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Schlagwort »Wien«
Städtebau & Architektur →

Schaut unter diese Städte!

Der – noch immer so erhaltene – Bahnhof Stephansplatz in Wien im Jahr 1990.

Zwei urbanophile im Untergrund: Verena Pfeiffer-Kloss und Ralf Liptau schauen in einer neuen Publikation auf kunsttexte.de unter die beiden Hauptstädte Wien und Berlin. Unter beiden Orten wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert ordentlich gebuddelt, um bestehende Nahverkehrsnetze erheblich zu erweitern. Die Bauaufgabe U-Bahnhof wurde dabei in gestalterischer Hinsicht ganz unterschiedlich gelöst. Bei den jeweiligen Konzeptionen der Stationen ging es um nicht weniger als die ganz grundsätzliche Frage danach, was das aus architektonischer Sicht überhaupt ist: Ein U-Bahnnetz. Erste Antworten finden sich hier!

Der – inzwischen entkernte – U-Bahnhof Rathaus Steglitz in Berlin im Jahr 2014.

Urbane Mobilität →

„Urban Hitchhiker“ bei den Walking Visionaries Awards Vienna 2015

Im Rahmen der größten internationalen Veranstaltung für den Fußverkehr in Städten, der Walk21 Konferenz,wurde dieses Jahr ein Wettbewerb ausgelobt, innerhalb dessen visionäre Konzepte für den Fußverkehr bzw. innovative Projekte, die für die  Potentiale des Gehens in Stadtentwicklung und -gestaltung werben, vorgestellt werden sollen.

Karsten Michael Drohsel und Thomas Kerekes haben zu diesem Anlass ein neues Format entwickelt, das in einem größeren Rahmen bekannt gemacht und praktiziert werden soll – den „Urban Hitchhiker“: Thomas und Karsten wollen sich im Rahmen der Konferenz mit den Besonderheiten ausgewählter Wiener Stadtgebiete beschäftigen und sich als urbane Anhalter durch das Geflecht der Stadt bewegen (lassen).

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Die Idee ist es sich als Begleitung von Menschen anzubieten, die sich bereit erklären jemanden auf ihrem Weg mitzunehmen und bereit sind Fragen zu ihrem Weg, dem Ort und der Verortung im Viertel zu beantworten, oder vielleicht sogar selber ein Interesse haben, über das unterwegs gesprochen werden kann.

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Urbane Mobilität →

Trains of Thoughts – Gedanken und Züge

Wer jeden Tag U-Bahn fährt, kennt vielleicht das Gefühl, dass dieses unterirdische Gewirr aus Linien und Knoten mehr ist, als die bloße Funktion für den öffentlichen Massentransport verspricht. Während die einen im Dunkel unter der Stadt den nötigen Abstand zum aufzehrenden Alltag oberhalb finden, grübeln die anderen über gänzlich andere Dinge nach. Steht die U-Bahn in Moskau für die vergangene Zeit der Vormachtstellung innerhalb des sozialistischen Blocks, schürt sie in Hongkong die Angst vor fortschreitender Gentrifizierung und Filialisierung.

Timo Novotny hat sich in seinem unglaublich vielseitigen Film in all diese unterschiedlichen Blickwinkel hineinversetzt. Entstanden ist eine Mischung aus Musikvideo und Kurzgeschichten-Sammlung in und über die Metro. Portraitiert werden Menschen und ihre Bahnen in New York, Los Angeles, Tokio, Hongkong, Moskau und ein bisschen Wien.

„If I really keep using this packed train every day, maybe I can decide that suicide is better somehow.“

Sie philosophieren über die Selbstmordrate auf der Yamanote Line, die sakrale Architektur in Moskaus Bahnhöfen oder die sozialen Unterschiede in der Benutzung der Züge in LA – wer es sich leisten kann, fährt mit dem Auto. Dieses Kaleidoskop – hier passt der Begriff wirklich! – ist noch bis Montag, 6. Januar, in der Mediathek arte+7 zu sehen und danach hoffentlich ganz bald auch als DVD erhältlich.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Diese Woche: URB4NIZE FESTIVAL in Wien

Leider sind wir etwas spät dran dieses Jahr, aber wie in den letzten Jahren soll der Ausruf „Auf nach Wien“ auch dieses Jahr die Eine oder den Anderen nach Wien, zum mittlerweile vierten Urbanize Festival eines unserer absoluten Lieblingsmagazine, der dérive, motivieren.

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Unter dem Motto „Citopia Now“ möchte das Festival nicht nur an die alten, lange nicht mehr aktuellen Utopien erinnern, sondern aktiv an einer „schönen Utopie einer lebenswerteren und gerechteren Stadt“ arbeiten.

Die Voraussetzungen für eine lebenswertere Stadt und eine gerechtere Stadtgesellschaft werden in der Gegenwart geschaffen. Wie diese Stadt aussehen kann und soll, ist nicht festgeschrieben. Eine Vorstellung davon keimt im urbanen Handeln, in politischen Debatten und Aktionen. Wo aber beginnt der Weg nach Citopia? Wie die Lücken im löchrigen Netz der herrschenden Verhältnisse fruchtbar machen und neue Modelle des urbanen Miteinanders finden? Wo ansetzen in der Fülle der Situationen, die im Alten verharren, obwohl Änderung längst überfällig ist?

Um Citopia nicht nur in der Theorie auszuloten, sondern auch in der Praxis zu erproben sind wieder viele Expertinnen und Experten eingeladen, die auf unzähligen Veranstaltungen unterschiedlichster Art über ihre Erfahrungen, Projekte und Forschungen sprechen und diese mit dem Publikum praktizieren. U.a. vertreten sind Jeffrey Ho, das sehr spannende CIT Kollektiv aus Wien, Andrej Holm und viele andere.

Begleitend wird eine Filmreihe den Diskurs erweitern und neben DJ-Begleitung die Abende bespielen.

Alle weiteren Infos über das Festival hier und das neue dérive Magazin findet ihr hier

 

Video, Film & Fotografie →

Vienna on Steroids – Hyperlapse Wien

Wer sagt denn, dass es in Österreich immer gemütlich und langsam à la Wiener Kaffeehaus zugehen muss? Dieses schicke Timelapse-Video von Wien geht ziemlich rasant ab. Viel Spaß!

via architekturvideo.de

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