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Schlagwort »Wohnen«
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Kiez. Boden. Gemeingut. – Experimentdays 2018 in Berlin

Die Netzwerkveranstaltung EXPERIMENTDAYS.18 lädt vom 6. bis 9. September 2018 unter dem Titel „Kiez. Boden. Gemeingut. / Community. Land. Trust.“ Berliner*innen und auswärtige Akteur*innen ein, sich kennenzulernen, und auszutauschen sowie rund um das Thema Stadt zu mobilisieren.
In öffentlichen Gesprächen und Workshops wird u.a. mit internationalen Gästen über Themen wie „Kiez. Boden. Gemeingut.“ debattiert.

Zum Programm

Experimentdays 2017

„In Berlin zeichnet sich eine Immobilienentwicklung ab, die nicht nur unmittelbare Wohnumfelder, sondern das soziale Gefüge der gesamten Stadt bleibend verändert. Die Diskussionen über das vielzitierte ‘Recht auf Stadt’ sind deshalb sowohl in und mit der Nachbarschaft als auch stadtweit zu führen! Die EXPERIMENTDAYS.18 greifen diese Debatten auf und laden zu öffentlichen Gesprächen, Workshops und Exkursionen über Know-How und Ressourcen, Initiativen und (Wohn)Projekte sowie zur weiterführenden Zusammenarbeit ein. So setzen wir uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Fachwelt, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung für eine demokratische, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.“

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Netzwerk Immovielien e.V. – Verein für gemeinwohlorientierte Immobilien- und Stadtentwicklung

Zivilgesellschaftliche Initiativen, die selbstorganisiert, solidarisch und in Kooperation mit Partnern Immobilien für sich und ihre Nachbarschaft entwickeln, tragen wesentlich zur Entwicklung lebendiger und zukunftsfähiger Lebensräume bei. Allerdings sind die Rahmenbedingungen für eine solche gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung – Immobilien, die von Vielen für Viele, kurz Immovielien, entwickelt werden – in verschiedener Hinsicht noch sehr wenig optimal: es gibt wenige bezahlbare Grundstücke, wenig passende Finanzierungs- und Förderinstrumente oder auch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit von Initiativen und Kommunen.

Das Netzwerk Immovielien arbeitet seit seiner Gründung in Leipzig im Jahr 2016 erfolgreich daran, die Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Immobilien- und Stadtentwicklung zu verbessern. Entsprechende Initiativen werden im und vom Netzwerk unterstützt und beraten, Erfahrungsaustausch und Lobbyarbeit in allen relevanten Handlungs- und Politikfeldern sind Aufgaben des Netzwerks.

Dazu konnte eine Vielzahl von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen – Zivilgesellschaft, öffentliche Hand, Genossenschaften, Architektur, Stadtplanung, Wissenschaft, Verbänden und Projektentwicklung – zur Mitwirkung im Netzwerk gewonnen werden.

Am 18. Juni 2018 wurde aus dem Netzwerk ein Verein. URBANOPHIL gratuliert zur gelungenen Vereinsgründung und freut sich als eines der Gründungsmitglieder auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zu diesem Thema, das uns seit langem auch umtreibt. Wir werden von den Immovielien-Aktivitäten berichten und uns mit dafür einsetzen, die Kernforderungen des Immovielien-Vereins zu realisieren:

  1. MEHR BODEN! … für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung und Immovielien
  2. GUTES GELD! … um die Finanzierung von Immovielien zu verbessern
  3. ANDERE FÖRDERUNG! … um Investitionen in Immovielien zu erleichtern
  4. PASSENDES RECHT! … und passender steuerlicher Rahmen für Immovielien
  5. MEHR AUGENHÖHE! … in der Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Immovielien

Weitere Informationen zum Netzwerk Immovielien e.V., zu Projekten und natürlich auch zu beispielhaften Immovielien finden sich auf der Homepage des Netzwerks. Weitere Mitglieder werden gebraucht! Alle Informationen dazu ebenfalls auf der Homepage des Netzwerks.

Städtebau & Architektur →

Moderne in Haselhorst

Wer am Sonntag schon woanders ist, kann die Siedlung im Buch anschauen. Michael Bienert, Moderne Baukunst in Haselhorst, Berlin Story Verlag, 2015.

Wer am Sonntag schon woanders ist, kann die Siedlung im Buch anschauen. Michael Bienert, Moderne Baukunst in Haselhorst, Berlin Story Verlag, 2015.

1928 begann in Berlin-Haselhorst ein Experiment im Siedlungsbau: das größte Wohnungsbauprojekt im Berlin der Weimarer Republik sollte 12.000 Menschen zeitgemäßen Wohnraum bieten. Als Reichsforschungssiedlung – der Name geht auf die 1927 gegründete „Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen“ zurück – ist die Siedlung heute als Denkmal geführt. Damals sollten, ähnlich wie es heute wieder erforderlich ist, Lösungen für die drängende Wohnungsnot erarbeitet werden. Zu den Initiatoren der Gesellschaft gehörten die Reichstagsabgeordnete Marie-Elisabeth Lüders, Bauhaus-Gründer Walter Gropius und Architekt Otto Bartning. Die Reichsforschungsgesellschaft erarbeitete Vorschläge für die Optimierung von Wohnungsgrundrissen und förderte Untersuchungen beim Bau von modernen Siedlungen, wobei neue architektonische Ideen, Bautechniken, Baustoffe und Bauabläufe zu erproben waren.

Die Bauhaussiedlung in Dessau-Törten ist Inbegriff dieses Siedlungsbaus. Weniger bekannt ist die Siedlung in Haselhorst, obgleich sie das größte Projekt der Reichsforschungsgesellschaft ist. 1928 schrieb die Gesellschaft einen städtebaulichen Ideenwettbewerb aus, den Walter Gropius zusammen mit dem Ingenieur Stephan Fischer gewann. Gropius schlug eine Bebauung mit zehn- bis zwölfstöckigen Wohnzeilen vor, die sich allerdings nicht durchsetzen konnte. In Folge der Streitigkeiten zwischen Gropius und der Reichsforschungsgesellschaft wurde das 45 Hektar große Areal in mehrere Baublöcke aufgeteilt und Planungsaufträge an verschiedene Architekten vergeben: Paul Mebes, Paul Emmerich und Otto Bartning gehören zu den bekanntesten.

Bartning entwarf 1934/35 auch die Weihnachtskirche auf dem Areal. Am kommenden Sonntag, 10. Juni 2018, lädt die Otto Bartning-Gesellschaft zur Besichtigung von Weihnachtskirche, Siedlung und einer Musterwohnung aus der Entstehungszeit ein. Treffpunkt ist um 11:15 Uhr am Turm der Weihnachtskirche, Haselhorster Damm 54 in 13599 Berlin-Spandau.

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urbanoFORUM #4: Endlich wieder bauen!? (22. Juli 2016)

Frankfurt_Baustelle_HochVier

In der Stadtentwicklung geht es wieder vermehrt um Neubau. Ist das ein Paradigmenwechsel? Worin liegt dieser begründet und was bringt er mit sich? Was sind die Probleme, vor denen die Planenden damit – rechtlich, gesellschaftlich, städtebaulich – stehen? Wie ändernt sich das Berufsbild und was bedeutet es für die Universitäten? Im Jubiläumsjahr von urbanophil stellen wir uns den großen Fragen. Im Rahmen des „Offenen Haus der Stadt- und Regionalplanung“ an der TU Berlin diskutieren mit uns bei der Neuauflage des urbanoFORUMs:

  • Marc Schulte (Baustadtrat, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)
  • Laura Calbet i Elias (Wiss. Mitarb., Institut f. Stadt- u. Regionalplanung, TU Berlin)
  • Arno Bunzel (Stv. Institutsleiter, Deutsches Institut für Urbanistik, difu)

Moderation: Tobias Meier, Toni Karge (urbanophil)

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Ausstellung O.M.Ungers // Erste Häuser

Haus Steimel, Hennef-Sieg (1961-62)

Haus Steimel, Hennef-Sieg (1961-62)

Seit dem 22.6. können Interessierte im  Architekturmuseum der TU Berlin die erste von insgesamt drei Ausstellungen zum Werk von Oswald Mathias Ungers besichtigen. In der ersten Ausstellung steht das Nachkriegswerk des Architekten im Mittelpunkt.

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