaw suburbs changed in the last years. Gated communities bloom. Dealing with the Przy Ba?ºantarni Street Natolin – a district of Warsaw – our group dealt with the topic of gating the private space. Analyzing the history and the current situation we developed the NATOLIN REACTOR – a part of which was the Living Fence Day.

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